Sa., 14.07.2018

Trainer Schade will mit SV Bonenburg ins sichere A-Liga-Mittelfeld »Ein verschworener Haufen«

Bonenburgs Trainer Hubertus Schade (rechts) präsentiert drei Youngster und einen Routinier. Es sind (von links): Aaron Kersting, Lovis Wagemann, Dennis Kleinert und Toni Norberts. Sie strahlen Zuversicht aus und freuen sich auf die neue Saison.

Bonenburgs Trainer Hubertus Schade (rechts) präsentiert drei Youngster und einen Routinier. Es sind (von links): Aaron Kersting, Lovis Wagemann, Dennis Kleinert und Toni Norberts. Sie strahlen Zuversicht aus und freuen sich auf die neue Saison. Foto: Günter Sarrazin

Von Günter Sarrazin

Bonenburg (WB). Sie strahlen Zuversicht, Elan und Vorfreude auf die neue Saison aus. Hinzu kommt die Erfahrung eines ballsicheren Rückkehrers. Vier Neuzugänge gehören zum Kader des SV Bonenburg, der auch mit einem kleinen Aufgebot wieder in der Kreisliga A bestehen will.

Fußball in Bonenburg – das hat Tradition, das bedeutet Begeisterung und Kontinuität. Im gemeinsamen Sportkreis Höxter sind die Schwarz-Weißen von der ersten Saison in der eingleisigen Kreisliga A an als eigenständige Mannschaft im Kreisliga-Oberhaus dabei. Dass es so bleibt, dafür sollen spielerisches Können, Einsatzfreude und Teamgeist sorgen.

»Zumal wir einen kleinen Kader haben, zu dem auch Spieler aus der zweiten Mannschaft gehören, die bei uns einspringen, müssen wir ein verschworener Haufen bleiben, der die Dinge auf dem Platz spielerisch umsetzt«, sagt Hubertus Schade. Der erfahrene Coach baut in jeder Trainingseinheit viele Elemente mit Ball ein. Dass die Spieler Ballsicherheit erlangen, dass sie das von ihm ausgegebene Spielsystem verinnerlichen und dass sie auf verschiedenen Positionen spielen können, sind Ziele seiner Arbeit mit Benjamin Gockeln, mit dem er ein Trainerduo bildet. »Das Spielsystem kommt auch auf den jeweiligen Gegner an«, sagt Schade.

Als er die Mannschaft im Oktober 2017 mit Benjamin Gockeln übernommen hat, lag eine unglückliche Phase hinter dem Team. Die ersten beiden Spiele unter ihrer Regie verliefen positiv (0:0 gegen Kollerbeck, 4:1 in Neuenheerse) und so ging es mit neuer Zuversicht in die frühe Winterpause. »Die Spieler mussten sich umgewöhnen. Mit einem Trainerteam hatten sie vorher noch nicht trainiert«, blickt Schade zurück. »Sie haben gelernt, dass man mit Disziplin mehr erreichen kann«, lobt er seine Akteure.

Lovis Wagemann hat als hochgemeldeter A-Jugendlicher in der vergangenen Serie bereits die meisten Partien in der A-Liga mitgemacht. Der leichtfüßige und zweikampfstarke Nachwuchsspieler wurde von seinen Teamkollegen in einer internen Wahl zum Bonenburger Spieler der Saison gewählt und beim Sportfest geehrt. Diese Auszeichnung soll Ansporn für den 18-Jährigen sein, der auch Aufgaben als Sonderbewacher bereits gut gelöst hat.

Ein paar Spiele in der Ersten hat Aaron Kersting bestritten, der ebenfalls hochgemeldet war. Nun ist auch er aus der Jugend in den Seniorenbereich gekommen und will angreifen. »Aaron muss die Umstellung schaffen. Im Seniorenbereich geht es doch schneller zu. Er ist auf einem guten Weg«, sagt sein Trainer. Im ersten Seniorenjahr ist auch Toni Norberts. Der 19-jährige hat sich in der vergangenen Spielzeit auf die A-Jugend konzentriert. Jetzt will er den nächsten Schritt machen.

Reichlich Erfahrung bringt Dennis Kleinert mit. Der 32-jährige Rimbecker hat nach einem Jahr Pause nach eigenen Worten wieder Lust auf Fußball. Er kennt noch einige Spieler aus der Mannschaft, war er doch zuletzt in der Saison 2013/2104 für den SV Bonenburg aktiv. »Dennis hat eine gute Spielübersicht. Er kann die Mannschaft führen. Aufgrund seiner Erfahrung bringt er viel Ruhe mit«, sagt Hubertus Schade, der mit 18 Jahren als Jugendtrainer in seinem Heimatverein angefangen hat. Der langjährige Torwart des früheren Eisenbahnervereins ist auch als Stützpunkttrainer des Sportkreises Höxter bekannt.

Was den SV Bonenburg auszeichnet, ist auch die gute Zuschauerresonanz. »Wir haben ein treues Publikum. Unser Stadionsprecher Werner Nolte sorgt für Stimmung. Das steckt schon an«, beschreibt Schade, wie der Funke auf die Mannschaft überspringt.

Mit Teamgeist will der »verschworene Haufen« auch in der neuen Saison im Kreisliga-Oberhaus bestehen. Nach Rang zehn in der kuriosen vergangenen Serie ohne sportlichen Absteiger strebt der SVB einen Platz im sicheren Mittelfeld der Tabelle an.

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