Fußball: Trainer-Rückkehrer Maik Schmitz möchte mit SV Albaxen in A-Liga-Gruppe II vorn mitmischen
Die Meisterrunde im Blick

Albaxen (WB). Der SV Albaxen spielte in der Vorsaison als Aufsteiger in der Fußball-Kreisliga A um den Klassenerhalt. Jetzt setzen sich die Blau-Weißen mit dem Erreichen der Meisterrunde ein deutlich höheres Ziel. Dafür muss in der ersten Saisonphase in der Gruppe 2 mindestens Platz vier her.

Donnerstag, 13.08.2020, 05:00 Uhr
Das Trainerteam des SV Albaxen präsentiert sich mit den Neuzugängen. Unser Foto zeigt (von links): Tobias Schinowski, Trainer Maik Schmitz, Jan Peters, Co-Trainer Matthias Stiewe, Co-Trainer Christian Seiler und Julius Peters. Foto: Rene Wenzel
Das Trainerteam des SV Albaxen präsentiert sich mit den Neuzugängen. Unser Foto zeigt (von links): Tobias Schinowski, Trainer Maik Schmitz, Jan Peters, Co-Trainer Matthias Stiewe, Co-Trainer Christian Seiler und Julius Peters. Foto: Rene Wenzel

„Wir wollen die Plätze eins bis vier unter Druck setzen und würden gerne den Sprung in die Aufstiegsrunde schaffen. Ich bin zwar erst vier Jahre raus aus der Liga, kann sie aber schlecht einschätzen. Ich kann nur sagen, dass sie sich extrem verändert hat. Das ist mir in einigen Spielen aufgefallen, die ich in der vergangenen Saison sehen konnte“, sagt SVA-Trainer Maik Schmitz. Der Ex-Coach der Spvg Brakel II ist nach vier Jahren zurück bei seinem Heimatverein. Dort ersetzt er Oliver Bönnighausen, der sein Amt im Winter niedergelegt hatte. Die Akteure Jannik Wöstefeld und Arthur Seibel hatten das Team übernommen, blieben aber aufgrund des vorzeitigen Saisonendes ohne Pflichtspiel. Jetzt ist mit Schmitz ein reiner Trainer am Start. Wöstefeld und Seibel können sich wieder ganz auf die Aufgaben als Spieler konzentrieren.

Schmitz holte sich mit Christian Seiler seinen Co-Trainer aus der Brakeler Zeit an die Seite. Zudem bleibt Matthias Stiewe als Co-Trainer mit an Bord. Und so bieten sich dem Klub einige Möglichkeiten. Ein Beispiel: Neuzugang Tobias Schinowski vom SV Brenkhausen/Bosseborn konnte in den Jahren 2019 und 2020 aufgrund von Verletzungen kein Pflichtspiel absolvieren. Nun erhält der Angreifer ein individuelles Training mit vielen Stabilitätsübungen. „Er ist technisch stark, quirlig und schnell. Wir wollen kein Risiko eingehen und ihn langsam zurück zur Topform bringen“, erklärt Maik Schmitz.

Schinowski ist nicht der einzige Neue im blau-weißen Dress der Ersten. Die Jugendspieler Julius Peters, Jan Peters und Yannik Balke bringen viel Talent für die Aufgaben in der Kreisliga mit. Die Truppe verliert mit den Warnecke-Brüdern Philipp und Manuel sowie Armin König und Andreas Kasten aber auch Kicker, die die Erste in den vergangenen Jahren prägten – alle wechseln in die Reserve. „Wir haben einen sehr jungen Kader mit viel Potenzial“, betont Schmitz. In den ersten Testspielen hätten es die Jungs taktisch schon sehr gut gemacht, ergänzt er

In Sachen Taktik setzte der SVA-Coach gleich in den ersten Wochen an. Zwar waren einige Einheiten mit viel Stehzeit verbunden, doch der Lerneffekt sei groß gewesen. In der Defensive baut Schmitz auf mehr Stabilität als in der Vorsaison mit 55 Gegentoren in 17 Partien. Und vorne macht er sich sowieso keine Sorgen. „Wir wollen nur ruhiger am Ball werden und müssen wissen, wie wir auf verschiedenste Situationen reagieren sollten“, formuliert er.

In der Albaxer Gruppe spielen mit dem TuS Lüchtringen und dem SV Bredenborn zwei Aufsteiger. Zudem möchte der SV vor dem FC Neuenheerse/Herbram, dem SuS Gehrden/Altenheerse oder auch der SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen landen. „Der Warburger SV und der TuS Vinsebeck sind für uns schon hohe Hausnummern. Aber insgesamt sind wir in der Lage, in unserer Gruppe oben mitzuspielen. Wenn wir das auf dem Platz abrufen, was wir uns vornehmen, und wir taktisch stabil stehen, ist nach oben hin etwas möglich“, so Maik Schmitz.

Das Wort Angst kennt er mit Blick auf die kommende Spielzeit nicht. „Warum sollte ich auch nur ein Minimalziel ausgeben?“, fragt der Trainer. Der SV Albaxen möchte die Zeit nach Ostern entspannt angehen. Um den Klassenerhalt zu zittern, ist nicht erwünscht.

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