Fr., 20.09.2019

Höxters Damen und Willebadesses Herren starten selbstbewusst in die Saison Ein Duo will oben angreifen

Warburgs Herren sind beim Landesliga-Absteiger Asemissen gleich gefordert. Hier ist Matthis Schirbel (vorn rechts) im Angriff.

Warburgs Herren sind beim Landesliga-Absteiger Asemissen gleich gefordert. Hier ist Matthis Schirbel (vorn rechts) im Angriff. Foto: Grawe

Von Jonas Gröne

Kreis Höxter (WB). Aufschlag zur Volleyball-Saison: Mit dem Spiel der Warburger Herren gegen den TuS Asemissen geht es an diesem Wochenende für die heimischen Teams auf Bezirksebene los. »Wir müssen uns personell neu orientieren«, berichtet Trainer Thomas Riesen. Während der Aufsteiger SV Dringenberg in der Damen-Landesliga Fuß fassen will, wollen die Damen des SV Höxter in der Bezirksliga oben angreifen. Auch Willebadessens Bezirksliga-Herren richten den Blick nach oben.

Frauen-Landesliga

Nach dem direkten Wiederaufstieg in die Landesliga will der SV Dringenberg den Fokus zu Saisonbeginn auf Stabilität legen. Denn die Vorbereitung war durchwachsen. »Man hat noch nicht so das Gefühl, dass wir am Wochenende starten. Wir konnten nur einmal in der Woche trainieren und unser Trainer war wegen einer Operation drei Wochen krank«, berichtet die langjährige Leistungsträgerin Judith Beller. Dennoch wollen die Dringenbergerinnen mit offenem Visier um den Klassenerhalt mitspielen.  »Wir wollen das Möglichste rausholen und uns etablieren«, sagt Beller und blickt noch einmal zurück. »Wir sind vor einem Jahr unglücklich abgestiegen. Uns fehlte im letzten Spiel ein Punkt. Dann hätten wir keine Relegation gespielt.«

Als Libero kehrt Verena Brödling nach ihrer Mutterpause ins Team zurück. Außerdem werden Janette Ferber und Kristina Rhode den SVD unterstützen. Als Abgang verzeichnete der Aufsteiger Kirstin Brinkmöller (Umzug). Zum Auftakt trifft Dringenberg an diesem Sonntag um 12.15 Uhr in Rahden auf den BTW Bünde. Das Ziel ist natürlich ein Sieg.

Männer-Bezirksliga

»Bei vielen unserer Spieler hat sich die berufliche oder private Situation verändert. Unser gesamtes Trainingspotenzial werden wir nicht bei Punktspielen zeigen können«, deutet Warburgs Thomas Riesen auf eine veränderte Situation hin. Weil Stefan Riesen aus beruflichen Gründen ausfallen wird, fehlt dem Warburger SV ein Schlüsselspieler. »Uns fehlt eine Zuspielposition. Wir müssen unsere Ambitionen in dieser Saison nach unten schrauben«, erklärt Thomas Riesen. Die erste Mutprobe erwartet die Warburger schon am ersten Spieltag beim Landesliga-Absteiger TuS Asemissen: »Da sehen wir, wo wir stehen. Wir wollen eine ordentliche Saison spielen«, so Riesen zum Auftakt am morgigen Samstag um 15 Uhr.

Mit erfahrenen Neuzugängen will der TuS Willebadessen oben angreifen:. »Wir wollen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison hatten wir das Zeug für den Aufstieg, aber wir haben unglücklich Punkte gegen Pivitsheide liegen lassen«, sagt Willebadessens Viktor Rempel und gibt das Saisonziel aus. Mit Sergej Tissen (Zuspieler) und Jakob Bülsherz (Mittelangreifer) sind zwei Akteure vom TuS Bad Lippspringe gekommen. »Wir sind jetzt auf allen Positionen doppelt besetzt. Dadurch ist Konkurrenzkampf da. Wir müssen versuchen, verletzungsfrei zu bleiben«, hofft Rempel. Knappe Niederlagen und personelle Ausfälle beendeten für den TuS in der vergangenen Saison das Aufstiegsrennen. Schon zum Auftakt will Willebadessen am 28. September beim TuS Asemissen überzeugen.

Frauen-Bezirksliga

Da der SV Höxter in der Rückrunde der vergangenen Saison mit personellen Problemen zu kämpfen hatte, hat er sich vor allem mit jungen Nachwuchsspielerinnen aus Fürstenberg verstärkt. »Die Hinrunde lief wesentlich besser. In der Rückrunde hatten wir viele Ausfälle und mussten wegen Verletzungen umstellen. Da lief es nicht mehr ganz so rund und wir haben die Saison im Mittelfeld abgeschlossen«, resümiert Trainer Jens Ziller. Die fünf Nachwuchsspielerinnen aus Fürstenberg sollen langsam herangeführt werden. »Sie sind noch nicht spezialisiert. Wir werden sie nebenbei ausbilden«, sagt Ziller. Außerdem wechselten Laura Koch (Dalhausen), Danielle Sinic (Brakel), Jana Löhr (Dringenberg) sowie Josefine Behler (Dringenberg) nach Höxter.

Als Co-Trainer wird künftig Zillers Bekannter aus aktiven Zeiten, Davor Sinic, an der Seitenlinie stehen. »Mit der Erfahrung, die wir jetzt haben, wollen wir in das obere Drittel«, gibt sich Ziller ambitioniert. Saisonstart für die Kreisstädterinnen ist am 29. September mit dem Heimspiel gegen Delbrück

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