Fr., 11.10.2019

Peckelsheim/Eissen/Löwen will mit Sieg gegen TSC Abstand auf Abstiegsränge wahren »Steinheim nicht wieder stark machen«

Während Peckelsheims Jan Michels (rechts) mit seinen Teamkollegen gegen den TSC Steinheim punkten will, haben Dominik Schumacher und die VfR-Erste nach der Absage des Derbys im Dringenberger Burgstadion kurzfristig spielfrei.

Während Peckelsheims Jan Michels (rechts) mit seinen Teamkollegen gegen den TSC Steinheim punkten will, haben Dominik Schumacher und die VfR-Erste nach der Absage des Derbys im Dringenberger Burgstadion kurzfristig spielfrei. Foto: Günter Sarrazin

Von Günter Sarrazin und Fabian Scholz

Kreis Höxter (WB). Der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen ist auf einen hoch motivierten TSC Steinheim eingestellt. Das Derby, das auf dem Rasenplatz in Niesen ausgetragen wird, steht an diesem Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga Staffel 3 im Blickpunkt. Die ebenfalls mit Spannung erwartete Partie zwischen dem SV Dringenberg und dem VfR Borgentreich fällt aus. »Der Platz ist gesperrt«, teilte SVD-Vorsitzender Christian Rohe am Freitagabend mit. Bereits um 13 Uhr beginnt die Partie des FC Blau-Weiß Weser beim Delbrücker SC II.

FC Peckelsheim/Eissen/Löwen – TSC Steinheim . »Wir wollen Steinheim nicht wieder stark machen«, sagt Peckelsheims Trainer Matthias Rebmann mit Blick auf die vergangene Saison. Da verbuchte der TSC nach einem schlechten Start gegen Peckelsheim den ersten Saisonsieg und leitete damit eine Erfolgsserie ein, die zum Klassenerhalt führte. »Ich hoffe, dass uns das Spiel Warnung genug ist«, betont Rebmann. Zudem weist er darauf hin, dass der TSC mit dem Anfang dieser Woche erfolgten Trainerwechsel versuche, neue Stimmung ins Team zu bringen. »Bei einem Trainerwechsel kommt immer neue Motivation in die Truppe. Jeder einzelne Spieler will sich beweisen«, wird er sein Team darauf einstellen.

Wie berichtet, ist Norbert Dölitzsch nicht mehr Coach des Tabellenletzten. »Wir wollen mit einer konzentrierten, kämpferischen Leistung punkten. Zumindest wollen wir nicht verlieren«, weiß Tuncay Aydin, der mit Muhammed Bozkurt als Interimstrainer fungiert, um die Schwere der Aufgabe. »Es gab Spiele, die wir nicht verlieren durften«, blickt der frühere Westfalenligaspieler kurz zurück und hofft, dass der TSC »auch mal das nötige Glück hat.«

 Die jeweilige Zielsetzung ist klar: Der Tabellenzwölfte Peckelsheim, der zehn Punkte hat, will den Abstand auf die Abstiegsränge bewahren und Schlusslicht Steinheim (zwei Zähler) will endlich den ersten Saisonsieg landen. Mit David Hillebrand (Rest des Jahres) und Lucas Hahne (hat noch nicht wieder trainiert) fallen die etatmäßigen Innenverteidiger der Gastgeber weiter aus. Unser Tipp: 2:1

 Delbrücker SC II – FC Blau-Weiß Weser. Mit einem Auswärtsdreier will Weser seinen Platz im oberen Tabellendrittel behaupten. »Delbrück ist extrem schwer einzuschätzen. Die Ergebnisse schwanken. Ich denke allerdings, dass das Team stärker ist als es die aktuelle Tabellensituation zeigt. Wir nehmen das Spiel absolut nicht auf die leichte Schulter. Das wird eine harte Nuss«, sagt Wesers Trainer Marcus Menzel zur Partie beim Tabellendreizehnten, der fünf Punkte weniger hat. Weser holte aus den vergangenen fünf Spielen zehn Zähler und zeigte sich in einer guten Verfassung. Dennoch gab es bislang nur einen Saisonsieg auf fremdem Geläuf. Dies soll sich nun ändern. Aufsteiger Delbrück II aber möchte sich mit einem Sieg von der Abstiegszone absetzen. Unser Tipp: 1:2

 SCV Neuenbeken – Spvg Brakel II. Es geht zum Tabellenzweiten, der bei 22 Punkten 15 mehr auf dem Konto hat. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Brakels Zweite in der Bekekampfbahn Außenseiter ist. »Weil wir beim Titelanwärter nichts zu verlieren haben, ist ein solches Spiel vielleicht gut für uns«, sagt Brakels Coach Maik Schmitz. »Da wir unsere Aufgaben kennen, ist es einfacher, sich darauf vorzubereiten«, ergänzt er, dass man sich auf die Defensive konzentrieren werde. Tipp: 2:0

 SV Dringenberg – VfR Borgen­treich abgesagt. »Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage ist unser Platz nicht in einer spielfähigen Verfassung. Aus dem Grund hat ihn die Stadt Bad Driburg für das Wochenende gesperrt«, teilte SVD-Vorsitzender Christian Rohe am Freitagabend mit. »Das Spiel der ersten Mannschaft fällt aus. Für das Spiel der zweiten Mannschaft wird wohlmöglich noch das Heimrecht getauscht. Dies entscheidet sich im Laufe des Samstags«, fügte der Familienvater hinzu, der seit vier Jahren die Vereinsgeschicke lenkt.

Ein Ausweichen nach Neuenheerse sei so kurzfristig nicht möglich gewesen, ergänzte er auf Anfrage.

 Einen neuen Termin für das Spiel gebe es noch nicht. »Es wird aber sicherlich zeitnah wieder angesetzt, meinte Rohe.

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