Fußball-Landesliga: SV Ottbergen-Bruchhausen und Phönix Höxter möchten erneut für Furore sorgen
Nachbarn gehören zu den Favoriten

Höxter/Ottbergen (WB). Saisonstart in der Frauenfußball-Landesliga: Mit Phönix Höxter und dem SV Ottbergen/Bruchhausen stellt der heimische Sportkreis zwei Favoriten. In der vergangenen abgebrochenen Saison hatten beide Spitzenteams auf den Aufstieg in die Westfalenliga verzichtet. Beide Mannschaften haben jetzt zum Ende der Vorbereitung aber bereits mit schweren Verletzungen zu kämpfen.

Freitag, 18.09.2020, 04:00 Uhr
Phönix Höxter möchte auch im dritten Landesliga-Jahr eine gute Rolle spielen. Das Team hinten von links: Kristin Müller, Caro Berdin, Celine Busch, Emma Augustin, Judith Fischer, Sophie Förster, Selina Hüttig, Jennifer Smith, (Mitte von links) Betreuer Helmut Dittmer, Torwarttrainer Matthias Niederprüm, Hannah Fischer, Lara Stock, Vivienne Melcher, Helena Rode, Co-Trainer Sascha Zeisberg, Trainer Philipp Müller, (vorne von links) Renee Aarents, Friederike Rauchmann, Laura Wentker, Valentina Gröne. Foto: Lena Brinkmann
Phönix Höxter möchte auch im dritten Landesliga-Jahr eine gute Rolle spielen. Das Team hinten von links: Kristin Müller, Caro Berdin, Celine Busch, Emma Augustin, Judith Fischer, Sophie Förster, Selina Hüttig, Jennifer Smith, (Mitte von links) Betreuer Helmut Dittmer, Torwarttrainer Matthias Niederprüm, Hannah Fischer, Lara Stock, Vivienne Melcher, Helena Rode, Co-Trainer Sascha Zeisberg, Trainer Philipp Müller, (vorne von links) Renee Aarents, Friederike Rauchmann, Laura Wentker, Valentina Gröne. Foto: Lena Brinkmann

Phönix Höxter

Im dritten Landesligajahr will das quotientenbeste Team der Vorsaison erneut für Furore sorgen. Phönix Höxter bleibt sich aber treu und der Verein setzt seinen jungen Kickerinnen keinen schweren Rucksack auf. „Wir müssen auch in der kommenden Saison nicht aufsteigen. Wir wollen die neue Spielzeit erneut locker angehen und wieder im oberen Bereich mitmischen”, betont Höxters Trainer Philipp Müller. „Dafür haben wir in der Vorbereitung insbesondere an unserem Umschaltverhalten gearbeitet und im taktischen Bereich wollen wir Gegner angepasst noch flexibler reagieren können”, führt Philipp Müller, der bereits in seine achte Saison als Phönix-Trainer geht, weiter aus.

Das zuletzt verlorene Kreispokalfinale gegen den SV Ottbergen/Bruchhausen war für Müller ärgerlich: „Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Aber es hat sich bereits in den Vorbereitungsspielen und im Kreispokalfinale herausgestellt, dass wir an unserer Chancenverwertung arbeiten müssen.” Mit drei Neuzugängen aus der eigenen Jugend setzt Höxter seine hervorragende Nachwuchsarbeit fort. Zudem haben sich die externen Neuzugänge Aileen Brauner und Vivienne Melcher in der Vorbereitung bereits als echte Verstärkungen entpuppt. „Leider sind wir vor dem Saisonstart bereits von schweren Verletzungen insbesondere in der Offensive stark geschwächt”, betont Philipp Müller. So fallen Torjägerin Valentina Gröne (Handverletzung), Spielmacherin Jennifer Smith (muskuläre Probleme) auf jeden Fall an diesem Sonntag aus. Auf Lara Stock (Kreuzbandriss) und Celine Busch (Sprunggelenk) muss Phönix länger verzichten.

Der SV Ottbergen-Bruchhausen möchte an die starke Vorsaison anknüpfen. Hinten von links: Trainer Manuel Bohnert, Jana Schulz, Lena Butterwegge, Lisa-Marie Niggemeyer, Mariella Oebbeke, Katharina Wetzel, Katja-Luisa Kreylos, Pia Wiedenbruch, Kristina Künemund, vorne von links Jana Bohnert, Lena Hülkenberg, Joeline Brüseke, Jessica Bobbert, Carolin Böttcher, Jennifer Hampel, Sarah Gajewski, Julia Söder, Julia Oebbeke

Der SV Ottbergen-Bruchhausen möchte an die starke Vorsaison anknüpfen. Hinten von links: Trainer Manuel Bohnert, Jana Schulz, Lena Butterwegge, Lisa-Marie Niggemeyer, Mariella Oebbeke, Katharina Wetzel, Katja-Luisa Kreylos, Pia Wiedenbruch, Kristina Künemund, vorne von links Jana Bohnert, Lena Hülkenberg, Joeline Brüseke, Jessica Bobbert, Carolin Böttcher, Jennifer Hampel, Sarah Gajewski, Julia Söder, Julia Oebbeke Foto: Lena Brinkmann

SV Ottbergen/Bruchh.

Theoretisch hätte der SV Ottbergen/Bruchhausen als Tabellenvierter beim coronabedingten Abbruch der Vorsaison auch noch in die Westfalenliga aufsteigen können. Doch die Fusionierten wollten nicht als Notnagel herhalten und verzichteten. „An unserer Zielsetzung für die neue Spielzeit hat sich nichts geändert. Wir wollen wieder ein Platz unter den ersten Drei erreichen”, berichtet Ottbergens Trainer Manuel Bohnert.

Seit Jahren zählt der SVOB in der Landesliga zu den Favoriten und rechtfertigt das immer wieder mit starken Leistungen und toller mannschaftlicher Geschlossenheit. Das hat die Bohnert-Elf erst am Sonntag beim Kreispokalgewinn gegen Phönix unter Beweis gestellt: „Wir haben mit einer tollen Einstellung als Einheit bis zum Schluss gekämpft und insgesamt wenig zugelassen.” Ottbergen ist ein etabliertes und eingespieltes Team. „Trotz unseres jungen Durchschnittsalters sind wir eine erfahrene Mannschaft. Zudem haben wir keine großen Abgänge zu verzeichnen. Der Kader ist so zusammengeblieben. Wenn alle Spielerinnen fit bleiben, haben wir an den Spieltagen noch jede Menge Qualität, die wir von der Bank einwechseln können”, stellt Manuel Bohnert heraus. Mit Joeline Brüseke kehrt eine quirlige Spielerin vom Auslandsaufenthalt zurück. In ihren Anfangsjahren bei den Damen hat Brüseke bereits für Furore gesorgt. Zudem sollen Jennifer Hampel und Julia Söder den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Allerdings hat der SVOB den Gewinn des Kreispokals teuer bezahlt. Innenverteidigerin Leonie Holtemeyer zog sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und fällt aus.

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