Fußball: Heimische Bezirksligisten bilden künftig eine Staffel mit Lipper Teams
„Sehen viele neue Gesichter“

Kreis Höxter (WB). Eine eigene Bezirksliga-Staffel mit 16 Vereinen aus den Kreisen Höxter und Lippe wird es in der kommenden Fußballsaison geben, dafür keine Duelle mehr mit den Paderborner Teams. Das ist das Ergebnis der Staffeleinteilung, die der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen am Montag veröffentlicht hat.

Montag, 20.07.2020, 20:37 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 20:40 Uhr
Die heimischen Bezirksligisten (hier der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen mit Julius Gockeln) treffen in der kommenden Saison nicht mehr auf Paderborner, sondern auf Lipper Gegner. Foto: Sylvia Rasche
Die heimischen Bezirksligisten (hier der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen mit Julius Gockeln) treffen in der kommenden Saison nicht mehr auf Paderborner, sondern auf Lipper Gegner. Foto: Sylvia Rasche

Bei den beteiligten Vereinen ruft das unterschiedliche Reaktionen hervor. „Wir wären schon gerne in der Paderborner Staffel geblieben. Jetzt sind die Fahrten bis ins Lipperland doch weiter. Aber wir haben es auch mal wieder mit neuen Mannschaften zu tun“, meint Peckelsheims Trainer Matthias Rebmann. Ähnlich äußert sich Sven Schmidt, Trainer des SV Dringenberg. „Uns hat die Liga mit den Paderborner Mannschaften gut gefallen. Aber jetzt kommen eben neue Gesichter auf uns zu. Das ist auch mal ganz reizvoll.“ Als „attraktivere Gegner“ stuft Uwe Beck, Trainer des Aufsteigers SV Höxter, die Mannschaften aus dem Paderborner Land ein. „Doch jetzt stellen wir uns auf die Lipper ein“, blicken die Kreisstädter trotzdem voller Vorfreude auf ihre Bezirksliga-Rückkehr.

Keine Überraschung ist die neue Einteilung für Norbert Dölitzsch, Trainer der Spvg Brakel II. „Ich hatte das so erwartet. Die Höxteraner und Lipper Vereine liegen doch recht eng zusammen. Da ist es sinnvoll, eine eigene Staffel zu bilden“, meint der Coach. Rytis Narusevicus, Trainer des TSC Steinheim, lebt im Paderborner Land und hätte daher gerne auch weiter in einer Hochstiftstaffel gespielt. „Aber Steinheim liegt an der Grenze zu Lippe. Da sind die Fahrten fürs Team kürzer als für mich.“ Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Paderborner Mannschaften meist stärker waren als die Lipper, so der Coach.

Längere Wege kommen auf Marcus Menzel und den FC BW Weser zu. „Wir haben uns in der Paderborner Staffel ganz wohl gefühlt.“ Er hätte es gerne gesehen, wenn die Staffeln noch kleiner geworden wären. „Ein Trainerkollege aus Niedersachsen hat mir von Zehnerstaffeln in der Landesliga berichtet. Am Ende gibt es eine Finalrunde um die Meisterschaft. Mit dem späten Saisonstart sind 30 Spiele ambitioniert, wenn man so wie wir auf Naturrasen spielt“, gibt er zu bedenken.

Ab dem 6. September soll der überkreisliche Fußball wieder rollen. Da es in der abgebrochenen vergangenen Spielzeit keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger gab, wurden die Bezirksligastaffeln von zwölf auf 14 erhöht.

In der Bezirksliga- Staffel 3 gesellt sich zu den heimischen Mannschaften VfR Borgentreich, FC BW Weser, FC Peckelsheim/Eissen/Löwen, Spvg Brakel II, TSC Steinheim, SV Dringenberg und SV Höxter vier lippische Aufsteiger: TBV Lemgo, TuS Lipperreihe (beide A-Liga Lemgo), TuS Lügde und SV Eintracht Jerxen-Orbke (beide A-Liga Detmold). Aus der Staffel 2 wurden Augustdorf und Oerlinghausen umgruppiert. Das Feld komplettieren Barntrup, der Post TSV Detmold und Hiddesen-Heidenoldendorf.

Die beiden heimischen Landesligisten , Spvg Brakel und FC Nieheim, spielen auch in der kommenden Saison in der Staffel 1. Dort sind dann allerdings 18 Mannschaften am Start.

Die Frauen-Landesligisten SV Ottbergen/Bruchhausen und Phönix Höxter spielen in einer 14er Liga. Gemeinsam in der Bezirksliga Staffel 2 sind der SV Kollerbeck und der FC Boffzen eingeteilt.

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