Tischtennis: Maik Engwer spielt nur bei den Senioren in Niedersachsen
„Ich bleibe in Höxter“

Kreis Höxter -

Der SV Menne hat für die „Rückrunde“ in der Tischtennis-Verbandsliga eine neue Nummer eins verpflichtet. Der TTV Höxter muss nicht, wie ein flüchtiger Blick auf die Wechselliste glauben lassen könnte, auf Teamchef Maik Engwer verzichten.

Dienstag, 01.12.2020, 13:23 Uhr aktualisiert: 01.12.2020, 16:04 Uhr
Maik Engwer (hier rechts, im Doppel mit Julian Koch) bleibt beim TTV Höxter, spielt aber zusätzlich für das Seniorenteam in Gronau.
Maik Engwer (hier rechts, im Doppel mit Julian Koch) bleibt beim TTV Höxter, spielt aber zusätzlich für das Seniorenteam in Gronau. Foto: Sylvia Rasche

Der Höxteraner, der mit den Kreisstädtern in die Landesliga aufgestiegen ist, wird dort auch weiterhin zum Schläger greifen und im Kampf um den Klassenerhalt tatkräftig mithelfen. Allerdings wird er im Seniorenbereich künftig für den TSV Gronau am Tisch stehen. „Den Verein kenne ich aus der Bezirksoberliga in Niedersachsen. Mein alter Tischtenniskamerad Torsten Glimmann hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in der Seniorenmannschaft mitzuspielen. Das mache ich gerne, weil ich bestimmt viele Bekannte wiedertreffe“, berichtet Engwer. Gespielt wird in Turnierform an zwei Wochenende in der Niedersachsenliga.

„Ich hatte gestern tatsächlich einige Nachrichten auf meinem Handy, weil die Leute nur flüchtig in die Wechselliste geschaut haben und wissen wollten, was in Höxter los ist“, lacht Engwer.

Beim SV Menne geht es um den Erhalt der Verbandsliga. „Wir möchten gerüstet sein, wenn die Saison zu Ende gespielt wird“, sagt Teamchef Michael Koch.

Der Verein fühle sich in der Verbandsliga gut aufgehoben und wolle auch in der kommenden Saison dort auf Punktejagd gehen. Der Neuzugang kommt aus Polen. Michal Wierzchowski hat schon in Altena in der Regionalliga gespielt und zuletzt in der Verbandsliga in Velbert. „Diese Saison hat er bisher pausiert. Er wird uns sicher nach vorne bringen“, ist Koch überzeugt, der mit dem Neuzugang, der gute 2000 Ranglistenpunkte auf seinem Konto hat, auch in einer möglichen Relegation um den Klassenerhalt plant.

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