Trainer Hustadt lobt Einstellung der Fußballer des Bezirksliga-Topteams FC BW Weser 
»Wir entwickeln uns« 

Beverungen (WB). Der FC Blau-Weiß Weser hat eine starke Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga gespielt. Platz vier bei sechs Zählern Rückstand auf Spitzenreiter BV Bad Lippspringe lassen für die zweite Saisonhälfte einiges erwarten. Spielertrainer Dennisweiß um ein eingespieltes Team und stellt im Interview mit WB-Mitarbeiter Fabiandie Fortschritte des Teams heraus.

Mittwoch, 18.02.2015, 04:00 Uhr aktualisiert: 18.02.2015, 11:34 Uhr
Lasst uns den Kurs nach oben fortsetzen. Trainer Dennis Hustadt (rechts) schwört Torjäger Viktor Schmidt (links) und Mittelfeldspieler Moritz...
Lasst uns den Kurs nach oben fortsetzen. Trainer Dennis Hustadt (rechts) schwört Torjäger Viktor Schmidt (links) und Mittelfeldspieler Moritz Wäsche auf die Rückrunde ein. Der FC BW Weser belegt mit 33 Punkten aus 17 Spielen Rang vier.

 Herr Hustadt, vor dem Aus- der Rückblick. Wie bewerten Sie den ersten Teil der Spielzeit aus Sicht des FC BW Weser?

 Hustadt: 33 Punkte aus 17 Spielen lassen sich sehen. Aus meiner Sicht ist es für uns fast optimal gelaufen. Dabei steht der Reifeprozess der Mannschaft noch über dem guten Tabellenplatz. Wir haben einen enormen Schritt nach vorne gemacht. Dabei tritt die Mannschaft defensiv deutlich kompakter und stabiler auf. 18 Gegentore in 17 Spielen sind ein guter Wert. Egal, ob wir am Ende Dritter, Vierter oder Fünfter werden – wir entwickeln uns. Im Vergleich zu den Vorjahren ist es deutlich schwieriger geworden, gegen BW Weser zu gewinnen.

 Gab es für Sie und Ihre Spieler in den bisherigen 17 Partien ein Highlight?

 Hustadt: Wir durften uns oft freuen. Es gab viele schöne Momente. Der 5:0-Auswärtserfolg am zweiten Spieltag beim BV Bad Lippspringe, das ist der Aufstiegskandidat Nummer eins, war schon etwas ganz Besonders und hat uns sicherlich auch einen Schub gegeben. Insbesondere war mit einem Erfolg in dieser Höhe nicht zu rechnen. Unser Torjäger Viktor Schmidt hatte dabei eine Sternstunde – ihm sind am 24. August 2014 vier Treffer gelungen. Unseres knappen Siege haben natürlich auch für sehr viel Freude und Selbstvertrauen gesorgt.

 Gab es bei allem Positivem auch etwas Negatives?

 Hustadt: Ja, die 2:3-Heimpleite im Derby gegen den TuS Erkeln hat schon Spuren hinterlassen. Diese Niederlage hatten wir uns zuzuschreiben. Eine Führung ist leichtfertig verspielt worden. Unterm Strich war es eine schlechte Leistung und ein Schritt zurück gewesen. Und noch schlechter in Erinnerung habe ich das 1:2 beim SC Borchen. Die Mannschaft zeigte eine gute Leistung, führte 1:0 und ist aufgrund fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheidungen um den Lohn gebracht worden. In der Endabrechnung der Hinserie waren das zwei ärgerlicheErgebnisse. Mit sechs Zählern mehr wären wir mit Spitzenreiter BV Bad Lippspringe auf einer Höhe. Trotzdem, es hat auch sein Gutes: Wir liegen in Lauerstellung und sind nicht der Favorit. Generell ist die Bezirksliga die geeignete Spielklasse für den FC BW Weser.

 Die positive Entwicklung des Teams haben sie herausgestellt. Gibt es Spieler, die daran einen besonderen Anteil hatten?

 Hustadt: Es ist immer schwierig, einen Akteur hervorzuheben. Natürlich hat Viktor Schmidt eine tolle Hinrunde und wohl die seines Lebens gespielt. Mit 22 erzielten Toren in 17 Spielen führt er die Torjägerliste mit weitem Abstand an. Das ist schon sehr beachtlich und außergewöhnlich. Ansonsten hat die Mannschaft überzeugt. Jeder Akteur hat entsprechenden Anteil am bisherigen Abschneiden – alle haben vorbildlich mitgezogen und Willen gezeigt.

 Die Leistungsexplosion von Viktor Schmidt muss Sie doch stolz machen. Ist Schmidt auch so etwas wie die Lebensversicherung des FC BW Weser?

 Hustadt: In den Spielzeiten vorher war Dennis Dittmer, er ist heuer längere Zeit verletzt gewesen, die personifizierte Torgarantie. Schmidt hat davor ebenfalls zahlreiche Treffer erzielt und gute Leistungen gezeigt – er war in einer Saison immer für 25 bis 30 Tore gut. Wir sind froh, dass wir mit Dennis Dittmer und Viktor Schmidt zwei Topstürmer in unseren Reihen haben. Solche Qualität haben nicht viele Mannschaften in der Bezirksliga und im Kreis Höxter aufzuweisen. Jetzt wird Dennis Dittmer zurückkehren und unser Offensivspiel weiter beleben. Wichtig ist, dass mindestens einer unserer beiden Ausnahmestürmer spielt. Dabei muss natürlich auch erwähnt werden, dass die Mannschaft für die Angreifer arbeitet und sie entsprechend in Szene setzt.

 Mit Fabian Bickmeier gibt es einen Neuzugang für die Rückrunde. Was erwarten Sie von ihm?

 Hustadt: Fabian Bickmeier ist Innenverteidiger, besitzt mit 1,98 Meter Gardemaß und ist Innenverteidiger. Gespielt hat das 20-jährige Talent zuletzt beim niedersächsischen Kreisligisten Schönhagen. Gegen Ende des Jahres hat er bereits bei uns mitttrainiert und hat sich eingelebt. Fabian passt sportlich und menschlich sehr gut zu uns. Die Auszeichnung Verstärkung trifft zu.

 Wie ist die Vorbereitung auf die Rückrunde, sie beginnen am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim SV Upsprunge, verlaufen?

 Hustadt: Wir trainieren seit drei Wochen. In spielerischer Hinsicht konnten wir aufgrund der Wetterbedingungen und der entsprechend schlechten Platzverhältnisse kaum etwas einstudieren und üben. Wir haben im Kraft- und Konditionsbereich gearbeitet. Die Trainingsbeteiligung ist gut.

 Wie ist die Zielsetzung für den zweiten Teil der Saison?

 Hustadt: Wir wollen die Leistungen und die Konstanz der Hinrunde bestätigen. In der Endabrechnung soll es ein Platz unter den besten vier Mannschaften sein. Das können wir schaffen.

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