Trainer Burkhard Sturm schätzt die Qualität und Konstanz des Bezirksliga-Spitzenteams SpVg. Brakel 
»Wir behalten Rang eins im Visier«

Brakel (WB). Platz zwei und auf unmittelbarer Tuchfühlung zum Spitzenreiter BV Bad Lippspringe. Die SpVg. Brakel hat in der ersten Saisonhälfte in 17 Spielen nur eine Niederlage zugelassen. Die Rot-Schwarzen haben sich in der Winterpause zudem verstärkt. WB-MitarbeiterFredererichat bei SpVg.-Trainer Burkhardhohe Ziele und eine große Vorfreude auf die Rückrunde ausgemacht.

Freitag, 13.02.2015, 04:10 Uhr aktualisiert: 15.02.2015, 13:35 Uhr
Lasst und fröhlich sein. Die Brakeler (von links) Felix Derenthal, Daniel Wiechers und Christopher Wetzler wollen weiter so schön jubel...
Lasst und fröhlich sein. Die Brakeler (von links) Felix Derenthal, Daniel Wiechers und Christopher Wetzler wollen weiter so schön jubeln.

 Herr Sturm, Sie bereiten Ihr Team auf Teil zwei der Saison vor. Wie beurteilen Sie die Leistungen und das Abschneiden der SpVg. Brakel?

 Sturm: Wir können ganz zufrieden sein. Was wir uns mit dem Saisonstart vorgenommen haben, konnte umgesetzt werden. Der 5:0-Auftakterfolg bei unserem Nachbarn TuS Erkeln hat uns Rückenwind gegeben. Es folgte ein sehr starker Lauf. Gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Aufstiegskampf haben wir gegen Ende der Hinserie unentschieden gespielt. Die Gesamtbilanz mit nur einer Niederlage ist natürlich eindrucksvoll. Die Jungs wollen etwas erreichen und wir sind von ihnen absolut überzeugt.

 Was war für die SpVg. 20 Brakel das Highlight in der Hinrunde?

 Sturm: Wir haben mit 55 Toren in 17 Spielen die meisten Tore erzielt. Das ist ein Highlight. Wir pflegen einen sehr offensiven Spielstil und den konnten wir in den meisten Spielen auch ordentlich durchsetzen. Dabei haben wir hinten nicht viel zugelassen. Das ist die Grundlage für unserepositive Bilanz gewesen. Ansonsten möchte ich keinen Auftritt besonders hervorheben. Es ist die Konstanz, die unsere Stärke ist.

 Die bislang einzige Niederlage setzte es mit dem 0:1 am 16. Spieltag beim SCV Neuenbeken. Was waren die Gründe?

 Sturm: Die Tagesform hat nicht gestimmt. In der ersten Hälfte waren wir zwar die bessere Mannschaft, haben allerdings das Tor nicht getroffen. In der zweiten Halbzeit hat Neuenbeken dominiert und nicht unverdient gewonnen. Die ersten fünf Teams in der Spitzengruppe nehmen sich nicht viel. Der SCV Neuenbeken ist kein klassischer Aufsteiger aus der Kreisliga. Ihre körperbetonte und aggressive Spielweise hat uns zugesetzt und war letztlich der Grund für die Niederlage. Und ein Blick auf die Tabelle beweist, dass Neuenbeken uns nicht überraschend bezwungen hat. Das Team belegt mit 28 Punkten aus erst 15 Spielen den fünften Platz und hat noch Luft nach oben, Trotzdem, im Rückspiel wollen wir Neuenbeken natürlich bezwingen.

 Die SpVg. Brakel stellt den besten Angriff und die sicherste Defensive der Bezirksliga. Worauf führen Sie die herausragenden Werte zurück?

 Sturm: Im Vergleich zur vergangenen Saison haben wir unsere Chancen genutzt. Das hört sich einfach an, war für unsere jungen Spieler aber ein Lernprozess. Außerdem haben wir in unserem Spiel die Balance zwischen Angriffs- und Abwehrverhalten hinbekommen. Und zudem verfügen wir über einen starken Kader. Die Qualität der einzelnen Spieler ist hoch. Die Akteure harmonieren zudem gut. Alle Positionen haben wir überdurchschnittlich gut und zum Teil doppelt besetzt.

 Mit Fabian Flachmann, der Spieler kommt vom VfL Theesen, und Bernhard Kemper, der zuvor beim TSV Victoria Clarholz gespielt hat, können Sie zwei Neuzugänge präsentieren. Was erwarten Sie von den Neuen?

 Sturm: Ich erwarte, dass sie für eine weitere Qualitätssteigerung sorgen. Im Kader gibt es nun noch mehr Konkurrenz. Bernhard Kemper ist ein überdurchschnittlich guter Torhüter. Fabian Flachmann ist auf den zentralen Positionen als Sechser und in der Innenverteidigung flexibel einsetzbar.

 Welchen Akteur würden Sie aus Ihrer Mannschaft hervorheben?

 Sturm: Bei der SpVg. Brakel überzeugen das Kollektiv. In den bisherigen 17 Spielen waren wir für die Gegner deshalb so schwer zu knacken. Das wird sich in der Rückrunde dann hoffentlich so fortsetzen.

 Welches Ziel haben Sie sich für die Rückrunde gesetzt? Welchen Platz wird die SpVg. Brakel in der Endabrechnung einnehmen?

 Sturm: Wir behalten bis zum Schluss Rang eins im Visier. Dazu benötigen wir auch etwas Glück. Die bisherige Rückrundenvorbereitung verläuft nicht unbedingt nach Plan. Allerdings müssen wir im Gegensatz zur vergangenen Saison der Musik nicht hinterherlaufen und spielen vorne mit. Es wird schwer mit dem vor Saisonbeginn verstärkten BV Bad Lippspringe mitzuhalten. Wir möchten die Leistungen aus der Hinserie bestätigen – nicht mehr und nicht weniger. Vor uns liegen noch 17 Partien. Die SpVg. Brakel freut sich auf die Rückserie.

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