Der eingespielte FC BW Weser ist die Überraschung in der Fußball-Bezirksliga 
»Der Wille ist so groß« 

(WB). Eingespielt. Gereift. Gierig. Zielorientiert. Vier Attribute, mit denen Dennis Hustadt die Gründe für den Höhenflug des FC BW Weser nennt. Der Spielertrainer sieht seine Mannschaft in der aktuellen Tabelle unter den vier besten der Fußball-Bezirksliga angesiedelt und ist stolz.

Donnerstag, 20.11.2014, 04:01 Uhr
Der Taktgeber und Antreiber im Mittelfeld: Dennis Hustadt, Spielertrainer des FC BW Weser, schirmt den Ball gekonnt gegen Dirk Büsse vom...
Der Taktgeber und Antreiber im Mittelfeld: Dennis Hustadt, Spielertrainer des FC BW Weser, schirmt den Ball gekonnt gegen Dirk Büsse vom SV Dringenberg ab. Die Fusionierten aus Beverungen und Lauenförde spielen in der Bezirksliga ganz stark auf.

»Wir verfügen über eine gute Qualität und Spieler, die mit Willen ausgestattet sind«, betont Hustadt. Nach der SpVg. Brakel, dem BV Bad Lippspringe und dem SV Dringenberg nehmen die Fusionierten aus Beverungen und Lauenförde den vierten Platz ein. 29 Punkte aus 14 Spielen bei neun Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen sind eine imponierende Visitenkarte. So weit oben ist das Team vor dem ersten Saisonspiel am 17. August nicht erwartet worden.

Es gibt so viele Gründe für das konstante Auftreten und den Aufschwung. »Wir spielen mit den Spitzenteams auf Augenhöhe. Das ist kein Zufall. Unsere spielerischen Möglichkeiten sind noch besser geworden«, spricht der Coach von einer stetigen Entwicklung. Verstärkungen hat es vor der Saison übrigens nicht gegeben.

Das Bezirksliga-Niveau soll erneut einen weiteren Schub bekommen haben. »Das ist schwer zu beurteilen. Ich weiß allerdings, dass der FC BW Weser stärker geworden ist«, stellt Hustadt fest.

Beim 6:0 am vergangenen Sonntag gegen den SV Marienloh ist die Klasse des Teams einmal mehr deutlich geworden. »Wenngleich, die Marienloher haben es uns auch leicht gemacht und nach dem 0:2-Halbzeitrückstand die Arbeit eingestellt«, relativiert der Coach das halbe Dutzend an Toren und die Null hinter dem Doppelpunkt.

Fakt ist, wenn die FC-Offensive erst einmal gezündet hat, dann verabreichen sie dem jeweiligen Gegner eine entsprechende Packung. So wie im zweiten Saisonspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten BV Bad Lippspringe, der beim 0:5 auf heimischem Terrain nicht wusste, wie ihm geschah. So wie bei der Gala im Bad Driburger Iburgstadion, als die Beverstädter den Kurstädtern ein halbes Dutzend Tore (6:1-Sieg) einschenkten. Und so wie halt vor vier Tagen beim 6:0 gegen Marienloh. »Allerdings hatten wir auch einige Spiele, in denen wir unsere gute Chancen nicht genutzt haben und uns äußerst schwer taten«, sieht Hustadt nach wie vor eine Menge Verbesserungsbedarf.

Drei Niederlagen hat es bis dato gegeben, wobei sie beim 0:1 gegen den FC Peckelsheim/Eissen/Löwen die schlechteste Saisonleistung ablieferten. »Das Spiel haben wir in Lauenförde völlig zu Recht verloren«, blickt der Trainer zurück und sah seine Kicker beim 2:3 gegen Erkeln und beim 1:2 gegen Borchen jeweils besser als den Gegner.

Die Truppe FC BW Weser funktioniert und harmoniert. Die gesamte Mannschaft denkt und arbeitet nach hinten – 14 Gegentore in 14 Spielen sind der zweitbeste Wert der Liga. Und in vorderster Front verfügen sie über den Besten: Viktor Schmidt hat in 14 Spielen bereits 18 Mal getroffen. Niemand langt so oft hin wie der Torschütze vom Dienst. Mit Abstand führt der angehende Pädagoge die Torjägerliste an. »Dahinter verfügen wir mit Alexander Hengst und Kurbet Eski über zwei weitere starke Torgaranten«, hebt der Coach hervor. Nach seiner Sprunggelenksverletzung wird dann auch der Stürmer-Routinier nach der Winterpause wieder fit sein. »Wir freuen uns auf Dennis Dittmer, der inzwischen zwar schon einige kurze Einsätze hatte, doch erst ab März 2015 wird er nach der Wintervorbereitung ganz der Alte sein«, ist Hustadt überzeugt.

Bis zur Winterpause sind es noch drei Spiele. Am 14. Dezember geht es in der letzten Partie des Jahres gegen den aktuellen Primus SpVg. Brakel. »Bis dahin werden wir alles dafür tun, dass es gegen Brakel den Charakter eines Topspiels hat. Der Wille ist so groß«, freuen sich Hustadt und seine Jungs auf den Abschluss.

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