43 Leichtathleten der Realschule Nieheim meistern internationalen Hallen-Siebenkampf 
Note eins in Berlin 

Berlin/Nieheim (WB/üke). Gemeinsam haben sie ein großes Ziel erreicht: 43 Schülerinnen und Schüler der Nieheimer Realschule bestehen den zweitägigen internationalen Hallen-Siebenkampf in Berlin.

Freitag, 20.03.2015, 04:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2015, 10:46 Uhr
Toller Siebenkampf in Berlin. 43 Nieheimer Realschüler legen in der Hauptstadt starke Auftritte hin....
Toller Siebenkampf in Berlin. 43 Nieheimer Realschüler legen in der Hauptstadt starke Auftritte hin.

 Dabei gab es persönliche Bestleistungen, die allerdings nicht im Vordergrund standen. »Ihr seid eine Bereicherung für diese Veranstaltung. Ich hoffe, ihr kommt wieder«, jubelte Stadionsprecher Ronny Mewis in schönstem Berliner Dialekt per Mikro während der Siegerehrung den Nieheimern zu. Die hatten zuvor mit sportlicher Leistung, aber auch mit lautstarker Unterstützung auf sich aufmerksam gemacht.

 Zum Siebenkampf gehört auch der Stabhochsprung. Fabian Mikus und Niklas Lins schafften 2,30 Meter. Veranstalter und ehemalige Zehnkämpfer Thomas Rohnstock bescheinigte beiden Sportlern »ein großes Bewegungstalent« und hob zudem hervor: »Unter den Nieheimer Schülern habe ich einige gesehen, die viel Talent mitbringen und denen ich sofort empfehlen würde, in einen Leichtathletik-Verein zu gehen«.

 In der weiblichen Jugend kamen Elena Krawinkel und Johanna Böddeker am weitesten nach vorn. Die beiden Schülerinnen schafften den achten Platz von 19 Starterinnen. Johanna Böddeker sprintete die 60 Meter in 9,81 Sekunden, stieß die Kugel 3,94 Meter weit und kam mit im Stabhochsprung 1,30 Meter hoch. Ihre Partnerin Elena Krawinkel sprang starke 3,94 Meter weit und 1,20 Meter hoch, sprintete die 60 Meter Hürden in 12,84 Sekunden und absolvierte den abschließenden 1000-Meter-Lauf in 4:00,6 Minuten. Zusammen sammelten sie in den sieben Disziplinen 1879 Punkte - 71 Punkte mehr als Pia Bockelkamp und Clara Spier, die mit 1806 Punkten den neunten Platz holten. Pia Fritzen und Lena Golüke kamen mit 1477 Punkten auf den elften Platz. Vor Angelika Abermit und Mandy Merten, die mit 1453 Punkten Zwölfte wurden. Marlene Büker und Hanna Knipping ergatterten 1441 Punkte und landeten damit auf dem 13. Platz, Hannah Allroggen und Maria Wiechers kamen mit 1377 Punkten auf den 14. Platz vor Evelyn Weigandt und Loreen Kulheku mit 1360 Punkten. Nicole Rau und Louisa Höwing schafften mit 786 Punkten Platz 18. Melina Potthast und Alischa Lücke mussten nach einem guten ersten Wettkampftag mit 715 Punkten wegen Krankheit aufgeben.

 Die besten Stabhochspringerinnen aus Nieheim waren Evelyn Weigandt und Mandy Merten, die beide 1,90 Meter meisterten. »Wahnsinn, das hätte ich nie für möglich gehalten, dass ich diese Höhe schaffe«, freute sich Mandy Merten. Maya Schleitzer traute sich allein an alle sieben Disziplinen heran. Die 15 Jahre alte Schülerin sprintete die 60 Meter in 9,90 Sekunden, sprang 2,85 Meter weit und 1,12 Meter hoch. Sie stieß die vier Kilo schwere Kugel 5,90 Meter weit, legte die 60 Meter Hürden in 13,90 Sekunden zurück und kam im Stabhochsprung auf 1,30 Meter. Den abschließenden Lauf über 1000 Meter absolvierte sie in 5:00,9 Minuten. Damit sammelte sie insgesamt 1212 Punkte und holte Platz 17.

 Stärkster Nieheimer in der Gesamtplatzierung der männlichen Jugend war Fabian Mikus als Fünfter im Gesamtklassement mit 2051 Punkten. Vor Janek Krawinkel und Arnold Siemens, die mit 1898 Punkten Sechste wurden. Es folgten Edward Mantel und Marten Kukuk mit 1872 Punkten auf dem siebten Platz. Sven Grawe wurde Achter mit 1829 Punkten vor Simon Leßmann mit 1700 Punkten. Kevin Mücka, der 1,52 Meter hoch sprang, kam zusammen mit Manuel Nolte mit 1688 Punkten auf den zehnten Rang. Anton Ingling und Niklas Lins wurden mit 1685 Punkten Elfte vor Noah Ahlemeier und Elias Nagel mit 1450 Punkten, Louis Tilly und Andreas Klaus mit 1233 Punkten und Christian Benning sowie René Werner mit 1048 Punkten.

 Veranstaltungsort war das Rudolf-Harbig-Stadion direkt am Olympia-Stadion. Der zweitägige Berliner Hallen-Siebenkampf besteht aus Sprint über 60 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung, Sprint über 60 Meter Hürden, Stabhochsprung und endet mit dem Lauf über 1000 Meter. Referendarin Marie-Theres Ahring und Sportlehrer Dieter Müller hatten die Fahrt organisiert und begleitet. Unterm Strich stand für alle die Note eins.

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