Frauenfußball-Kreispokal: SV Ottbergen-Bruchhausen besiegt Phönix Höxter mit 1:0-Toren
Cupverteidiger jubelt erneut

Drenke (WB). Der SV Ottbergen-Bruchhausen hat sich zum dritten Mal in Folge den Swiss-Life-Select-Kreispokal der Fußballerinnen gesichert. In einem hochklassigen und spannenden Finale besiegte der Cupverteidiger den Landesliga-Konkurrenten Phönix 95 Höxter mit 1:0-Toren.

Sonntag, 13.09.2020, 20:47 Uhr aktualisiert: 13.09.2020, 21:16 Uhr
Riesen-Jubel beim SV Ottbergen-Bruchhausen: Der Landesligist hat zum dritten Mal in Folge den Kreispokal der Frauen gewonnen. Foto: Sylvia Rasche
Riesen-Jubel beim SV Ottbergen-Bruchhausen: Der Landesligist hat zum dritten Mal in Folge den Kreispokal der Frauen gewonnen. Foto: Sylvia Rasche

SV Ottbergen-Bruchhausen gewinnt den Frauenfußball-Kreispokal im Finale gegen Phönix

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Gut 200 Fans sahen das ausgeglichene Duell, in dem ausgerechnete eine ehemalige Höxteranerin für den SV Ottbergen-Bruchhauen zur Matchwinnerin wurde. Lisa-Marie Niggemeyer war 2018 mit Phönix in die Landesliga aufgestiegen und erzielte gegen die Ex-Kolleginnen in der 77. Minute das Tor des Tages. „Das ist schon etwas Besonderes für mich, da ich ja auch mit den Höxteranerinnen noch guten Kontakt habe“, sagte die Siegtorschützin nach der Partie, in der sie zudem noch zur „Spielerin des Matches“ gekürt wurde.

Dabei hätte unmittelbar vor dem Ottberger Siegtor fast Herausforderer Phönix gejubelt. Doch SVOB-Torhüterin Carolin Böttcher entschärfte den Schuss von Höxters Vivienne Melcher mit einer Glanzparade (76.). Im direkten Gegenzug erzielte Niggemeyer das 1:0 für den Cup-Verteidiger.

„Das war ärgerlich. Wir hatten unsere Chance und kassieren direkt in der Folge den Gegentreffer“, meinte Höxters Trainer Philipp Müller nach der Partie. „Das hätte auch anders herum ausgehen können. Wir haben Ottbergen eine Partie auf Augenhöhe geliefert“, trauerte er dem verpassten Pokalsieg im Jubiläumsjahr - der Verein besteht seit 25 Jahren - nach.

Zunächst war Phönix besser ins Spiel gekommen. Ottbergen-Bruchhausen tat sich in den ersten 15 Minuten schwer. Eine vergebene Chance von Joeline Brüseke wurde zum Weckruf für die Fusionierten, die in der Folge immer besser in die Partie fanden. Lena Hülkenberg hatte vor der Pause die SV-Führung auf dem Fuß, traf aber nur Aluminium.

„Anfangs haben wir uns sehr schwer getan, dann aber mehr Präsenz auf dem Platz gezeigt. Wenn man alle Chancen zusammen rechnet, würde ich von einem verdienten Sieg sprechen. Wir sind sehr glücklich, dass wir den Pokal wieder mitnehmen dürfen“, fasste Manuel Bohnert, Trainer des SV Ottbergen-Bruchhausen, zusammen. Nach dem Führungstreffer von Lisa-Marie Niggemeyer warf Phönix noch einmal alles nach vorne, Ottbergen kam zu zwei guten Konterchancen, die aber ungenutzt blieben.

„Wir haben ein starkes Frauenfinale gesehen, in dem es keine Verlierer gibt, dafür aber einen ersten und einen zweiten Sieger“, fasste Martin Derenthal, stellvertretender Kreisvorsitzender, bei der Siegerehrung zusammen.

Der SV Ottbergen/Bruchhausen und der als Regionalligist automatisch qualifizierte SV Bökendorf werden den Sportkreis Höxter nun im Westfalenpokal vertreten.

SV Ottbergen/Bruchhauen: Böttcher, Schulz, Holtemeyer (41. Kreylos), Brüseke (84. Gajewski), Hülkenberg (63. Niggemeyer), M. Oebbeke, J. Oebbeke, Wetzel, Bobbert, Wiedenbruch (78. Butterwegge), Block.

Phönix: Rauchmann, Rode, Aarents, J. Fischer, Smith, Böddeker, Gröne (83. Förster), H. Fischer, Hüttig (67. Lutz), Berdin, Melcher,

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