TuS Ovenhausen: Verein bekommt insgesamt mehr als 107 000 Euro aus dem NRW-Förderprogramm
Sprints bald auf Tartanbahnen

Ovenhausen (WB). Das Sprinttraining der jungen Leichtathleten findet aktuell auf dem Fußballplatz statt. Die Laufbahnen im Ovenhausener Grubestadion werden erneuert – und nicht nur die.

Samstag, 12.09.2020, 06:10 Uhr
Große Freude beim TuS Ovenhausen und seinem Vorsitzenden Stefan Risse (hinten links): Der Verein, der sich sehr stark in der Jugendarbeit engagiert, bekommt insgesamt 107 000 Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW. Foto: Sylvia Rasche
Große Freude beim TuS Ovenhausen und seinem Vorsitzenden Stefan Risse (hinten links): Der Verein, der sich sehr stark in der Jugendarbeit engagiert, bekommt insgesamt 107 000 Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW. Foto: Sylvia Rasche

Bisher noch Aschenbahnen

Insgesamt 107 907 Euro bekommt der TuS Ovenhausen aus dem Förderprogramm des Landes NRW „Moderne Sportstätten 2022“ für zwei große Projekte. Zum einen geht es um die in die Jahre gekommenen Leichtathletik-Anlagen. Die waren bisher eine der letzten noch aktiv genutzten Aschenbahnen im gesamten Kreis Höxter und werden nun in moderne Tartanbahnen umgewandelt. Vier Sprint-Bahnen, dazu zwei Weitsprunggruben und einen Kugelstoßring sollen den Ovenhausenern künftig bessere Trainingsmöglichkeiten bieten. Die große Leichtathletikabteilung, die sich seit Jahren aktiv um die Nachwuchsförderung kümmert und regelmäßig Kreismeistertitel in mehreren Disziplinen und Altersklassen abräumt, ist zu einem echten Aushängeschild der 1200-Seelen-Gemeinde geworden. Dazu kooperiert der TuS mit Nachbarvereinen im Fußball in der JSG Heiligenberg. Für die Kicker soll es ein neues Kleinspielfeld geben.

Zusätzlich Crowdfunding-Aktion

„Für diesen sportlichen Bereich bekommen wir aus dem Förderprogramm einen Zuschuss von 42.901 Euro und müssen zusätzlich 15 Prozent in Eigenleistung aufbringen“, erklärt Vorsitzender Stefan Risse, der auch selbst als Übungsleiter aktiv ist. Für die Leichtathletikanlagen läuft bis Ende des Monats auch noch eine Crowdfunding-Aktion der Volksbank.

Anbau am Vereinsheim

Als zweites Projekt ist ein Anbau am Vereinsheim geplant, um dort Geräte zu lagern, die derzeit noch provisorisch in einem Baucontainer untergebracht sind. „Einiges steht auch bei mir und anderen Vorstandskollegen in der Garage“, berichtet Stefan Risse. Die Materialien sollen künftig zentral am Grubestadion untergebracht werden können. Außerdem wird die Heizungsanlage in dem bestehenden Vereinsheim energetisch modernisiert.

Eigenleistung in Arbeitsstunden

Diese Bau- und Modernisierungsmaßnahmen fördert die Landesregierung mit 65 000 Euro. „Für uns bleibt da noch ein Eigenanteil von 35 Prozent, den wir vorwiegend als Arbeitsstunden ableisten werden“, erklärt der Vorsitzende und weiß, dass er sich auf die Mitarbeit von fleißigen Helfern aus dem Verein verlassen kann.

Der Förderbescheid des Landes NRW ist diese Woche beim Verein eingegangen. Jetzt können die Arbeiten beginnen. Das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ ist das größte Sportförderprogramm, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Das Gesamtvolumen beträgt 300 Millionen Euro.

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