Fußball-Bezirksliga: FC Blau-Weiß Weser unterliegt FC Peckelsheim/Eissen/Löwen 1:2
Fanneh mit Doppelpack

Beverungen (WB). Zum Bezirksliga-Auftakt siegt der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen in einem umkämpften Derby mit 2:1 (1:0) beim FC Blau-Weiß Weser. Angreifer Paboy Fanneh ist mit zwei Treffern der Mann des Tages.

Sonntag, 06.09.2020, 20:18 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 20:22 Uhr
Der Peckelsheimer Angreifer Paboy Fanneh ist von der Defensive des FC Blau-Weiß Weser kaum zu stoppen. Alessio Carmisciano (links), Fabian Bickmeier (Mitte) und Timo Bornscheuer (rechts) blieb gegen den schnellen Stürmer nur das Nachsehen. Foto: Fabian Scholz
Der Peckelsheimer Angreifer Paboy Fanneh ist von der Defensive des FC Blau-Weiß Weser kaum zu stoppen. Alessio Carmisciano (links), Fabian Bickmeier (Mitte) und Timo Bornscheuer (rechts) blieb gegen den schnellen Stürmer nur das Nachsehen. Foto: Fabian Scholz

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Das frühe 1:0 hat uns total in die Karten gespielt“, resümierte Peckelsheims Trainer Matthias Rebmann nach Abpfiff. PEL-Angreifer Paboy Fanneh markierte bereits in der dritten Minuten den Führungstreffer. Nach einer Ecke stand der quirlige Stürmer völlig allein im Strafraum und köpfte den Ball zum Peckelsheimer Jubel ins Tor. In der Folge zeigte sich Peckelsheim spielbestimmend. Die Gastgeber kamen nicht wirklich ins Spiel. In der 13. Minute rettete Keeper Dennis Ferranti mit einem guten Reflex vor Julius Gockeln.

Die Platzherren tauchten nach gut einer halben Stunde erstmalig gefährlich im Strafraum der Gäste auf. FC-Keeper Simon Störmer konnte den Ball von Luca Rikus allerdings ohne große Probleme halten. Nach dieser Aktion ließ Peckelsheim die Gastgeber besser ins Spiel kommen. Viele hohe Bälle und wenig Spielfluss dominierten das Geschehen. Wesers wohl größte Chance der ersten 45 Minuten vergab Leon Wielert völlig freistehend vor dem Tor. Nach einer hohen Hereingabe von Luca Rikus erwischte Wielert den Ball mit zu viel Rücklage, so dass er knapp über dem Kasten ging.

Nach der Pause erwischte Peckelsheim erneut den besseren Start. Dennis Ferranti parierte im Eins-gegen-Eins stark gegen den heraneilenden Kai Stolte. Wesers erste Chance der zweiten Halbzeit vergab Noah Rodermund nach einem Abspielfehler von Peckelsheims Torhüter Simon Störmer. Die Hausherren fanden nun besser ins Spiel. In der 62. Minute mussten die Gastgeber dann jedoch einen herben Verlust hinnehmen. Spielertrainer Marcus Menzel verletzte sich im Zweikampf mit dem eingewechselten Toni Schön und musste mit Verdacht auf Rippenbruch ausgewechselt werden. In der Folge passierte in den gefährlichen Zonen der Teams nicht viel.

Nach einem Fehler im Aufbauspiel konterte Weser in der 78. Minute und markierte in Person von Noah Mönkemeier den 1:1-Ausgleichstreffer. Die Freude hielt allerdings nicht lange an. Noch ehe der Stadionsprecher mit seiner Tordurchsage fertig war, zog der pfeilschnelle Paboy Fanneh der Defensive davon und ließ auch dem guten Dennis Ferranti keine Chance. Peckelsheims direkte Antwort zum 2:1 schockte die Gastgeber. Sie schafften es in der Schlussphase nicht mehr, gefährlich vor dem Gästetor aufzutauchen.

„Nicht wach genug“

„Unsere beiden Gegentore sind gefallen, weil wir leider nicht wach genug waren. Die ersten 30 Minuten mussten wir uns ins Spiel arbeiten. Da war Peckelsheim deutlich besser. Die zweite Halbzeit haben wir ordentlich gespielt. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir vielleicht ein oder zwei Tore mehr gemacht“, resümierte Dennis Ferranti. Peckelsheims Trainer Matthias Rebmann zeigte sich nach Abpfiff nachdenklich: „Nach 20 Minuten haben wir leider etwas den Faden verloren. Weser ist dann besser ins Spiel gekommen. Wir haben uns dem Spiel der Gastgeber angepasst und zu viel mit langen Bällen agiert. Mit unserer Leistung hätten wir am Ende auch mit einem Punkt leben müssen. Insgesamt ist es ein glücklicher Sieg. Dennoch ist er aufgrund der starken Anfangsphase auch ein wenig verdient.“

FC BW Weser: Ferranti – Menzel (62. Bornscheuer, 77. Hake), Carmisciano, Schreck, Wielert, Mönkemeier, Okur (74. Seibt), Bickmeier, Deutsch, Rodermund (87. Hoffmann), Rikus

FC Peckelsheim/Eissen/Löwen: Störmer – Hillebrand, Hahne, Stolte, Melcher, Varlemann (62. El Mazria), Gockeln, Gievers, Engemann (44. Schön), Koch, Fanneh (89. Wendehals)

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