Di., 21.05.2019

Regionalliga: 7:2 bei Bayer Wuppertal RW Höxter schafft ersten Sieg

Noch einmal intensive Beratung in der Spielpause: Höxters Mannschaftsführerin Claudia Gronemeyer (rechts) und Christine Menz. RWH siegt 7:2 in Wuppertal.

Noch einmal intensive Beratung in der Spielpause: Höxters Mannschaftsführerin Claudia Gronemeyer (rechts) und Christine Menz. RWH siegt 7:2 in Wuppertal. Foto: Jürgen Drüke

Von Inge Stegnjajic

Höxter/Wuppertal  (WB). Der TV Höxter siegt in der Damen 30-Regionalliga West gegen Bayer Wuppertal 7:2. Der Auswärtserfolg im dritten Spiel ist nach den beiden Auftakt-Niederlagen sehr wichtig.

Hochmotiviert traten die Höxteranerinnen in Wuppertal an. Ein Sieg musste im Kampf um den Klassenerhalt her. Beide Teams kannten sich, denn im vergangenen Jahr gewann der TV Höxter 6:3 und hatte sich damit den Ligaverbleib gesichert. Die Partie wurde aufgrund des Regens immer wieder unterbrochen. »Der Oberschiedsrichter unterbrach die Spiele zweimal relativ früh. Zu diesem Zeitpunkt waren die Plätze aus meiner Sicht noch bespielbar«, berichte RWH-Mannschaftsführerin Claudia Gronemeyer. Es sei unangenehm gewesen, denn die Spielerinnen brauchten nach den Zwangspausen entsprechend Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Die Gäste ließen sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen und entschieden auch die schwierigen Matches zu ihren Gunsten.

Erster Punkt kampflos

 

Zur Chronologie der Partie: Den ersten Punkt gab es kampflos, denn die Gegnerin von Christi-ne Menz trat wegen Übelkeit nicht an. An Position vier machte Eva Zürker ihre Sache gut und entschied das Match 6:1, 6:2 für sich. An Position sechs kam Nadja Becker, die ihren ersten Einsatz hatte, gut ins Spiel und siegte 6:3, 6:4. Claudia Gronemeyer hatte im Spitzenspiel eine unangenehme Gegnerin, die mit ihren spielerischen Mitteln hoch, weich und mit Schnitt sowie immer wieder mit Druck agierte, um den Lauf der Höxteranerin zu durchbrechen. Das gelang der Wuppertalerin jedoch nicht, denn Gronemeyer überzeugte mit einem 6:2, 6:3-Erfolg. »Ich habe versucht, schnell zu spielen, um mir nicht ihr Spiel aufzwingen zu lassen. Mit Geduld und Spielübersicht habe ich das Spiel erfolgreich beendet«, merkte die 48-Jährige an.

Langer knapp geschlagen

 

An Position drei musste sich Lisa Langer knapp im Match-Tiebreak geschlagen geben. »Das war ein langes, kräfteraubendes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Schade, dass es für Lisa nicht gereicht hat«, bedauerte die Höxteraner Mannschaftsführerin. Auch Ines Freimark, sie hatte vor einer Woche gegen den TC Rheinstadion für den Ehrenpunkt gesorgt, musste sich 4:6, 4:6 geschlagen geben. Ihre Gegnerin hatte viel Druck und kaum Fehler gemacht.

Starke Doppel

Im Doppel überzeugten die Gäste. Während im ersten Doppel erst im Match-Tiebreak der Sieg von Menz/Langer perfekt gemacht wurde, gewannen die Duos Gronemeyer/Zürker und Freimark/Becker glatt in zwei Sätzen. Die Freude der Kreisstädterinnen war groß, denn der erste Schritt für den Klassenerhalt war geschafft. Spitzenreiter Rochusclub gibt Samstag, 25 Mai, ab 13 Uhr seine Visitenkarte in Höxter ab. Die RWH-Akteurinnen sind krasser Außenseiter.

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