Mo., 05.08.2019

Leichtathletik: Teilnehmer- und Streckenrekord beim 23. Berglauf des TuS Ovenhausen Dohmann holt die Bergkrone

»Das ist der Sieger«, zeigt Jan Kaschura (rechts) auf den Christoph Dohmann (links) von der Non-Stop-Ultra Brakel. Dohmann holte sich Platz eins am Berg vor dem Holzmindener.

»Das ist der Sieger«, zeigt Jan Kaschura (rechts) auf den Christoph Dohmann (links) von der Non-Stop-Ultra Brakel. Dohmann holte sich Platz eins am Berg vor dem Holzmindener. Foto: Heinz Wilfert

Ovenhausen (WB/syn). Christoph Dohmann ist der neue Ovenhauser Bergkönig. Der Godelheimer hat die 23. Auflage des Ovenhausener Berglaufes für sich entschieden. Dabei war es in jeder Hinsicht ein Rekordlauf.

»Wir hatten noch nie mehr Teilnehmer«, freut sich Stefan Risse, Vorsitzender des Ausrichters TuS Ovenhausen, über die Resonanz. 58 Athleten nahmen den Berg in Angriff, dazu kamen 13 Kinder auf der kürzeren Distanz. Außerdem fiel der Streckenrekord aus dem Jahr 2016 gleich doppelt. »Wir hatten ein starkes Starterfeld«, berichtet Risse. So lieferten sich Christoph Dohmann, der unter anderem beim Osterlauf in Paderborn schnellster Läufer aus dem Kreis Höxter war, und der Holzmindener Jan Kaschura, auch bekannt als »schnellster Koch Deutschlands«, einen engen Zweikampf an der Spitze. Dohmann war auf den 3,2 Kilometern vom Sportplatz hoch zum Kapenberg – das sind immerhin 170 Höhenmeter – schließlich gut zehn Sekunden schneller als Kaschura.

Beide lagen mit 11:51 und 12:03 Minuten jeweils unter der bisherigen Streckenrekord-Marke von 12:07. Diese hatte 2016 der Vinsebecker Christian Gemke aufgestellt.

Eine volle Minute hinter dem Führungsduo kam Matthias Berkemeier von den Leichtathletik Freunden Lüchtringen als dritter Läufer auf den Bronzeplatz, gefolgt vom erfahrenen Bergläufer Carsten Drilling (Non-Stop-Ultra Brakel). Dieser ist allerdings bekanntlich eher auf den ganz langen Ultra-Strecken zu Hause, so dass die 3,2 Kilometer für den Wahl-Schweizer nicht mehr als ein sportlicher Aufgalopp für seinen Heimatbesuch zum Annentag waren. Eine beachtliche Leistung zeigte auch Max Griewel aus Holzminden, der in 14:30 Minuten die Ovenhäuser Hochebene erreichte und damit als Gesamtfünfter die männliche Jugendklasse U18 für sich entschied.

Eine echte Vereinsmeisterschaft am Berg liefen die Frauen des RunArtist Holzminden aus. Svenja Borris holte sich den Titel schließlich in 17:12 Minuten vor Melanie Behringer und Claudia Baumgardt. Da alle drei Frauen unterschiedlichen Altersklassen angehören, freuen sich alle drei über Platz eins.

Beim Berglauf der Kinder siegte Giulia Weingärten von MTV Helmarshausen in 3:46 vor Ameer Alsindi und Kiara Graßhoff vom TuS Ovenhausen. Drittes Mädchen wurde Emilia Hoffmann. Der zweite und dritte Platz bei den Jungen ging an Lennart Schreiber HLC Höxter und Fiete Spieker vom TuS Ovenhausen.

»Es war insgesamt eine sehr schöne Stimmung bei unserem Lauf«, freut sich Stefan Risse, dass der einzige Berglauf im Kreis Höxter von den Athleten gut angenommen wird.

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