Di., 11.02.2020

Hallen-Westfalenpokal: Phönix Höxter und dankbarer Vierter Am Ende fehlt das Quäntchen Glück

Stark am Ball: Jenny Smith (links) legt mit Phönix Höxter in der Vorrunde des Hallen-Westfalenpokals in Versmold gute Auftritte hin. Am Ende fehlt den Kreisstädterinnen das Glück.

Stark am Ball: Jenny Smith (links) legt mit Phönix Höxter in der Vorrunde des Hallen-Westfalenpokals in Versmold gute Auftritte hin. Am Ende fehlt den Kreisstädterinnen das Glück. Foto: Rene Wenzel

Versmold/Höxter  (WB/bri). Die Frauen-Fußball-Landesligist Phönix Höxter hat den Einzug in die Endrunde des Hallen-Westfalenpokals knapp verpasst. Die Kreisstädterinnen belegen in der Vorrunde in Versmold den vierten Platz.

Für die Schützlinge des Trainer-Duos Philipp Müller und Sascha Zeisberg hätte Platz drei gereicht, und sie wären in der Endrunde am kommenden Sonntag in Gelsenkirchen dabei gewesen.

“Wir haben starken Hallenfußball gezeigt. Der vierte Platz ist im Feld der besten ostwestfälischen Mannschaften ein gutes Resultat”, stellte Co-Trainer Sascha Zeisberg heraus. Dennoch sei die Enttäuschung groß, denn das Ziel sei schon der dritte Rang und damit die Teilnahme an der Finalrunde in Gelsenkirchen gewesen. Die Höxteranerinnen waren dabei nicht mit Glücksgöttin Fortuna verbündet, denn im Halbfinale und im Spiel um Platz drei zog die Mannschaft jeweils im Sechsmeterschießen den Kürzeren. „Es sollte nicht sein“, so Zeisberg.

Souverän gestartet

Dabei startete Phönix souverän in die Gruppenphase der Vorrunde. Der heimische Kreispokalsieger gewann in der Gruppe B gegen die Paderborner Vertretung SF Oesterholz/Kohlstädt mit 3:0-Toren. Es folgte eine 1:3-Niederlage im Gruppen-Spitzenspiel gegen Landesligakonkurrent FC Donop/Voßheide. Nach einem 2:1-Sieg gegen Gastgeber SC Peckeloh und einem souveränen 5:0-Erfolg gegen den SV Kutenhausen/Todtenhausen zog Phönix Höxter hinter Donop als Gruppenzweiter in das Halbfinale ein. Hier traf das Team von Philipp Müller und Sascha Zeisberg auf Ligakonkurrent SV Thülen. Die Sauerländerinnen haben eine durchwachsene Hinrunde in der Landesliga hinter sich, drehten auf dem Hallenparkett in Versmold allerdings auf und holten den souveränen Sieg in der Gruppe A.

Starkes Halbfinale

“Das Halbfinale gegen Thülen war das beste Spiel. Leider haben wir es nicht geschafft, unsere Torchancen zu nutzen”, sagte Sascha Zeisberg. Nach dem 0:0 in der regulären Spielzeit gegen Thülen vergab Phönix im anschließenden Sechsmeterschießen zwei Chancen. Ähnlich verlief es im zerfahrenen Spiel um Platz drei – erneut gegen den FC Donop/Voßheide. Hier scheiterte Höxter erneut nach einem torlosen Remis knapp im Sechsmeterschießen.

Spiel erneut verlegt

Das anschließende Finale gewann der SV Thülen verdient mit 2:0-Toren gegen den Dortmunder Landesligisten FC Iserlohn, der in der ostwestfälischen Vorrunde als Team aus dem Ruhrgebiet mitwirken durfte. Neben Sieger Thülen haben sich Iserlohn und Donop für das Finale in Gelsenkirchen qualifiziert. Hinzu kommen die jeweils drittbesten Teams der Münsteraner Vorrunde – UFC Münster, Wacker Mecklenbeck und Finnentrop sowie aus der Vorrunde in Lienen Titelverteidiger VfL Bochum, der SSV Rahde und Herne.

Für Phönix Höxter haben in Versmold Friederike Rauchmann, Selina Hüttig, Jule Mende, Caro Berdin, Lara Fredriksdotter, Lara Föst, Teresa Beyer, Jenny Smith, Celine Busch und Hanna Fischer gespielt.

Da der SV Thülen am kommenden Sonntag, 16. Februar, nun in der Endrunde des Hallen-Westfalenpokals vertreten ist, wird das Nachholspiel Landesliga-Nachholspiel von Phönix Höxter gegen Thülen erneut verlegt.

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