Bezirksligist Höxter und Bezirksklassen-Team Brakel wollen Sprung nach oben schaffen
Ein Duo hofft auf den Aufstieg

Kreis Höxter (WB). Mit einem starken Endspurt sind sie zum Abschluss der Hinrunde auf Rang drei der Tischtennis-Bezirksliga gestürmt. Die Herren des TTV Höxter gehen ebenso mit Aufstiegshoffnungen ins neue Jahr wie die DJK Adler Brakel, die in der Bezirksklasse oben mitmischt. Der TuS Bad Driburg und der SV Menne II kämpfen derweil in der Rückrunde um den Klassenerhalt.

Dienstag, 24.12.2019, 03:30 Uhr aktualisiert: 24.12.2019, 05:01 Uhr
Die Höxteraner Lukas Richling (links) und Stephan Leineweber wollen mit ihren Teamkollegen auf Erfolgskurs bleiben. Foto: Sylvia Rasche
Die Höxteraner Lukas Richling (links) und Stephan Leineweber wollen mit ihren Teamkollegen auf Erfolgskurs bleiben. Foto: Sylvia Rasche

Bezirksliga

Nach dem Abstieg aus der Landesliga und einem etwas holprigen Saisonstart mit 4:6-Punkten hat sich der TTV Höxter regeneriert und mit einem Schlussspurt von 11:1-Punkten bis auf den Bronzerang der Staffel zwei vorgespielt. „Leider mussten wir zu Beginn der Saison häufig mit mehreren Ersatzstellungen antreten und haben somit wichtige Zähler liegen gelassen. Der dritte Platz zum Ende der Hinrunde war jedoch der Lohn der harten Arbeit“, so Maik Engwer, der in der Rückrunde seinen Platz im oberen Paarkreuz für Julian Koch (12:4-Bilanz im mittleren Paarkreuz) freimachen wird.

„Besonders Lukas Richling, der mit 17:4-Siegen unser bester Spieler war, hat großen Anteil an diesem Leistungssprung im Laufe der Hinserie“, lobt Engwer seinen Teamkollegen. „In der Rückrunde haben wir insgesamt sieben Heimspiele, das sollte uns zugutekommen. Wir hoffen, dass wir oben noch einmal angreifen können“, blickt der Höxteraner voraus.

Auch beim SV Bergheim II ist man mit den Hinrundenleistungen zufrieden. „Unser Ziel war es, einen sicheren Mittelfeldrang zu belegen. Mit Platz acht und einem Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge haben wir diese Zielvorgabe auch erfüllt“, sagt Abteilungsleiter Gerd Engelmann. „Wir müssen jedoch weiter daran arbeiten, nicht in Richtung Abstiegszone abzurutschen. Besonders in den ersten vier Spielen, in denen wir gegen vier Top-Teams antreten müssen, werden wir es schwer haben. Trotzdem wollen wir auch hier etwas Zählbares mitnehmen“ gibt er sich kämpferisch.

Für den TuS Bad Driburg ist der Klassenerhalt nach der Hälfte der Saison zwei Punkte entfernt. Mit 4:18-Punkten befinden sich die Badestädter auf Platz elf. „Uns war vor Beginn der Saison klar, dass wir als Außenseiter in die Liga gehen, dennoch haben wir zwei Siege geholt. Wenn sich Jürgen Bandel nicht verletzt hätte und nicht fünf Spiele ausgefallen wäre, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen“, so Mannschaftsführer Kevin Kösling. „Jürgen wird in der Rückrunde seinen Platz mit Siegmund Holdreich tauschen, ansonsten bleiben wir so zusammen. Wir hoffen, dass wir durch diese Umstellung noch Chancen auf den Klassenerhalt haben“, erläutert Kösling die Lage des TuS-Teams.

Bezirksklasse

In der Herren-Bezirksklasse macht sich die DJK Adler Brakel noch Hoffnungen auf den Aufstieg. „Leider haben wir durch die Niederlage in Lemgo den Aufstieg nicht mehr in eigener Hand und müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Wenn Lemgo oder Elsen III straucheln, wollen wir jedoch da sein“, sagt Abteilungsleiter Karsten Oeynhausen. „In der Rückrunde wird es bei uns einige Änderungen geben. Neuzugang Jens Zirklewski wird mit Mark Brockmeier, der mit 17:2-Einzelspielen eine super Hinrunde gespielt hat, im oberen Paarkreuz aufschlagen. Carsten Roland rückt mit Tobias Schumann in die Mitte“, berichtet Oeynhausen, der mit Hermann Temme im unteren Paarkreuz aufschlagen wird.

Die dritte Mannschaft des SV Bergheim spielt indes, wie erhofft, eine sorgenfreie Saison. Mit 8:10-Punkten stehen die Emmer­städter auf einem soliden fünften Rang. „Damit sind wir sogar über unserem Soll. Für uns ist es allerdings etwas ärgerlich, dass uns die drei Zähler, die wir gegen Horn und Alfen erspielt haben, durch deren Zurückziehungen wieder genommen wurden“, blickt Gerd Engelmann, der mit einer 7:3-Einzelbilanz ebenfalls einen großen Anteil am Abschneiden seines Vereins hat, zurück.

Gegen den Abstieg kämpft in dieser Klasse der SV Menne II . Mit 4:14-Punkten stehen die Blau-Weißen punktgleich mit Schieder-Schwalenberg, das auf dem Relegationsrang rangiert, auf dem achten Platz. „Wir mussten, wie befürchtet, häufig mit Ersatz antreten“, erläutert Pascal Kriwet die Tabellensituation. „Wir hoffen, dass wir in der Rückrunde häufiger vollständig spielen können, um den Klassenerhalt zu schaffen“, zeigt er sich zuversichtlich.

Nach der Winterpause geht es für die Mannschaften am zweiten Januarwochenende weiter.

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