Tischtennis: Driburgerin DeNutte zusammen mit Timo Boll beim Butterfly-Shooting
Model-Debüt in London

Bad Driburg (WB). Timo Boll steht am Tisch und plaudert mit der Bad Driburgerin Sarah DeNutte. Was wie zufällig aussehen soll, ist professionell in Szene gesetzt und Teil des neuen Butterfly-Kataloges. Die Bad Driburger Bundesligaspielerin hat dort erstmals als Tischtennis-Model mitgewirkt.

Mittwoch, 13.05.2015, 04:02 Uhr aktualisiert: 13.05.2015, 09:47 Uhr
Die Driburger Tischtennis-Bundesligaspielerin Sarah DeNutte hat für den neuen Butterfly-Katalog in London an einem Foto-Shooting im Bounce-Club...
Die Driburger Tischtennis-Bundesligaspielerin Sarah DeNutte hat für den neuen Butterfly-Katalog in London an einem Foto-Shooting im Bounce-Club teilgenommen. Auf dem Laptop präsentiert sie eins ihrer Lieblingsmotive. DeNutte (Mitte) posiert hier an der Seite des Griechen Gionis Panagiotis, der Deutschen Shan Xianao (von links) sowie Timo Boll und Alexandre Cassin (rechts).

 »Das war eine tolle Erfahrung. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Am Ende war ich aber sehr müde, obwohl ich den ganzen Tag eigentlich nur herumgestanden habe«, fasst die Luxemburgerin ihre ersten Model-Eindrücke zusammen. Schon der Ort des Foto-Shootings war aufregend. Zwei Tage hatte die Tischtennis-Firma das Londoner Ping-Pong-Lokal Bounce-Club gebucht, um dort mit den Models zu arbeiten. »Der Club hat eine besondere Atmosphäre. Er besteht aus einer Tischtennis-Bar und aus Tischtennis-Tischen. Man kann dort essen und gleichzeitig spielen. Es war interessant zu sehen, wie einige Leute gleich im schicken Anzug nach der Arbeit in den Club gekommen sind und sich dort Bälle zugespielt haben«, berichtet Sarah DeNutte.

Visum-Probleme

 Neben der Driburgerin waren die deutsche Team-Europameisterin Shan Xianao, der Rekordeuropameister Timo Boll, Dänemarks Dauerbrenner Michael Maze, der Grieche Panagiotis Gionis und der junge Franzose Alexandre Cassin mit von der Partie. Eigentlich war auch die Driburgerin Andrea Todorovic fest für das Shooting eingeplant. Sie war auch schon gemeinsam mit Teamkollegin Sarah DeNutte am Wiener Flughafen, um für die Maschine nach London einzuchecken. Doch dann der Schreck: Das Visum der Serbin gilt nur für den Schengen-Raum, nicht für Großbritannien. »Das war sehr ärgerlich. Andrea musste wieder nach Hause zurück. Ich bin alleine geflogen«, berichtet DeNutte. Dabei war der Kontakt über die Serbin entstanden.

Sie hatte schon zwei Mal für Butterfly als Model gearbeitet. DeNutte ist erst seit 2014 Vertragsspielerin des Unternehmens und daher jetzt zum ersten Mal dabei. Das Driburger Duo lebt und trainiert in Wien. Beide sind in einer Trainingsgruppe in der Werner-Schlager-Akademie und wohnen »zu Fuß etwa zehn Minuten auseinander«, wie DeNutte berichtet. »Am Wochenende unternehmen wir manchmal etwas zusammen, wenn keine Spiele sind.«

Positive Resonanzen

 Im Flieger nach London fand sich Sarah DeNutte nun alleine wieder. »Andrea war in London eingeplant. Unter anderem brauchten die Fotografen drei Spielerinnen für ein Motiv, das drei verschiedene Trikots zeigen sollte«, erzählt DeNutte. Da mit ihr und der Berlinerin Shan Xianao nur zwei Frauen vor Ort waren, musste kurzerhand die Kellnerin des Bounce-Club einspringen...

 Sarah DeNutte hat bisher ausschließlich positive Resonanzen auf ihr Model-Debüt bekommen. »Bei den German Open kam der Katalog gerade heraus. Da haben mich sehr viele Leute angesprochen«, berichtet die 23-Jährige. Dabei sieht sie sich selbst kritischer. »Auf einigen Fotos bin ich doch sehr stark geschminkt.«

 Gute Erfahrungen hat sie auch mit den Stars beim Shooting gemacht. Sie vereinigen immerhin mehr als 30 EM-Titel auch sich. »Das war alles ganz locker und unkompliziert«, erzählt DeNutte über ihren zweitägigen Zwischenstopp in England. Und wenn doch mal die Themen ausgingen, sprang Timo Boll routiniert ein. Für ein Foto sollte sich das Duo möglichst ungezwungen unterhalten, damit die Szene später im Katalog spontan rüberkam. »So gut kenne ich Timo nicht. Ich wusste gar nicht, über was ich mit ihm reden sollte und war froh, dass er mich nach einem Luxemburger Spieler gefragt hat. Da konnte ich etwas erzählen«, berichtet DeNutte.

 Ihr hat das Shooting so gut gefallen, dass sie es noch mal wiederholen würde. »Wenn ich noch mal gefragt werde, bin ich wieder mit dabei«, sagt die Luxemburger Landesmeisterin.

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