Sa., 12.01.2019

30. Volksbanken-Wintercup: Kreisligisten unter sich – Erkeln und Albaxen kurzfristig dabei Die Gelegenheit beim Schopfe fassen

Hohenwepels Jan Dück ist in dieser Szene aus dem Vorjahr vor Herstes Sebastian Tegethoff (Mitte) am Ball. Sonntag treffen die beiden Teams um 15.40 Uhr wieder aufeinander. In der Vorrunde wird im Jeder-gegen-Jeden-Verfahren gespielt.

Hohenwepels Jan Dück ist in dieser Szene aus dem Vorjahr vor Herstes Sebastian Tegethoff (Mitte) am Ball. Sonntag treffen die beiden Teams um 15.40 Uhr wieder aufeinander. In der Vorrunde wird im Jeder-gegen-Jeden-Verfahren gespielt. Foto: Björn Friedrichs

Von Günter Sarrazin

Warburg/Brakel (WB). Der 30. Volksbanken-Wintercup lockt die Fußball-Kreisligisten. In der Vorrunde in Brakel sind der TuS Erkeln und der SV Albaxen kurzfristig hinzugekommen. »Wir spielen nun an diesem Samstag und Sonntag mit Neunergruppen«, berichtet Sven Schmidt vom gastgebenden FC Aa Nethetal. In Warburg starten (wie geplant) zwei Gruppen mit je acht Teams.

Nachdem der ursprünglich in der Brakeler Samstagsgruppe vorgesehene Schwerter C-Ligist TuS Wandhofen vor einer Woche abgesagt hat, hatte Schmidt einen Aufruf gestartet, um auch hier eine achte Mannschaft zu bekommen. Wandhofens Platz nimmt der SV Bergheim an. »Es hat noch weitere Antworten gegeben. So sind der TuS Erkeln und der SV Albaxen an diesem Donnerstag nach Rücksprache mit Turnierkoordinator Ralf Detzner ebenfalls dazugekommen«, führt Schmidt aus.

Erkeln läuft in der Brakeler Sporthalle am Bahndamm in Gruppe 7 auf. Albaxen ist dort am Sonntag in Gruppe 15 mit von der Partie. »Der TuS Erkeln ist eine Mannschaft aus dem Stadtgebiet Brakel, Albaxen ist Tabellenführer der B-Liga Nord – was will man mehr«, freut sich Sven Schmidt.

»Die Jungs, die auflaufen, wollen natürlich möglichst viele Spiele gewinnen«, sagt Albaxens Trainer Oliver Bönnighausen. Der 28-Jährige spricht von einem Kaltstart. »Eigentlich wollten wir kein Hallenturnier annehmen.«

Der Reiz der Vorrunde liegt darin, dass sich die Kreisligisten leichter für den Regionalcup qualifizieren und damit leichter Geldpreise gewinnen können. Da die teilnehmenden höherklassigen Vereine ab Bezirksliga aufwärts erst in der Zwischenrunde in das Turnier einsteigen, wollen die Kreisligisten die Gelegenheit beim Schopfe fassen. Die Gruppensieger bekommen 200 Euro, die Gruppenzweiten 150 Euro und die Gruppendritten 75 Euro. Die Teams auf diesen Plätzen qualifizieren sich für den Regionalcup. Die Tabellenvierten der Brakeler und Warburger Vorrundengruppen gewinnen eine Besichtigung der Krombacher-Brauerei für jeweils 15 Personen.

A-Ligisten favorisiert

In der Brakeler Samstagsgruppe sind der TuS Bad Driburg und der FC Stahle als A-Ligisten in der Favoritenrolle. Dies gilt am Sonntag für die SpVg. Brakel II und TiG Brakel. »Wenn wir an einem Turnier teilnehmen, wollen wir auch das Maximale erreichen. Auf jeden Fall wollen wir in der Zwischenrunde dabei sein«, sagt SpVg.-Trainer Haydar Özdemir. Der 41-Jährige, dessen Mannschaft mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle der Kreisliga A anführt, hat mit seinen Schützlingen am 4. Januar ein erstes Hallentraining in diesem Jahr absolviert. »Ich werde eine gute Mannschaft auf das Parkett schicken können«, peilt er den Gruppensieg an. Der Mitfavorit auf den Gruppensieg, TiG Brakel, ist als gute Hallenmannschaft bekannt. »Das sind Freunde und Nachbarn«, formuliert Özdemir.

Er betont, dass man keinen Verein unterschätzen darf. »Der TuS Amelunxen hat in den vergangenen Jahren immer ein gutes Hallenteam gestellt. Und die SG Bellersen/Nethetal/Bökendorf wird als Gastgeber besonders motiviert sein«, führt er zwei Beispiele an und zeigt Respekt.

»Egal, ob eine Mannschaft in der C-Liga oder in der A-Liga spielt – fünf, sechs gute Hallenfußballer hat jeder Verein«, betont der Trainer des FC Germete/Wormeln, Detlef Jacobi. Seinem Team und dem Ligakollegen SV Bonenburg werden am Samstag in Gruppe 8 in Warburg die besten Chancen eingeräumt. »Wer in der Tabelle der Kreisliga A Zweiter ist, sollte schon den Anspruch haben, in diesem Feld weiterzukommen, wobei wir vor jedem Gegner Respekt haben«, sagt der erfahrene Coach. Dass die ETSG Germete Ausrichter des Warburger Regionalcups am 20. Januar ist, ist ein zusätzlicher Ansporn für seine Truppe. Wichtig sei, dass sich niemand verletzt. »Mein großes Ziel ist es, in der Liga weiter oben mitzuspielen«, stellt Jacobi heraus.

»Jungs wollen Spaß haben«

In der Warburger Vorrunde sind im Vorjahr der damalige C-Ligst SV Borussia Hohenwepel und der B-Ligist SuS Gehrden/Altenheerse überraschend in den Regionalcup eingezogen. Diese beiden Vereine möchten am Sonntag in der Dreifachturnhalle am Wachtelpfad daran anknüpfen. Die SuS-Elf wird von Mittelfeldspieler Stefan Bothe gecoacht. Trainer Michael Puhl genießt weiter die Winterpause. »Die Jungs wollen in erster Linie Spaß haben«, berichtet er.

Hohenwepel ist vom Personal her ähnlich besetzt wie im Januar 2018. »Wir haben wieder gute Hallenkicker dabei«, sagt Spielertrainer Christoph Freytag. In der Halle gehöre eine gute Tagesform dazu, um sich weiter qualifizieren zu können. »Wir schauen mal, wie es läuft«, zeigt sich der 30-Jährige ganz gelassen. Seit dem vergangenen Dezember hat er mit seiner Mannschaft einmal in der Woche in der Turnhalle des Johann-Conrad-Schlaun-Berufskollegs trainiert. Die Rot-Weißen sind also auf das Turnier eingestimmt.

Mit der SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen ist Sonntag ein A-Ligist in Warburg dabei. Die Mannschaft wird vom Fußballobmann Wrexen, Andre Uthoff, betreut.

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