Jugendturnier des TuS Lüchtringen: F-Junioren des Gastgebers trumpfen auf
Warburg marschiert ins Finale

Höxter(WB). Guter Gastgeber: Beim Turnier des TuS Lüchtringen lassen die F-Junioren dem TuS Bochum-Harpen den Vortritt. Warburg wird Zweiter im 24er-Feld der D-Jugend. Würgassen siegt bei den D-Juniorinnen und Phönix Höxter bei den B-Juniorinnen, deren Finale vorzeitig endete. Statt Jubel gab es Genesungswünsche für Ottbergens Sarah Gajweski.

Montag, 08.02.2016, 07:00 Uhr
Warburg (links: Jannis Fischer, rechts: Lorenz Wiegand) hat es im stark besetzten D-Junioren-Feld ins Finale geschafft. Die JSG Bodenwerder (Mitte: Mattes Herr) schnappte ihren hier aber den Pokal knapp vor der Nase weg. Foto: Michael Risse
Warburg (links: Jannis Fischer, rechts: Lorenz Wiegand) hat es im stark besetzten D-Junioren-Feld ins Finale geschafft. Die JSG Bodenwerder (Mitte: Mattes Herr) schnappte ihren hier aber den Pokal knapp vor der Nase weg. Foto: Michael Risse

62 Teams spielten elf Stunden in zwei Hallen. 30 Sekunden vor Ende der letzten Partie stockt die Freude. Im Finale der B-Juniorinnen prallte Sarah Gajewski nach ihrem Torschuss mit der Torhüterin von Phönix Höxter zusammen. Mehrere Minuten behandelten Dr. Norbert Kurowski und sein Team von den Maltesern das Schienbein der Spielerin vom SV Ottbergen/Bruchhausen. »Nichts gebrochen«, lautete die erste Diagnose. Dennoch verzichtete Ottbergens Trainer Manuel Bohnert auf die Fortsetzung. Phönix führte 1:0. »Ein offenes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften. Unser Treffer war ein bisschen glücklich«, sagte Phönix-Coach Holger Fischer. Ein Eckball von Hannah Fischer prallte von Ottbergens Keeperin als Eigentor ins Netz.

Im Viertelfinale hatte Scherfede/Rimbeck mit 1:3 den Kürzeren gezogen gegen Phönix und die U14-Kreisauswahl mit 0:3 gegen Ottbergen. BW Weser siegte mit dem 2:1 von Finnja Mindermann gegen Bochum-Harpen.

Der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen unterlag 1:2 gegen Sabbenhausen. In den Halbfinals fiel jeweils nur ein Tor. Selina Hüttig traf für Phönix gegen BW Weser und Jana Bohnert für Ottbergen gegen den TSV Sabbenhausen, der sich mit 2:0 Rang drei gegen BW Weser holte.

D-Junioren: Aus sechs Vierergruppen kamen acht Teams in das Viertelfinale, das schlecht begann für die Teams aus dem Kreis Höxter. Lüchtringen verlor 0:2 gegen die JSG Bodenwerder, die JSG Dalhausen 1:6 gegen Olympia Braunschweig. Besser machte es Warburgs D2 mit dem 1:0-Siegtor von Lorenz Wiegand gegen den SV 06 Holzminden. Die D2 der SpVg Brakel, die als einziges Team alle drei Vorrundenspiele gewann, kam mit 3:1 gegen Fürstenau/Bödexen unter die letzten Vier.

Warburg siegte im Halbfinale mit Treffern von Jannis Fischer und Alexander Wehrmann 2:1 gegen die SpVg Brakel, für die Silas Kieneke ausgeglichen hatte. Die JSG Bodenwerder hatte 3:1 nach Neunmeterschießen gegen Braunschweig gewonnen und legte auch im Finale vor durch Malek Omeirat und ein Warburger Eigentor. Das 1:2 von Noel Vonde startete eine Warburger Drangphase mit zwei Ausgleichschancen in den Schlusssekunden. »Wir hätten eigentlich auch das Finale gewinnen können«, sagte Warburgs Trainer Jürgen Wehrmann.

F-Junioren: Nach der Vorrunde mit 15 Teams gab es im Halbfinale das Duell TuS Lüchtringen gegen JSG Marienmünster. »Eine Neuauflage des Endspiels der Kreishallenmeisterschaft«, sagte Hans-Jürgen Mischer vom TuS-Organisationsteam. Lüchtringen hatte Vorteile, aber mit 0:0 ging es ins Neumeterschießen. Keeper Lucas Teiwes hielt einmal und so zog Lüchtringen mit 3:2 ins Endspiel, das der TuS Bochum-Harpen 2:0 gewann. Die JSG Marienmünster siegte im kleinen Finale 2:0 gegen die JSG Boffzen/Fürstenberg.

D-Juniorinnen: Kreishallenmeister SSV Würgassen erfüllte unter acht Teams seine Favoritenrolle. Isabell Hempel, Karen Hoppe und Lia Lorenz trafen zum 3:0 im Halbfinale gegen Bochum-Harpen. Der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen siegte 3:2 im Neunmeterschießen gegen Ottbergen/Bruchhausen, da Melina Menneke den letzten Schuss verwandelte und Torhüterin Martha Vornholt einmal abwehrte. Im Endspiel erzielte Würgassens Karen Hoppe beide Tore. »Die Vorlage von Lia Lorenz war sehenswerter als das 2:0 selbst«, sagte Coach Arno Baumann, der sein Team lobte: »Gutes Zusammenspiel, nicht eigensinnig.«

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