Mi., 14.08.2019

Dart: Premiere des Dreiländerturniers in Wormeln ein voller Erfolg Niedersachsen holt den Pott

Das ist der Pott, den alle gern mit nach Hause genommen hätten. In Immenhausen wird in der Winterpause erneut um ihn gespielt. Die Kapitäne (von links) Steve Keim von »Treffsicher«, aus Immenhausen, Norbert Dierkes, »Kennen wir nicht« aus Wormeln und Christoph Köhler von »The Saints Hann. Münden« sowie als Veranstalter und Pokalstifter Monika Schulz von der Gaststätte »Dorfkrug«.

Das ist der Pott, den alle gern mit nach Hause genommen hätten. In Immenhausen wird in der Winterpause erneut um ihn gespielt. Die Kapitäne (von links) Steve Keim von »Treffsicher«, aus Immenhausen, Norbert Dierkes, »Kennen wir nicht« aus Wormeln und Christoph Köhler von »The Saints Hann. Münden« sowie als Veranstalter und Pokalstifter Monika Schulz von der Gaststätte »Dorfkrug«. Foto: Astrid E. Hoffmann

Von Astrid E. Hoffmann

Wormeln (WB). Bis weit nach Mitternacht fliegen in der Gaststätte »Dorfkrug« in Wormeln die Pfeile auf die Dartscheiben beim ersten Drei-Länder-Pokalturnier. Der Wanderpokal geht schließlich nach Niedersachsen. »The Saints« aus Hannoversch Münden gewinnen knapp vor der starken Konkurrenz aus Immenhausen und Wormeln. Als bester Spieler wird Jörg »Hirsch« Hirschberger von »Kennen wir nicht« mit einem Besitzpokal belohnt.

Das erstmals durchgeführte Dart-Turnier war vor allem ein großer Spaß für die Teams und brachte ganz viel Geld in das Sparschwein. Um dieses Sparschwein ging es den Veranstaltern und Sportlern eben auch. »Wir spielen bis das Schwein rappelvoll ist«, sagte Norbert »Nobby« Dierkes vom Heimteam »Kennen wir nicht«. Und dann geht die Summe als Spende an die SOS-Kinderdörfer.

Aus Hessen waren »Treffsicher« aus Immenhausen gekommen, aus Niedersachsen »The Saints« aus Hann. Münden und für Nordrhein-Westfalen gingen die Wormelner »Kennen wir nicht« an den Dart-Automaten. Die Teams kennen sich aus dem Bezirksliga-Meisterschaftsspielbetrieb und hatten schon lange einmal vor, Freundschaftsspiele auszutragen.

Die Gaststätte des Wormelner Wirtepaars Monika Schulz und Frank Wagner ist der Trainings- und Heimspielort der beiden Mannschaften »Kennen wir nicht« und »Dorfkrug Fighters«. Monika Schulz unterstützt die Dart-Spieler gern und so kam sie mit ihrem Lebenspartner auf die Idee ein Drei-Länder-Pokalturnier auszutragen. »Wir hoffen, dass die Sportart ein bisschen populärer wird. Bei uns können die Zuschauer hautnah dabei sein«, sagte Monika Schulz. Die Wirte stifteten die Pokale und flaggten ihr Gasthaus mit den Länderfahnen.

»Wir Spieler verstehen uns alle sehr gut, da war gleich klar, dass wir dabei sind«, berichtete der stellvertretenden Mannschaftskapitän von »Treffsicher«, Steve Keim zur ersten Reaktion, als er von der Idee erfuhr.

Die Regularien waren schnell geklärt, es wurde 501 Double out gespielt. Zwei Doppel und sechs Einzel, waren beim Jeder-gegen-Jeder der Teams zu absolvieren. An diesem Modus wird zum nächsten Treffen allerdings noch etwas gearbeitet, denn die Stärken der drei Formationen liegen so nah beieinander, dass es viele enge und damit sehr lange Matches gab.

Das Schweinchen war abends schon gut gefüllt, denn neben dem Startgeld landete dort auch das sogenannten Steckgeld. Das sind die Euros, die in den Dartautomaten gesteckt werden müssen, damit überhaupt gespielt werden kann. Dieses Steckgeld verdoppelten die Spieler dann noch einmal freiwillig. Dazu kamen die Bonusgelder, wenn ein Akteur drei Pfeile in das 17er, 18er, 19er, oder 20er Feld warf, gaben alle jeweils 50 Eurocent.

Die Hann. Mündener mit ihrem Mannschaftskapitän Christoph Köhler stehen nun als erste Pokalsieger fest. In der Winterpause 2019/2020 wollen sie den Pott beim zweiten Drei-Länderturnier in Immenhausen, gespielt wird in »Siggis Treff« in der Mittelstraße, verteidigen. Sie selbst werden in der Sommerpause 2020 als Ausrichter im »Unikum« in der Burgstraße 5 fungieren.

Für »Treffsicher« und »The Saints« stehen nun die Meisterschaftsspiele in der Bezirksliga an. Die »Kennen wir nicht« sind in die Bezirksoberliga der DSAB (Deutscher Sportautomatenbund) aufgestiegen und kämpfen um den Klassenerhalt.

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