Fußball-Landesligist SV Höxter muss für die kommende Saison einen neuen Trainer suchen 
Der (Chef)-Koch geht 

Höxter (WB). Der SV Höxter wird sich überraschend auf Trainersuche begeben müssen: Werner Koch verlässt den Fußball-Landesligisten nach der Saison im Juni 2015.

Donnerstag, 12.03.2015, 04:20 Uhr aktualisiert: 12.03.2015, 10:33 Uhr
Das ist der Weg. Werner Koch (rechts) weist hier SVH-Spieler Lukas Iflands ein. Nur noch in der Rückrunde wird der Trainer aus Schlangen...
Das ist der Weg. Werner Koch (rechts) weist hier SVH-Spieler Lukas Iflands ein. Nur noch in der Rückrunde wird der Trainer aus Schlangen die Taktik in Höxter vorgeben. In der kommenden Saison trainiert Koch Fortuna Schlangen.

 »Für meine Entscheidung sind ausschließlich persönliche Gründe ausschlaggebend. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.« Das teilte Werner Koch, der erst im Sommer die Nachfolge von Andreas Wegener angetreten hatte, gestern auf Anfrage des WB mit. Ab den 1. Juli 2015 will der erfahrene Coach den A-Ligisten FC Fortuna Schlangen nach vorne bringen. Hier hat Koch bereits dreieinhalb Jahre das Traineramt inne gehabt. In Schlangen wohnt er mit seiner Familie seit 1990.

 Das Ausscheiden beim SVH habe nichts mit der personell angespannten Situation, geschweige denn mit der Mannschaft zu tun. »Ganz im Gegenteil, die Spieler ziehen hervorragend mit. Im zwischenmenschlichen Bereich passt es gut. Gemeinsam wollen wir nun den Klassenerhalt schaffen. Es liegt noch ein ganz langer Weg vor uns«, setzt der 51-Jährige auf den Teamgeist. Die Rot-Weißen belegen mit 19 Punkten aus 16 Spielen Rang acht und sind vom Vorletzten TSG Harsewinkel nur sechs Zähler entfernt.

 »Werner Koch hat mir am vergangenen Sonntag mitgeteilt, dass er nach dem letzten Saisonspiel nicht mehr unser Trainer sein wird«, führte SVH-Fußballabteilungsleiter Elmar Gierse, der derzeit beruflich in Indien weilt, gestern Abend gegenüber dieser Zeitung aus. Demnach habe der Trainer sein Ausscheiden damit begründet, dass er kürzer treten wolle und Fortuna Schlangen eine Herausforderung für ihn sei.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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