Di., 12.02.2019

Westfalenliga Tennis-Damen 30: Höxter besiegt Stadtlohn und fordert den Vorjahresmeister Finale um den Titel steigt in Dortmund

Christine Menz hat einen Einzelsieg zum Gesamterfolg des TV RW Höxter gegen Stadtlohn beigesteuert. Am Samstag kommt es zum Finale um den Westfalenmeistertitel.

Christine Menz hat einen Einzelsieg zum Gesamterfolg des TV RW Höxter gegen Stadtlohn beigesteuert. Am Samstag kommt es zum Finale um den Westfalenmeistertitel. Foto: Michael Risse

Von Sylvia Rasche

Höxter (WB). Jetzt gibt es das erwartete Finale um den Tennis-Westfalenmeistertitel der Damen 30 zwischen dem TV Rot-Weiß Höxter und Spitzenreiter Eintracht Dortmund. Beide Teams haben ihre vorletzten Saisonspiele gewonnen und fiebern dem »Endspiel« in Dortmund entgegen.

Der TV RW Höxter setzte sich gegen den TV Stadtlohn 4:2 durch. Dabei stand der Sieg schon nach den Einzeln fest. »Es war eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Stadtlohn hat gut gespielt«, berichtet Höxters Teamchefin Claudia Gronemeyer. In jeweils zwei klaren Sätzen holten sie als Nummer eins, Christine Menz an Position zwei und Eva-Maria Zürker an Position vier die Einzelpunkte. Lisa Langer musste im dritten Einzel nach klar gewonnenem ersten Satz noch in den Matchtiebreak. Hier hatte sie aber das bessere Ende auf ihrer Seite. Damit ging Höxter mit einem 4:0-Vorsprung in die Doppel und hatte den Gesamtsieg bereits sicher. »Stadtlohn war in den Doppeln noch mal richtig motiviert. Wir haben nicht mehr so gut gespielt und waren am Ende vielleicht auch ein bisschen kraftlos«, berichtet Claudia Gronemeyer. Beide Doppel mussten sich geschlagen geben.

Mit dem 4:2-Sieg festigte Höxter seinen zweiten Tabellenplatz in der Westfalenliga mit einem Punkt Rückstand auf Dortmund. Während der Spitzenreiter all seine Begegnungen in dieser Winterrunde für sich entschieden hat, musste Höxter direkt nach der Weihnachtspause in Soest in ein Remis einwilligen. »An der Ausgangslage ändert das wenig. Wenn wir Westfalenmeister werden wollen, müssen wir in Dortmund gewinnen. Aber das wird sehr schwer«, betont Claudia Gronemeyer. Ein Matchtraining diese Woche soll ihrem Team noch mal Sicherheit verleihen. Allerdings kommt der ungewohnte Bodenbelag in der Dortmunder Haller den Höxteranerinnen nicht gerade entgegen. »Wir gucken mal, was geht«, blickt Gronemeyer voraus.

Zuletzt hatte sich Dortmund dreimal in Folge den Titel vor Höxter gesichert. Vielleicht ist für die Rot-Weißen ja diesmal mehr drin.

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