Mi., 17.07.2019

A-Ligist FC Stahle hofft auf einen besseren Start als in der vergangenen Saison »Wollen konstanter werden«

Gut aufgestellt und mit einer eingespielten Mannschaft geht der FC Stahle in die neue A-Liga-Saison. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Enrico Spengler, Kevin Bandowski, Patrick Kleine, Helge Borgolte sowie (mittlere Reihe von links) Pascal Ewers, Marcel Radtke, Jakob Ostermann, Julius Schöpke, Fabian Leiser, Daniel Fischer, Fabio Di Iorio, Trainer Andreas Struck und (vordere Reihe von links) Henrik Ostermann, Max Müller, Stefan Borgolte, Marco Brandhorst, Maurice Voß, André Struck, Markus Schmidt, Ali Atai und René Wenzel.

Gut aufgestellt und mit einer eingespielten Mannschaft geht der FC Stahle in die neue A-Liga-Saison. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Enrico Spengler, Kevin Bandowski, Patrick Kleine, Helge Borgolte sowie (mittlere Reihe von links) Pascal Ewers, Marcel Radtke, Jakob Ostermann, Julius Schöpke, Fabian Leiser, Daniel Fischer, Fabio Di Iorio, Trainer Andreas Struck und (vordere Reihe von links) Henrik Ostermann, Max Müller, Stefan Borgolte, Marco Brandhorst, Maurice Voß, André Struck, Markus Schmidt, Ali Atai und René Wenzel. Foto: Wenzel

Von René Wenzel

Stahle (WB). Der Trainer will unnötigen Druck vermeiden. Nachdem der Fußball-A-Ligist FC Stahle in der vergangenen Saison im Sportkreis Höxter etwas hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist, gibt Andreas Struck in der anstehenden Spielzeit andere Ziele aus. Vom Aufstieg ist keine Rede mehr.

Man wolle konstanter gute Leistungen zeigen und weniger Gegentore kassieren, berichtet der 36-Jährige, der noch einmal auf die vorige Saison zurückblickt. »Insgesamt war sie nicht ganz zufriedenstellend. Wir hatten uns mehr erhofft. Doch hatten wir auch mit verschiedenen Faktoren wie beispielsweise langwierigen Verletzungen zu kämpfen. Mit der Einstellung im Training und in den Spielen war ich nicht immer so zufrieden«, sagt Struck, der jetzt in seine zweite Saison beim FC geht.

Die Ergebnisse passten schon zu Beginn der vergangenen Spielzeit nicht wirklich in die Planung. Die Mannschaft war vor der Saison von einigen Trainern als Aufstiegsfavorit genannt worden. Auch die Schwarz-Weißen selbst hatten die Zielsetzung ausgegeben. Doch bestätigen konnten sie diese Ambitionen kaum. »Wir haben uns zu viel Druck aufgebaut und waren im Kopf blockiert«, erklärt Struck.

Viele Ausfälle führten dann auch noch dazu, dass der Coach nie auf die gleiche Aufstellung setzen konnte. Er sah extreme Schwächen im Umschaltspiel zurück in die Defensive. »Da haben wir uns zu viele blöde Abspielfehler und Unkonzentriertheiten im Spiel nach vorne geleistet«, so Struck. In der Hinrunde ließ Stahle nur 15 Gegentreffer zu, nach dem Winter kassierte die Mannschaft 30 Tore – das sorgte für viele verärgerte Gesichter.

Mit Blick auf die neue Saison will das Team zumindest die erfolgreichen Pokalauftritte gerne wiederholen. Stahle stürmte bis ins Halbfinale, in dem es gegen den späteren Bezirksliga-Meister und Kreispokalsieger FC Nieheim ausschied. Und wie sieht die Zielsetzung in der Liga aus? »Wir wollen erst einmal sehen, dass wir einen besseren Start erwischen und die Spiele gewinnen. Im Winter werden wir sehen, wohin die Reise geht. Dann können wir auch ein genaues Ziel festlegen«, sagt Struck, der im Vorfeld die obere Tabellenhälfte anpeilt.

Mit komplett neuen Spielern kann der Trainer nicht planen. Die Langzeitverletzten Kevin Bandows­ki und Patrick Kleine sollen vorsichtig wieder herangeführt werden. »Wir wollen nichts riskieren«, sagt der FCS-Coach, der gerne auch auf dem Transfermarkt zugeschlagen hätte. »Wir haben uns mit ungefähr zehn Spielern intensiv beschäftigt und auch Gespräche geführt. Verschiedene Gründe haben dann leider zu den Absagen geführt«, berichtet er. Immerhin rücken mit Fabian Leiser und Ali Atai zwei vielversprechende Talente aus der eigenen Jugend jetzt fest in den Seniorenbereich.

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