Tennis: Damen 30 des TV RW Höxter schlagen in der Sommerrunde nicht auf
Regionalligist zieht zurück

Höxter -

Jahrelang waren die Damen 30 des TV Rot-Weiß Höxter das Aushängeschild des Kreises. Die stärksten Seniorinnen im Alter über 30 hatten sich bis in die Regionalliga hochgespielt.

Dienstag, 06.04.2021, 16:32 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 09:50 Uhr
Noch 2020 im Winter aktiv: Die Damen 30 des TV Höxter spielten erfolgreich mit (von links) Claudia Gronemeyer, Dr. Maike Stein, Christine Menz, Eva Zürker, Ines Freimark und Nadja Becker. Jetzt zieht das Team zurück.
Noch 2020 im Winter aktiv: Die Damen 30 des TV Höxter spielten erfolgreich mit (von links) Claudia Gronemeyer, Dr. Maike Stein, Christine Menz, Eva Zürker, Ines Freimark und Nadja Becker. Jetzt zieht das Team zurück. Foto: Inge Stegnjajic

Ab 2017 spielten die Höxteranerinnen auf hohem Niveau und schafften drei Jahre lang mit starker kämpferischer Leistung den Klassenerhalt. Da schon 2020, bedingt durch Schwangerschaften von zwei Spielerinnen, nicht genug Spielerinnen für die Mannschaft zur Verfügung standen, wurden sogar zwei Niederländerinnen vom TV Höxter verpflichtet.

Diese kamen aber nicht zum Einsatz, denn 2020 wurden auf Grund der Corona-Pandemie die Meisterschaftsspiele abgesagt.

Jetzt hat sich der Verein entschlossen, die Mannschaft abzumelden. „Wir sind einfach zu wenige und nicht leistungsstark genug um in der Regionalliga mithalten zu können“, bedauert Spitzenspielerin Claudia Gronemeyer, die Anfang April 50 Jahre alt geworden ist. Sie selbst steht beim Regionalligisten TuS Hamm auf der Mannschaftsmeldung. Christine Menz, die dieses Jahr 40 wird, kann aktuell die Führungsposition bei den Damen 40 des TV Höxter übernehmen und wird für eine Verstärkung des Bezirksliga-Teams sorgen. Eva Zürker, die mit ihrer Familie in Korbach lebt, wird zukünftig in Kassel spielen.

Dr. Maike Stein ist noch in Elternzeit, denn ihr kleiner Sohn ist erst ein halbes Jahr alt. Die 36-Jährige bedauert, dass es für sie zurzeit keine geeignete Mannschaft gibt, steht aber für einen eventuellen Einsatz in der Damenmannschaft in der Kreisliga zur Verfügung. „Wir werden sicher in einigen Jahren wieder gemeinsam in der Altersklasse 40 angreifen, dann sind auch Ines Freimark und Nadja Becker mit dabei“, ist sich die Höxteraner Ärztin sicher.

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