Premiere des Weserbergland Triathlons am Godelheimer See ist ausgebucht
Ein Hauch von Hawaii

Godelheim (WB). Der Brakeler Manfred Götz hat 2007 den Ironman auf Hawaii bewältigt. Der Scherfeder Tim Rose darf im Oktober erstmals bei der Weltmeisterschaft auf der Trauminsel starten. Beide sind am Sonntag, 2. September, bei der Premiere des Weserbergland Triathlons in Godelheim dabei.

Mittwoch, 22.08.2018, 04:00 Uhr aktualisiert: 22.08.2018, 07:26 Uhr
200 Einzelstarter und 33 Staffeln werden bei der Premiere des Weserbergland Triathlons am Sonntag, 2. September, am Godelheimer See dabei sein. Fast vier Wochen vor Meldeschluss war die Veranstaltung bereits ausgebucht, die Nachrückerloste ist gut gefüllt. Foto: dpa
200 Einzelstarter und 33 Staffeln werden bei der Premiere des Weserbergland Triathlons am Sonntag, 2. September, am Godelheimer See dabei sein. Fast vier Wochen vor Meldeschluss war die Veranstaltung bereits ausgebucht, die Nachrückerloste ist gut gefüllt. Foto: dpa

Ein Hauch von Hawaii weht dann über die Freizeitanlage am Godelheimer See. »Ich finde es sehr schön, dass es jetzt auch einen Triathlon vor der Haustür gibt und bin gerne dabei«, sagt Manfred Götz. Der 67- Jährige hat in seiner Laufbahn als Ausdauersportler achtmal einen Ironman erfolgreich absolviert. Das sind 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad und anschließend noch ein Marathon auf zwei Beinen. Inzwischen bevorzugt er allerdings kürzere Strecken. »Ich hatte eine Knieverletzung. Dafür ist die Distanz des Weserbergland Triathlons völlig ausreichend«, meint Manfred Götz.

In Godelheim müssen die Triathleten »nur« 700 Meter im See schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer laufend zurücklegen. Mit dabei sind übrigens auch Ehefrau Silvia Götz, die ebenfalls schon einen Ironman absolviert hat, und Tochter Meike Gabsch, die schon auf der Halbdistanz erfolgreich unterwegs war und jetzt nach einer Babypause wieder ihren ersten Triathlon bestreitet.

Der Scherfeder Tim Rose (21) nutzt die Premiere in Godelheim als willkommene Trainingseinheit im Vorbereitungsprogramm für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Er hat sich beim Ironman in Maastricht im Juli mit dem Sieg in seiner Altersklasse erstmals das Hawaii-Ticket gesichert und fiebert dem Start im Oktober entgegen. Seine Eltern haben ihn in Maastricht an der Strecke angefeuert. In Godelheim tut das zumindest Mutter Gabi nicht. »Ich habe mich diesmal selbst angemeldet und bin schon sehr gespannt. Vor zwei Jahren habe ich zusammen mit meinem Mann in Mönchengladbach einen Triathlon absolviert. Das ist jetzt der zweite Start«, berichtet die früherer Leichtathletin, die vor allem vor den 700 Metern im See Respekt hat.

Insgesamt 299 Starter

Schnell sein müssen nicht nur die Athleten im September auf der Strecke. Schnell sein mussten sie schon im Vorfeld bei der Anmeldung. Der erste Weserbergland Triathlon war nämlich lange vor Meldeschluss komplett ausgebucht. »Diese enorme Resonanz hat uns völlig überrascht«, sagt Thorsten Schiller, Geschäftsführer des Kreissportbundes und für die Anmeldungen zuständig. 200 Einzelstarter und 33 Staffeln, also insgesamt 299 Starter lassen die Ausrichter bei der Premiere auf die Strecke. »Mehr geht aus organisatorischen Gründen nicht«, betont Schiller und freut sich, dass auch die heimische Veranstaltung vom Triathlon-Boom in Deutschland profiliert.

»Wir haben viele Meldungen aus dem Kreis Höxter, aber auch weit darüber hinaus. Aus Darmstadt, Offenbach, Köln oder Dortmund kommen die Athleten«, so Schiller. Selbst die Nachrückerliste sei gut gefüllt. »Drei Starter sind wegen Verletzungen ausgefallen. Als ich die Nachrücker informiert habe, dass sie nun doch teilnehmen dürfen, war die Freude groß«, berichtet der KSB-Geschäftsführer.

Der Startschuss erfolgt am Sonntag, 2. September, um 11 Uhr. Vom Sandstrand des Sees starten die Teilnehmer auf die Schwimmstrecke. »Am Ufer des Sees kann man das Geschehen als Zuschauer sehr schön verfolgen. Die Wechselzone befinden sich bei den Beachvolleyballfeldern. Das ist auch sicher interessant«, gibt Schiller Tipps.

Die schnellsten Athleten werden nach etwa einer Stunde im Ziel erwartet. »Doch auch nach zwei Stunden werden bestimmt noch Sportler eintreffen. Wir haben eine bunte Mischung von erfahrenen Triathleten und Neueinsteigern. Das macht den Reiz aus«, weiß Adalbert Grüner, der zusammen mit seinem Sohn Lukas für die Zeitmessung zuständig ist. Das Ausrichterteam ist bestens gerüstet. Die Sportler feilen an ihrer Form. Der erste Weserbergland Triathlon mit einem Hauch von Hawaii kann kommen.

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