Trainer Marc Beineke setzt beim Fußball-B-Ligisten SV Steinheim ein wichtiges Zeichen 
Egal in welcher Liga 

Steinheim (WB). Zwei Spiele noch 2014. Der SV Steinheim bläst gegen Ende des Jahres zum Halali. Sechs Punkte und womöglich die Tabellenführung sollen her.

Mittwoch, 26.11.2014, 04:02 Uhr
So schön jubeln die jungen Wilden des SV Steinheim: Die Spieler (von links): Jens Boeckmann, Samet Uslu, Sören Grassmeier, Thomas Neuendorf...
So schön jubeln die jungen Wilden des SV Steinheim: Die Spieler (von links): Jens Boeckmann, Samet Uslu, Sören Grassmeier, Thomas Neuendorf und Lukas Kukla (Nummer neun) wollen unbedingt in die A-Liga.

In der dreimonatigen Pause auf Rang eins überwintern – das wäre schon eine feine Sache und sicherlich auch ein Wink in Richtung der Widersacher. Wenn 2015 am Sonntag, 7. Juni, der letzte Spieltag angepfiffen wird, spielt der SVS ausgerechnet gegen den Stadt- und Aufstiegsrivalen TSC Steinheim. Es könnte tatsächlich zum Abschluss das wichtigste Spiel der Saison werden.

»Das ist noch ganz weit weg. Wir müssen unsere Hausaufgaben Sonntag für Sonntag erledigen. Dann kann es mit dem Sprung in die A-Liga klappen. Da wollen wir alle hin«, sagt Marc Beineke. Der junge Trainer steht beim Traditionsverein seit 1. Juli in der Verantwortung und stellt heraus: »Ich bin bis dato sehr zufrieden. Die Spieler sind sehr ehrgeizig. 16 Akteure nehmen durchschnittlich an den Übungseinheiten teil.«

Der Wille ist groß. Nach exakt der Hälfte der Saison belegt der SV 21 Steinheim punktgleich mit Spitzenreiter TuS Amelunxen und dem Dritten TuS Lütmarsen Platz zwei. Der Aufstiegskampf ist sospannend wie niemals zuvor, zumal auch der TSC Steinheim und der SV Bredenborn noch ganz dicht dran sind.

31 Zähler nach 15 Begegnungen – das ist die SVS-Bilanz. »Wir könnten die Tabelle auch klar anführen, wenn es doch nur nicht die Ausrutscher gegen den TuS Hembsen und die SG Bellersen/Bökendorf gegeben hätte. Aber es ist gut so wie es ist. Jeder bei uns weiß nun, dass wir gegen alle Teams Vollgas geben müssen.« Das glatte 0:3 gegen den TuS Hembsen und das 2:3 gegen die SG Bellersen haben schon weh getan. Und sicherlich auch der schlechte Saisonstart, als es am zweiten Spieltag ein 0:2 beim TuS Amelunxen und im vierten Spiel ein 2:3 beim SV Bredenborn gab. Das große Ganze sei vielmehr entscheidend. Die Rahmenbedingungen beim SVS würden stimmen. »Hier wollen alle das Bestmögliche erreichen«, hat der Bredenborner Beineke neben der talentierten jungen Mannschaft auch einen engagierten Vorstand ausgemacht. Vor zwei Wochen ist vor diesem Hintergrund die wichtigste Personalentscheidung für die kommende Saison bereits getroffen worden: Beineke und die Verantwortlichen der Emmerstädter haben sich auf die Zusammenarbeit über die Spielzeit hinaus geeinigt. So früh wie kein anderer Verein im Fußballkreis.

»Damit wollten wir ein Zeichen an alle im Verein und insbesondere an die Spieler richten. Egal, wie die Saison für uns enden wird, wir haben Potenzial und nehmen im Falle des Nichtaufstiegs einen weiteren Anlauf.«

Vor zwei Jahren im Entscheidungsspiel gegen den FC BW Weser II gescheitert und in diesem Jahr am TuS Lüchtringen. Diesmal wollen sie alle abschütteln. In der Endphase von 2014 haben die Emmerstädter den Endspurt eingelegt: Beim FC Aa-Nethetal am kommenden Sonntag und im Heimspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter TuS Amelunxen eine Woche später sollen (müssen) jeweils drei Zähler her.

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