Volleyball-Dreikönigsturnier: Frauen des SV Höxter und Sachsen Delitzsch triumphieren 
Spaß, Satz und Sieg 

Höxter (WB). Mit einem Herzschlagfinale in der Hobby-Mixed-Klasse hat das traditionelle Dreikönigsturnier der Volleyballer einen krönenden Abschluss gefunden.

Dienstag, 13.01.2015, 04:01 Uhr aktualisiert: 15.01.2015, 14:49 Uhr
Schlag mit voller Wucht beim Dreikönigsturnier der Volleyballer: Michael Peter vom TuS Amelunxen II scheitert am gut aufgestellten Block...
Schlag mit voller Wucht beim Dreikönigsturnier der Volleyballer: Michael Peter vom TuS Amelunxen II scheitert am gut aufgestellten Block des TV Dalhausen. In der Hobby-Mixedklasse schenken sich die Kontrahenten nichts.

 Sachsen Delitzsch nutzte in der Höxteraner Bielenberghalle den ersten Matchball zum 15:10 im entscheidenden Satz gegen Titelverteidiger SC Hainberg. Dabei mussten die Stammgäste aus der Nähe von Dresden im zweiten Satz bereits zwei Matchbälle gegen sich abwehren und schafften mit 22:20 nur denkbar knapp den Satzausgleich Punkt 17.30 Uhr war die Mammutveranstaltung in der Sporthalle am Bielenberg, die um 9.30 Uhr begonnen hatte, zu Ende. Das Spiel um den dritten Rang hatte zuvor der TV Westfalia Herstelle mit 2:0 Sätzen gegen die SG Bad Driburg/Altenbeken für sich entschieden. Im parallel laufenden Wettbewerb der Frauen setzte sich der SV Höxter ganz souverän durch.

 Hobby-Mixed

 17 gemischte Mannschaften ermittelten in vier Vorrundengruppen die Endrundenteilnehmer. Im Halbfinale unterlag die SG Bad Driburg/Altenbeken nach großartiger Gegenwehr mit 11:15 im entscheidenden Satz gegen Sachsen Delitzsch.»Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe abgeliefert. Am Ende war unser Gegner in der Ballannahme stärker und hat verdient gewonnen«, resümierte Kapitän Davor Simic für die Fusionierten. Im zweiten Semifinale musste der TV Westfalia Herstelle in zwei Sätzen die Überlegenheit des Titelverteidigers SC Hainberg aus der Nähe von Göttingen anerkennen. »Wenn wir gegen so ein starkes Team bestehen wollen, dürfen wir uns keine leichten Fehler erlauben. Das ist uns gegen Hainberg nicht gelungen«, betonte Nicole Bartholles.

 Nun, die Niederlage wurde weggesteckt und das Spiel um den dritten Satz gewonnen. Im anschließenden Finale entthronte Sachsen Delitzsch den Vorjahressieger. den fünften Platz belegte der SV BW Sande vor dem TV Brakel, der SG Minden und den Evengers.

 Frauen

 Vier Mannschaften ermittelten in einer einfachen Vergleichsrunde »Jeder gegen jeden« den Sieger. Der SV Höxter hatte am Tag zuvor das eminent wichtige Punktspiel gegen die VC Altenbeken/Schwaney mit 1:3 verloren und fiel damit in der Tabelle auf den vierten Rang zurück. Davon ließen sich die Kreisstädterinnen aber nicht beeindrucken und gewannen das Dreikönigsturnier ohne jeden Satzverlust. »Unsere drei Kontrahenten beim Dreikönigsturnier spielen allesamt eine Klasse tiefer als wir. Deshalb waren wir schon Favorit. Es ist uns gelungen, unser Angriffsspiel aufzuziehen. Wir konnten den Block unserer Gegnerinnen durch gutes Stellungsspiel immer wieder überwinden«, stellte Trainer Ludger Mahrenholz heraus. Der Pädagoge konnte am Vortag nicht dabei sein. »Ich habe meinem Sohn bei der Wohnungssuche in München geholfen«, war Mahrenholz in der bayrischen Landeshauptstadt unterwegs. Den zweiten Platz belegte der TuS Willebadessen vor dem TV Bad Lippspringe und dem TuS Bad Driburg.

 Für die Siegerehrung hatte der Kreisvorsitzende Andreas Grawe einmal mehr eine Überraschung parat. Die 21 Mannschaften erhielten jeweils einen großen Präsentkorb. In Anlehnung an ein Zitat des brasilianischen Befreiungstheologen Helder Camera schloss Andreas Grawe ab: »Wenn einer träumt, ist es ein Traum. Wenn viele träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.« Das Dreikönigsturnier war ein Erfolg.

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