Höxter/Warburg gewinnt nach sieben Jahren Teamspringen der OWL-Challenge in Paderborn
„Es ist einfach super gelaufen“

Kreis Höxter/Paderborn (WB). Die Freude beim Kreisreiterverband Höxter/Warburg ist riesengroß. Nach sieben Jahren gewinnt eine heimische Mannschaft wieder das prestigeträchtige Teamspringen bei der OWL-Challenge in Paderborn, dem bedeutendsten Springturnier der Region. Das Team Höxter/Warburg II siegte vor Lokalmatador Paderborn und Titelverteidiger Herford I. Die erste Höxteraner Mannschaft holte Rang sieben.

Dienstag, 15.09.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 15.09.2020, 06:38 Uhr
Das Siegerteam des Kreisreiterverbandes Höxter/Warburg präsentiert sich mit (von links): Lisa Mahlmann auf „Rijenna”, Sarah Erkelenz auf „Le Beau”, Markus Friedel auf „Casquall”, Anncatrin Redder auf „Con Silva” und Teamchef Michael Rüther-Rohde. Für den Turnierveranstalter gratulieren (von links): Julia Pongratz und Hans Werner Rüther. Foto: Lena Brinkmann
Das Siegerteam des Kreisreiterverbandes Höxter/Warburg präsentiert sich mit (von links): Lisa Mahlmann auf „Rijenna”, Sarah Erkelenz auf „Le Beau”, Markus Friedel auf „Casquall”, Anncatrin Redder auf „Con Silva” und Teamchef Michael Rüther-Rohde. Für den Turnierveranstalter gratulieren (von links): Julia Pongratz und Hans Werner Rüther. Foto: Lena Brinkmann

„Wir waren mal wieder an der Reihe, zu gewinnen. Es ist einfach super für unsere Mannschaften gelaufen und das im schwierigen Corona-Jahr. Es freut mich, dass sich alle unsere Reiter und Pferde so gut geschlagen haben und dass wir zwei Mannschaften auf dem Schützenplatz stellen konnten”, fasst Michael Rüther-Rohde, Teamchef des Kreisreiterverbandes Höxter/Warburg, zusammen.

Für das Siegerteam ritten Lisa Mahlmann vom RV Steinheim mit „Rijenna”, Anncatrin Redder von der RSG Eggeland Alhausen mit „Con Silva”, Sarah Erkelenz vom RV St. Georg Diemeltal mit „Le Beau” und Markus Friedel vom RV Nethegau Brakel mit „Casquall”. Das Quartett gewann bei neun teilnehmenden Teams mit null Strafpunkten in 199,34 Gesamtsekunden vor Paderborn, das ebenfalls null Strafpunkte hatte und in 202,33 Sekunden ins Ziel kam. Dritter wurde Herford I mit acht Strafpunkten in 203,25 Sekunden.

Die drei besten Ritte jedes Teams in dem anspruchsvollen M**-Springen wurden jeweils gewertet. Dabei blieb es spannend bis zum Schlussreiter. Und das war für Höxter/Warburg II Routinier Markus Friedel. Der nervenstarke Nordhesse musste auf „Casquall” die Kohlen aus dem Feuer holen, denn Paderborn hatte mit drei fehlerfreien Runden super vorgelegt. Höxter/Warburg II hatte vier Strafpunkte von Startreiterin Lisa Mahlmann, ein ärgerlicher Flüchtigkeitsfehler, auf dem Konto. Die wurden am Ende gestrichen, denn Friedel legte auf seinem imposanten Fuchswallach eine fehlerfreie und zudem noch schnelle Runde hin und schnappte Paderborn somit noch den Heimsieg weg. „Ich habe Markus bewusst als Schlussreiter gesetzt, weil ich weiß, dass er Nerven wie Drahtseile hat”, berichtet Michael Rüther-Rohde.

Markus Friedel holte zudem Rang zwei in der Einzelwertung, die Stefanie Bolte aus Gütersloh gewann. Hier platzierten sich ebenfalls Sarah Erkelenz auf Rang fünf und Anncatrin Redder auf Rang acht. Der für Brakel startende Friedel war auch im Einlaufspringen unter Flutlicht bester heimischer Reiter. Hier landete er auf Platz zwei. Zudem wurde der Nordhesse mit „Mescorial PS” Dritter in der M*-Springpferdeprüfung auf dem Schützenplatz.

Für die erste Höxteraner Mannschaft im Teamspringen ritten der Brakeler Frank Drewes auf „Clooney” mit acht Strafpunkten, Annemarie Beine vom RV Diemeltal mit „Paul Panzer” mit einem Fehler, Heinz Kirchhoff mit „Emma” vom RV Brakel mit einer fehlerfreien Runde und die Steinheimerin Ann-Cathrine von Kanne auf „Crazy Crime Time” mit acht Strafpunkten. „Auch in der ersten Mannschaft sind alle gut geritten und hätten null gehen können. Das waren größtenteils unnötige Fehler“, bilanziert Michael Rüther-Rohde.

Auch coronabedingt ohne die sonst zahlreichen Zuschauer war es für die heimischen Reiterinnen und Reiter wieder ein tolles Erlebnis, bei der OWL-Challenge in Paderborn ihr Können zu zeigen. Der Sieg im Teamspringen war dabei die Krönung.

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