Fußball: Der FC Blau-Weiß Weser II möchte sich in der Kreisliga A stabilisieren
»Personell geht es aufwärts« 

Beverungen/Lauenförde (WB). Der FC Blau-Weiß Weser II blickt auf eine relativ schwache Hinrunde in der Fußball-Kreisliga A zurück. Die Mannschaft von Marco Mancusi musste bis zum elften Spieltag auf den ersten Punktgewinn der Saison warten, hat sich aber inzwischen immerhin auf den vorletzten Platz vorgeschoben. Mit Trainer Marcosprach WB-Mitarbeiter Fabian.

Samstag, 28.02.2015, 04:02 Uhr
Meist hat der FC Blau-Weiß Weser II in der Hinrunde das Nachsehen gehabt – wie in dieser Szene Camara Laye gegen den Stahler Helge Borgolte....
Meist hat der FC Blau-Weiß Weser II in der Hinrunde das Nachsehen gehabt – wie in dieser Szene Camara Laye gegen den Stahler Helge Borgolte. Zumindest personell sieht es nun besser aus.

 

Herr Mancusi, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Marco Mancusi: Natürlich überhaupt nicht. Die ersten sechs Spiele waren die absolute Katastrophe. Personalprobleme, Abwehrprobleme… da war ja wirklich alles dabei. Zusätzlich gab es derbe Klatschen. Letztendlich war es ein Saisonstart zum Vergessen. Wenigstens zum Ende der Hinrunde haben wir uns ein wenig gefangen. Aber zufrieden bin ich trotzdem nicht.

 

 

Gab es in dieser schwachen Hinrunde trotz allem ein besonderes Highlight für Sie und ihre Mannschaft?

Marco Mancusi:Das größte Highlight war natürlich der erste Sieg der Saison gegen Westheim. Es war wichtig für die ganze Mannschaft. Außerdem war der 3:2 Sieg gegen Borgentreich am Hakel überraschend und gut. Dieses Spiel war ein Kampfspiel, was endlich einmal richtig Spaß gemacht hat. Das war es dann aber auch schon an Highlights, denn sonst gab es ja wirklich überhaupt nichts Erwähnenswertes.

 

 

Gab es auch einen besonders schweren Rückschlag während des Negativtrends?

Marco Mancusi:Nein, einen besonders schweren Rückschlag gab es jetzt nicht. Natürlich hat jede Niederlage schon irgendwie weh getan. Das Problem war dann auch immer, dass, wenn ein gesunder Spieler zurück gekommen ist, gleich wieder zwei andere ausgefallen sind. Das sind für mich dann eher Rückschläge, die wirklich weh tun.

 

 

Mit 23 geschossenen Toren haben sie im Vergleich zu den anderen Mannschaften im Tabellenkeller eine recht gute Offensive. Mit 53 Gegentoren aber auch eine ziemlich schwache Defensive. Woran liegt das?

Marco Mancusi:Das liegt natürlich grundsätzlich erst einmal daran, dass wir wirklich jede Woche immer mit fünf bis sechs anderen Spielern auf dem Feld gestanden und gespielt haben. Dann hat natürlich irgendwo auch die Kraft und Kondition bei den Jungs gefehlt, da sie ja wenig oder gar nicht trainieren konnten. Die Spieler haben dann immer 60 oder vielleicht auch 70 Minuten gut durchgehalten. Wir waren bei Spielen wie zum Beispiel gegen Kollerbeck oder Stahle wirklich nahe dran, den Ausgleich zu machen. Stattdessen kassieren wir einen Gegentreffer und werden dann in den letzten 15 Minuten total vom Platz geschossen.

 

 

Hat Sie ein Spieler in der Hinserie trotz der mäßigen Leistungen der gesamten Mannschaft besonders überrascht?

Marco Mancusi:Das kann man so nicht wirklich sagen. Am ehesten wäre das unser Torhüter Eduard Schulz ein. Das klingt jetzt auf den ersten Blick natürlich aufgrund der vielen Gegentore komisch. Aber er hat sich wirklich sehr in seiner Leistung stabilisiert und uns in einigen Spielen vor noch mehr Gegentoren gerettet.

 

 

Hat sich in der Winterpause personell noch etwas verändert oder wird sich noch etwas verändern?

Marco Mancusi:Eventuell kommen kurzfristig noch ein oder zwei Spieler dazu. Dazu kann ich im Moment nicht mehr sagen, da noch nichts in trockenen Tüchern ist. Auch sonst sieht es personell viel besser aus als im alten Jahr. Es sind viele Spieler zurückgekommen, die verletzungsbedingt ausgefallen oder durch ihr Studium verhindert waren und jetzt wieder mehr Zeit aufbringen können. Zusätzlich wird Timo Bornscheuer in der Rückrunde für uns auflaufen, der eigentlich zum Kader der ersten Mannschaft gehört. Alles in allem sieht es personell viel besser und entspannter aus.

 

 

Was nehmen Sie sich für die Rückrunde vor?

Marco Mancusi:Wir wollen natürlich erst einmal versuchen, uns in der Defensive zu stabilisieren. Außerdem wollen wir natürlich dieses Mal von Anfang an punkten und nicht erst jenseits der zehn Spiele. Dann kann man schauen, was am Ende dabei rausspringt. Wenn es für den Klassenerhalt reichen sollte, freuen wir uns natürlich. Falls es nicht klappen sollte, wäre es auch kein Weltuntergang.

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