Tennis: Damen 30 verlieren bei Angstgegner Eintracht Dortmund 2:7
RW Höxter zittert bis zum Schluss

Dortmund/Höxter.  (WB). Es bleibt dabei: Die Tennis-Damen 30 von RW Höxter können gegen Eintracht Dortmund einfach nicht gewinnen. Diesmal unterliegen sie im Duell der Regionalliga-West im Ruhrpott 2:7.

Montag, 17.06.2019, 05:29 Uhr aktualisiert: 17.06.2019, 05:40 Uhr
Im Einzel trumpft Ines Freimark auf: Die Höxteranerin siegt gegen die Dortmunderin Katja Lutz 6:0 und 6:2. Am Ende unterliegt RWH 2:7 und muss das letzte Spiel gewinnen Foto: Inge Stegnjajic
Im Einzel trumpft Ines Freimark auf: Die Höxteranerin siegt gegen die Dortmunderin Katja Lutz 6:0 und 6:2. Am Ende unterliegt RWH 2:7 und muss das letzte Spiel gewinnen Foto: Inge Stegnjajic

Im Spitzenduell hielt Claudia Gronemeyer gegen Corina Scholten, die im Bereich Sport in der Geschäftsstele des Westdeutschen Tennisverbandes (WTV) arbeitet, gut mit. Nachdem die Höxteraner Nummer eins im ersten Satz 0:3 zurückgelegen hatte, erarbeitete sie sich eine 4:3-Führung. Scholten hielt dagegen und gewann den Auftaktsatz 6:4. Im zweiten Satz stand es 3:3. Wieder konnte die Führungsspielerin der Dortmunderinnen einen draufsetzen und gewann 6:3. »Es war ein schönes und druckvolles Spiel. Letztlich hat es für mich nicht gereicht«, resümierte Claudia Gronemeyer.

An Position zwei und drei schlugen für Höxter Christine Menz und Lisa Langer auf. Gegen ihre erfahrenen Gegenspielerinnen standen sie auf verlorenem Posten. »Mit Martina Kuhlmann und Britta Göge habe ich bereits für die Westfalenauswahl aufgeschlagen. Ihre jeweilige Klasse haben sie gegen Menz und Langer gezeigt«, erkannte Gronemeyer neidlos an. Kuhlmann siegte gegen Menz 6:2 und 6:2. Göge war gegen Langer 6:4 und 6:2 erfolgreich.

Zürker siegt im ersten Satz

Eva Zürker startete an Position vier gegen Ina Ressemann sehr gut und entschied den ersten Satz mit 6:4. Nach einer 4:1-Führung im zweiten Satz kippte das Spiel – der Satz ging 5:7 verloren. Im anschließenden Match-Tiebreak zog die Höxteranerin Kürzeren (4:10). Unterm Strich war es eine ärgerliche und vorentscheidende Niederlage. Die Chance auf eine Überraschung war dahin.

An Position fünf trumpfte Ines Freimark indes mit einem 6:0 und 6:2-Erfolg gegen Katja Lutz auf. Der erste Punkt für RWH war unter Dach und Fach. An Position sechs war Nadja Becker die fehlende Spielpraxis anzumerken, so dass gegen Mariola Joschko ein 2:6 und 0:6 stand. In den Doppeln agierte RWH in der »7ner-Aufstellung. Lediglich das zweite Duo Gronemeyer/Becker konnte sich gegen Kuhlmann/Lutz mit 3:6, 6:4 und 10:5 durchsetzen. »Nach dem verlorenen ersten Satz haben wir druckvoller gespielt und das Zepter in die Hand genommen«, so Gronemeyer. Mehr als zum zweiten Punkt sollte es gegen Eintracht Dortmund allerdings nicht reichen. Das Doppel Langer/Zürker unterlag gegen Scholten/Göge kampflos. Menz/Freimark hatten gegen Ressemann/Joschko mit 2:6 und 2:6 das Nachsehen.

Gegen Weiden muss Sieg her

Im letzten Meisterschaftsspiel treffen die Kreisstädterinnen am Samstag, 29. Juni, um 13 Uhr auf eigener Anlage auf den TC Weiden. Beide Mannschaften haben 2:10 Punkte. Die Kreisstädterinnen brauchen für den Klassenerhalt einen Sieg. Spannung pur bis zum Schluss ist garantiert.

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