TiG Brakel ist mit hohen Siegen auf Platz eins der A-Liga Gruppe 2 gestürmt
„Dürfen nicht abheben“

Brakel (WB). „Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Die Jungs haben das neue System schnell verstanden und bisher alles sehr gut umgesetzt“, sagt Cihan Gündogan, Spielertrainer des Fußball-A-Ligisten TiG Brakel. Mit den klaren Siegen gegen den SuS Gehrden/Altenheerse (6:2) und die SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen (9:1) ist das Team optimal gestartet. „Ich habe nur ein bisschen Angst davor, dass wir jetzt zu schnell abheben“, mahnt Gündogan, der die neu formierte Mannschaft gemeinsam mit Coach Sedat Yalcin betreut.

Donnerstag, 17.09.2020, 03:30 Uhr
Die Trainer Cihan Gündogan (links) und Sedat Yalcin (rechts) präsentieren die Neuzugänge Ramazan Yalcin (sitzend von links), Ozan Kir, Buturay Aksogan und Robert Machleidt. TiG Brakel will in der Erfolgsspur bleiben. Foto: Rene Wenzel
Die Trainer Cihan Gündogan (links) und Sedat Yalcin (rechts) präsentieren die Neuzugänge Ramazan Yalcin (sitzend von links), Ozan Kir, Buturay Aksogan und Robert Machleidt. TiG Brakel will in der Erfolgsspur bleiben. Foto: Rene Wenzel

Das neue Trainergespann der Grün-Weißen blickt mit seinen Spielern optimistisch in Richtung Meisterrunde. Nach der Partie gegen Neuenheerse/Herbram am kommenden Sonntag kommen in Gruppe 2 die wichtigen Spiele für die zweite Saisonphase erst noch. Denn nur die Punkte gegen die späteren Aufstiegsrunden-Teilnehmer werden mitgenommen.

Dass es aktuell so gut harmoniert in Brakel, liegt auch am neuen Führungsduo. „Sedat verfügt über viel Erfahrung und soll im Spiel von Außen auf die Mannschaft einwirken. Er bringt neue Ideen mit und ist ein anderer Typ als ich“, sagt Trainer Gündogan, der Yalcin auf die gleiche Stufe mit sich stellt: „Er hat genauso viel zu sagen. Ich mache sehr viel Spaß mit. Sedat ist eher der Diszipliniertere von uns beiden.“ Und Disziplin ist auch ein gutes Stichwort. TiG setzt nämlich auch auf Anpassungen innerhalb der Mannschaft.

Bei der Neuausrichtung baut der türkische Verein auch auf eine Verjüngungskur des Teams. Die Transfers von Rückkehrer Baturay Aksogan und Ozan Kir unterstreichen diesen Wandel. Zudem konnte mit dem 24-jährigen Robert Machleidt ein Spieler mit Bezirksliga-Erfahrung vom Konzept überzeugt werden. „Wir dürfen insgesamt nicht zu jung werden und brauchen Jungs wie Robert. Er war schon lange mein Wunschspieler und wird uns vorne bereichern. Gleiches gilt auch für Ozan, der sehr kreativ und bei uns ganz vorne eingeplant ist. Baturay sehe ich hingegen in der Defensive. Er soll uns die nötige Stabilität geben“, sagt der TiG-Coach.

Wechselabsichten gab es vor einigen Monaten bei Baturays Bruder Tarik. Sein Transfer zum A-Liga-Kontrahenten TuS Bad Driburg wurde schon als perfekt vermeldet. Doch er ist bei TiG Brakel geblieben. „Er hatte sich aus meiner Sicht zu früh für einen Wechsel entschieden“, meint Gündogan. Der frühere Nachwuchsspieler der Spvg Brakel erklärte seine Kehrtwende mit privaten Gründen. Und so spielt er jetzt zusammen mit seinem Bruder in einem Team. „Unser Kader hat definitiv an Qualität dazugewonnen“, unterstreicht der TiG-Trainer, der mit seinem Team die Meisterrunde anpeilt. Und danach will die Mannschaft ganz oben mitmischen.

Mit Souleymane Sylla, Mohammed Garnim (beide SpVg Brakel) sowie Daniel Wiechers (erst Brakel II, letztlich FC Nieheim) gibt es drei Abgänge. Der Weggang von Wiechers sei nicht so leicht zu verkraften, antwortet Cihan Gündogan auf die entsprechende Frage.

Neben dem TuS Bad Driburg, dem FC Stahle, dem Warburger SV und der SG Kollerbeck/Rischenau zählen er und Sedat Yalcin ihre Mannschaft in der A-Liga zu den Top-5 der neuen Saison. Aber auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. „Wir müssen weiter viel Schwung mitbringen und läuferisch fit sein“, verdeutlicht Gündogan. In den nächsten Wochen und Monaten wollen die Brakeler weiter in die Richtung gehen, die sie mit den beiden deutlichen Siegen eingeschlagen haben.

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