Westdeutsche Meisterschaften: Kristin König und Katharina Michajlova im Finale
Silbermedaille glänzt doppelt

Bad Driburg/Brackwede (WB). Nicht erwartete Medaillen sind die schönsten Erfolge. Bei den Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in Brackwede hat die Neuenheerserin Kristin König an der Seite der Bad Driburger Bundesligaspielerin Katharina Michajlova Silber gewonnen.

Montag, 19.01.2015, 04:02 Uhr aktualisiert: 19.01.2015, 10:23 Uhr
Katharina Michajlova greift an. Kristin König beobachtet die Szene hoch konzentriert. Die Bad Driburger Bundesligaspielerin und die Verbandsliga-Akteurin...
Katharina Michajlova greift an. Kristin König beobachtet die Szene hoch konzentriert. Die Bad Driburger Bundesligaspielerin und die Verbandsliga-Akteurin aus Neuenheerse haben sich überraschend ins Doppelfinale gespielt.

 »Das hat sehr gut geklappt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut zusammenspielen würden«, freute sich Katharina Michajlova über die Silbermedaille. Für Kristin König ist es ihr erstes Silber bei Westdeutschen Meisterschaften überhaupt. »Sie ist total glücklich«, beschreibt Vater Jürgen König den Gemütszustand seiner Tochter direkt nach der Siegerehrung.

 Im Achtelfinale besiegte das Duo Christine Lammert/Sabrina Schröder (Anröchte/Düsseldorf). Zusammen mit Lammert hatte sich Kristin König bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften im Dezember noch Bronze im Mädchen-Doppel gesichert. Im Viertelfinale lag das Driburger Duo schon 0:2 zurück, sicherte sich aber in fünf Sätzen doch noch den Einzug ins Halbfinale und hatte damit die Bronzemedaille sicher - aber noch nicht genug.

Im Einzel souverän durchs Hauptfeld

 Im Halbfinale präsentierten sich Michajlova/König immer eingespielter und qualifizierten sich mit einem 3:0-Erfolg gegen das Regionalliga-Duo Müller/Dorfmann (Rödinghausen/Düsseldorf) für das Endspiel. Im Finale mussten beide den Anröchtern Jenny Zhan und Nadine Sillus in drei Sätzen zum Meistertitel gratulieren. »Die ersten beiden Sätze waren jeweils knapp. Hätten wir einen davon gewonnen, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Jenny und Nadine haben in der Endabrechnung aber verdient den Titel geholt«, analysiert Katharina Michajlova.

 In Einzel spielte sich die Westdeutsche Ranglistensiegerin souverän durch das Hauptfeld ins Endspiel und traf hier auf die Ex-Driburgerin Nadine Bollmeier. Die beiden letzten Duelle der beiden waren knappe Angelegenheiten. Diesmal setzte sich Bollmeier aber klar in vier Sätzen durch. »Sie hat einfach wahnsinnig gut gespielt. Da konnte ich nicht viel machen«, erkennt Michajlova den Sieg Bollmeiers neidlos an. Beide waren schon vor dem Turnier für die Deutschen Meisterschaften im März in Chemnitz qualifiziert.

 Kristin König, die erst durch die Absage der Driburgerin Nina Mittelham ins Feld der 36 besten WTTV-Frauen gerutscht war, ist in ihrer Gruppe als Vierte ausgeschieden, hat sich aber dennoch achtbar aus der Affäre gezogen. Gegen Zweitligaspielerin und Ex-Driburgerin Jenny Zhan holte sie sich einen Satz und verlor schließlich im vierten Durchgang 10:12. Gegen die Düsseldorfer Regionalligaspielerin Janette Püski und ihre WTTV-Kaderkollegin Maike Aatz (Kleve) fehlte am Ende jeweils nur das Quäntchen Glück zum Sieg. Beide Partien verlor sie im fünften Satz. Alles in allem eine geglückte Premiere der 15-Jährigen.

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