Do., 16.05.2019

Patrick Dewenter freut sich auf nächste Bezirksliga-Spielzeit mit dem FC BW Weser »Erster Doppelpack seit langem«

Patrick Dewenter (am Ball) will in der nächsten Saison mit dem FC BW Weser schnellstmöglich den Ligaverbleib schaffen.

Patrick Dewenter (am Ball) will in der nächsten Saison mit dem FC BW Weser schnellstmöglich den Ligaverbleib schaffen. Foto: Michael Risse

Beverungen (WB). Ihn hatte wohl keiner auf dem Zettel: Patrick Dewenter durfte im wichtigen Bezirksliga-Spiel des FC Blau-Weiß Weser gegen den TSC Steinheim im Angriff ran. Und der 23-Jährige erzielte (wie am vergangenen Montag berichtet) gleich zwei Tore. Im Interview mit Rene Wenzel spricht der Jakobsberger über die beiden Buden und die Perspektiven in Beverungen.

 

Herr Dewenter, Sie hatten mit einem Doppelpack in nur neun Minuten großen Anteil am 4:2-Heimsieg gegen den TSC Steinheim. Ist Ihnen so etwas schon einmal gelungen?

Patrick Dewenter: Da ich erst seit dieser Saison im Sturm spiele, ist es schon sehr lange her. Das müsste in der A-Jugend gewesen sein. Bei meinem letzten Verein, dem SV Drenke, wurde ich nur in der Verteidigung eingesetzt.

Wir groß war die Freude nach dem Spiel über die beiden Tore und den geschafften Verbleib in der Bezirksliga?

Dewenter: Es freut mich natürlich sehr, dass ich auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielen darf. Dass ich in einem so wichtigen Spiel mit zwei Toren dazu beigetragen habe, macht das Ganze umso besser.

Den FC Blau-Weiß Weser hatten nicht viele Beobachter so weit unten erwartet. Hat Sie der Saisonverlauf überrascht?

Dewenter: Damit habe auch ich nicht gerechnet. Wenn wir kämpferisch so spielen, wie man uns am besten kennt, dann können wir jede Mannschaft ärgern. Das hat man gut bei der ärgerlichen 1:2-Niederlage gegen den Meister FC Nieheim in der letzten Sekunde gesehen.

Sie haben bis dato nur zehn Spiele absolviert. War es eher eine Saison, an die man schnell einen Haken machen will?

Dewenter: So würde ich das nicht sagen. Die Saison ist für mich blöd verlaufen – das trifft es besser. Ich habe mehr als ein Jahr nach meiner Verletzungspause wieder angefangen und direkt am zweiten Spieltag einen kleinen Rückfall erlitten. Diesen musste ich bis zum Winter vollständig auskurieren, um in der Rückrunde wieder angreifen zu können.

War der Sprung von Drenke aus der B-Liga nach Beverungen in die Bezirksliga sehr groß?

Dewenter: Das war schon eine deutliche Umstellung für mich. Das Spielerische und auch das Körperliche ist im Gegensatz zur B-Liga wesentlich anspruchsvoller. In der Bezirksliga versuche ich, mich neben den Trainingseinheiten zusätzlich fit zu halten. Und samstagabends feiern gehen, ist auch nicht mehr drin (lacht). Aber man weiß ja vorher, auf was man sich bei so einem Wechsel einlässt.

Wie sehen Sie Ihre Rolle im Team?

Dewenter: Da ich erst seit dieser Rückserie auf dem Platz stehe, sehe ich mich nicht als ein Führungsspieler. Außerdem gehöre ich auch noch zu unserem jüngeren Inventar. Da lasse ich mich gerne von den älteren und erfahreneren Akteuren positiv als auch negativ kritisieren.

Wie sehen Ihre Ziele für die nächste Spielzeit aus?

Dewenter: Die Gesundheit ist mir erst einmal am wichtigsten. Da wir ja nicht im Profibereich sind und es immer noch ein Hobby ist, müssen wir unser Geld mit normaler Arbeit verdienen. Da wäre es nicht schön, wenn man wegen einer Fußballverletzung wochenlang ausfallen würde. Das gilt natürlich auch für meine Teamkollegen. Ansonsten hoffe ich, dass wir schnellstmöglich den Klassenerhalt schaffen und als Team gemeinsam durch die Saison gehen.

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