Fr., 12.10.2018

Aufsteiger freut sich auf Verbandsliga-Derby gegen Bergheim Menne erwartet volles Haus

Das neu formierte Doppel des Gastgebers SV Menne, Boris Sittig (links) und Jens Zirklewski, führt mit 5:0-Siegen die Verbandsliga-Rangliste an und geht zudem als amtierender Kreismeister ins Rennen. Der Aufsteiger setzt auf den Heimvorteil.

Das neu formierte Doppel des Gastgebers SV Menne, Boris Sittig (links) und Jens Zirklewski, führt mit 5:0-Siegen die Verbandsliga-Rangliste an und geht zudem als amtierender Kreismeister ins Rennen. Der Aufsteiger setzt auf den Heimvorteil. Foto: Sylvia Rasche

Von Sylvia Rasche

Menne (WB). Für den SV Menne ist es nach dem starken Start so etwas wie das Spiel das Jahres. Der Tischtennis-Verbandsliga-Aufsteiger erwartet an diesem Samstag ab 18 Uhr den SV Bergheim zum Kreisderby in der Gemeindehalle.

»Wir sind alle heiß und freuen uns auf die Partie. Die Halle wird voll«, sagt Mennes Teamchef Michael Koch. Die Gastgeber sind von der Bezirksklasse bis in die Verbandsliga durchmarschiert und fordern dort nun als Tabellenvierter den aktuellen Fünften aus Bergheim heraus. »Wir freuen uns über unseren tollen Start mit 6:2-Punkten, bleiben aber auch auf dem Teppich und wissen um die Stärke der Bergheimer«, sieht Koch die Gäste, die zu den eta­blierten Verbandsligisten gehören, als leicht favorisiert an.

Bergheim hat mit drei Siegen in Serie einen tollen Start hingelegt, durfte sogar schon Spitzenreiter-Luft schnuppern, musste zuletzt aber zwei Niederlagen einstecken und rangiert so nun einen Platz hinter dem SV Menne. »Wir wollen den Trend natürlich umkehren und nicht weiter abrutschen«, sagt Bergheims Kapitän Jacob Nöltker. Dabei wird sein Team am morgigen Samstag nicht ganz komplett antreten. Felix Langanke und der etatmäßige Stammersatz Michael Edler stehen nicht zur Verfügung. »Unsere zweite Mannschaft hat aber glücklicherweise spielfrei. Wer bei uns aushilft, steht aber noch nicht fest«, berichtet Nöltker.

Beim SV Menne hat bisher vor allem das neu formierte Kreismeister-Doppel Boris Sittig/Jens Zirklewski überzeugt, das mit 5:0-Siegen die Rangliste der gesamten Liga anführt. Zudem spielen seit zwei Partien Michael Koch und Christian Richau zusammen und haben beide Spiele gewonnen. »Das klappt gut«, freut sich Koch.

In den Einzeln ragen bislang Koch und Richau mit je 6:1-Siegen im mittleren beziehungsweise unterem Paarkreuz heraus. Zudem hat sich Jens Zirklewski in der Mitte als echte Verstärkung erwiesen. Im Spitzenpaarkreuz bekommen es Boris Sittig und Jens Wiegand mit den Topleuten der Liga zu tun. Sittig spielt bislang ausgeglichen, Wiegand weist eins 3:5-Bilanz auf. Im unteren Paarkreuz ist Dirk Haurand rechtzeitig zum Derby wieder fit. »Er hatte sich in der Saisonvorbereitung verletzt, trainiert aber wieder und hat auch schon einen Einsatz erfolgreich bestritten«, berichtet Michael Koch.

Beim SV Bergheim bilden Maik Huebner und Till Hübner das Spitzenpaarkreuz. Beide gehören in Normalform zu den stärksten Spielern der Liga. Durch die Rückkehr Hübners aus Brackwede rückte Jonas Thorenmeier aus dem Spitzenpaarkreuz in die Mitte und ist dort ebenfalls eifriger Punktesammler. Routinier Marco Pucker rückt im Derby in die Mitte auf. Er bildet zusammen mit Thorenmeier zudem ein schlagkräftiges Doppel (4:1-Siege). Im unteren Paarkreuz spielen Teamchef Jacob Nöltker und der noch zu nominierende Ersatzmann.

»Das wird eine enge Kiste. Beide Teams haben in etwa gleich viele Ranglistenpunkte«, sagt Nöltker. Einig sind sich beide Kapitäne übrigens darüber, dass Bergheim an den Brettern eins bis drei und Menne an den Positionen vier bis sechs leicht im Vorteil ist.

»Ich glaube, dass es eine sportlich sehr interessante Partie auf Augenhöhe werden wird. Mit unserem Heimvorteil im Rücken wollen wir mindestens einen, am liebsten sogar beide Punkte in Menne behalten. Aber das wird enorm schwer«, betont Michael Koch. Die besondere Menner Heimspiel-Atmosphäre hat sich auch schon bis nach Bergheim herumgesprochen. »Wir freuen und darauf. Es ist immer schön, vor vielen Zuschauern zu spielen«, blickt Nöltker voraus.

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