Tischtennis-Bundesliga: Bad Driburg erwartet den TSV Schwabhausen
Der TuS peilt das Plus an

Bad Driburg (WB). Das lange Warten hat ein Ende. Nach vier Auswärtsspielen zum Liga-Auftakt bestreitet Tischtennis-Bundesligist TuS Bad Driburg an diesem Samstag sein erstes Heimspiel der Saison und möchte sein Punktekonto ins Plus bringen.

Freitag, 30.10.2015, 18:22 Uhr
Tischtennis-Bundesliga: Bad Driburg erwartet den TSV Schwabhausen : Der TuS peilt das Plus an
Für Andrea Bakula und Shi Qi war der TuS Bad Driburg jeweils die erste Station in Deutschland (hier bei einem Doppel 2009). Inzwischen ist Shi Qi nach fünfjähriger Pause zum TuS zurück gekehrt und trifft am Samstag auf Bakulas Team Schwabhausen. Foto: Sylvia Rasche

4:4 Zähler stehen derzeit zu Buche. Gegen den Tabellenvorletzten aus Schwabhausen wünscht sich TuS-Manager Franz-Josef Lingens einen Sieg. Doch das wird alles andere als einfach. Vor allem zwei Fragezeichen stehen im Raum.

Wie fit ist Spitzenspielerin Nina Mittelham und gibt es in Bad Driburg ein Wiedersehen mit Ex-Spielerin Andrea Bakula? »Diese beiden Fragen werden entscheidend zum Gesamtergebnis beitragen«, macht Lingens deutlich. Dabei ist er zuversichtlich, dass seine Nummer eins weiter auf dem Weg der Besserung ist und im Spitzenpaarkreuz endlich ihren ersten Einzelerfolg der Saison feiern kann. Schwabhausen bietet an Position eins die Abwehrspielerin Ting Yang auf und an zwei die Vorjahres-Mädchen-Europameisterin Chantal Mantz. Die hatte sich ihren Titel 2014 in einem mitreißenden Finale gegen eine damals verletzte Mittelham gesichert. »Mantz geht gerne in die Halbdistanz. Das werden für unsere Fans attraktive Spiele«, freut sich Lingens auf die Duelle gegen Mittelham und die zuletzt in starker Form auftrumpfende Shi Qi.

Meier ist Spitzenspielerin der Reserve

Im unteren Paarkreuz hängt viel davon ab, ob Schwabhausen mit der Ex-Driburgerin Andrea Bakula anreist. Die Team-EM-Dritte von 2009 ist inzwischen berufstätig und »bekommt offenbar nicht immer frei. Sie hat bisher in dieser Saison erst ein Spiel bestritten«, sagt Franz-Josef Lingens. Mit der Kroatin sei Schwabhausen im unteren Paarkreuz deutlich stärker einzuschätzen. Neben Bakula sind im unteren Paarkreuz der Gäste die beiden Deutschen Christina Feierabend und Eva-Maria Meier aktiv. Meier ist nominell Spitzenspielerin der TSV-Reserve in der dritten Bundesliga.

Für Driburg werden Sarah DeNutte und Katharina Michajlova aufschlagen. DeNutte nutzte die Bundesligapause für einen Auftritt bei den Polish-Open in Warschau, verpasste dort allerdings in der Qualifikation den Sprung ins Hauptfeld.

Wichtig sind für Franz-Josef Lingens gegen Schwabhausen schon die Doppel zum Auftakt. Hier drückt bei den Driburgern nämlich trotz der beiden Siege zuletzt gegen Leipzig und Busenbach noch der Schuh. »Unsere Doppelpaarungen harmonieren noch nicht«, sagt Lingens. Das Spitzenduo Nina Mittelham und Shi Qi hat zwar zwei Doppel in Folge gewonnen, traf aber jeweils auf die schwächere Paarung des Gegners. »Das müssten beide souveräner lösen. Leider haben Sarah DeNutte und Katharina Michajlova auch noch nicht den Durchbruch geschafft«, moniert Lingens, macht aber auch deutlich, dass er noch nicht über Änderungen in den Doppel-Aufstellung nachgedacht hat. »So viele Möglichkeiten haben wir ja auch nicht.« Fakt ist, dass die Driburgerinnen von ihren acht Doppeln dieser Saison bisher nur zwei gewonnen haben. »Wir müssen mindestens mit einem 1:1 in die Einzel gehen, sonst wird es schwer«, formuliert der Manager.

Gastgeber in der Favoritenrolle

In der vergangenen Saison haben die Driburger beide Spiele gegen Schwabhausen gewonnen und wollen diese Serie am Samstag am liebsten ausbauen. »Es geht auch darum, uns so schnell wie möglich nach unten abzusichern«, blickt Franz-Josef Lingens voraus. Schwabhausens Trainer Alex Yahmed sieht die Gastgeber in der Favoritenrolle. »Bad Driburg ist eher ein unangenehmer Gegner für uns, wir sind Außenseiter.«

Das Heimspiel gegen den TSV Schwabhausen beginnt an diesem Samstag um 14 Uhr in der Grundschulhalle.

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