Derby in der Fußball-Bezirksliga: FC BW Weser – TuS Bad Driburg 5:1 (1:1) 
Kurstädter lösen sich auf 

Beverungen (WB). Sepp Kagerbauer nennt es Auflösungserscheinungen. Drei Gegentore kurz nach der Pause haben dem TuS Bad Driburg eine 1:5-Pleite bei BW Weser beschert. Driburg hat geführt. Marquardt, Wäsche, zweimal Schmidt und Hengst treffen für die Gastgeber.

Montag, 23.03.2015, 04:02 Uhr aktualisiert: 27.03.2015, 16:12 Uhr
Die Bezirksligafußballer des FC Blau-Weiß Weser haben in Hälfte zwei leichtes Spiel mit dem TuS Bad Driburg: Alexander Hengst erzielt in...
Die Bezirksligafußballer des FC Blau-Weiß Weser haben in Hälfte zwei leichtes Spiel mit dem TuS Bad Driburg: Alexander Hengst erzielt in der 89. Minute den 5:1-Endstand. Torhüter Marco Bruns und TuS-Kapitän Stefan Hartmann sind machtlos.

 Fußballerisch war es 45 Minuten mager. »Das ist A-Liga-Niveau, wenn überhaupt«, sagten Zuschauer. Diese Halbzeit war für Driburgs Trainer Kagerbauer noch das, an was er sich klammern muss im Abstiegskampf: »In Hälfte eins haben wir klasse gespielt für unseren Tabellenstand.« Die Driburger dachten nicht an die 1:6-Pleite vom Hinspiel, begannen munter. Nach Zuspiel von Philipp Hasse prüfte Thomas Frederkind Torhüter Max Pape (6.). »Wir haben einen Gegner, der mit nicht ganz so viel Mut nach Beverungen kommt, durch unkonzentriertes Passspiel gestärkt«, sagte BW-Spielertrainer Hustadt später.

 In der 15. Minute gab es Elfmeter. Hustadt stellte dazu fest: »Es war weder Absicht, noch eine unkontrollierte Handbewegung. Auch in der Bundesliga ist das ein immer wieder kehrendes Thema.« Philipp Römer verwandelte zur Driburger Führung.

 Nach einer halben Stunde übernahm BW Weser das Ruder. Zunächst mit einem Schuss von Niko Rose nach Vorarbeit von Alex Hengst (36.). Dann scheiterte Neuzugang Fabian Bickmeier an einer guten Reaktion von Keeper Marco Bruns (41.).

 Nach der Pause gab BW Weser Gas. »Wir lassen uns von einem Einwurf überraschen«, blickte Kagerbauer zurück. Der lange Einwurf von Bickmeier leitete das 2:1 (46.) von Moritz Wäsche ein. Das 3:1 von Viktor Schmidt (48.) demoralisierte Driburg. Körperhaltung und Kommentare sprachen Bände. Viktor Schmidt konnte machen was er wollte, traf zum 4:1 (55.).

 »Ihr geht spazieren, mehr nicht«, schimpfte Kagerbauer. Einen Konter gab es (67.). Frederkind scheiterte an Torhüter Pape und wollte kurz darauf raus. »Ihr könnt euch nicht der Verantwortung entziehen«, verweigerte Kagerbauer zunächst den Wechsel. Alexander Hengst traf zum 5:1 (89.). Viktor Schmidt hatte noch die Kopfballchance zum halben Dutzend. Hustadt blickte voraus: »Das gibt uns Selbstvertrauen für die schweren Aufgaben gegen Dringenberg, Erkeln und Bad Lippspringe.«

 Kagerbauer bilanzierte: »Mit der Leistung der zweiten Hälfte haben wir in dieser Liga nichts zu suchen.« Die Aussichten verschlechterten sich nach dem 3:0 des RSV Barntrup zudem. Der Rückstand beträgt acht Punkte.

 FC BW Weser: Pape – Wäsche (59. Hartmann), Koch, A. Marquardt (79. St. Seibt), Voss, Hustadt (69. Se. Seibt), Bickmeier, Bröer, Hengst, Schmidt, Rose

 TuS Bad Driburg: Bruns – Schipp, Römer, Böger, Huhn (56. Buschmann), Hasse, Breker, S. Hartmann, Steinig, Frederkind (79. Marks), Pehle

 Schiedsrichter: Ansgar Eickmeier (SV Hohenwepel)

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