Dringenberg, Nieheim und Warburg in Endrunde des 31. Volksbanken-Wintercups
Viertelfinaleinzug ist erstes Ziel

Kreis Höxter (WB). „Lassen wir uns überraschen, was herausspringt. In der Halle kann man es nie vorher planen“, sagt Sven Schmidt. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Dringenberg will mit seiner Mannschaft in der Endrunde des 31. Volksbanken-Wintercups in Sundern eine gute Rolle spielen. Das gilt auch für den Landesligisten FC Nieheim, der ein kleines Aufgebot entsenden wird, und den A-Ligisten Warburger SV.

Samstag, 01.02.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 01.02.2020, 05:00 Uhr
Wie weit stürmt der FC Nieheim? Der Landesligist wird mit sieben Spielern anreisen, die das Turnier in Eigenregie absolvieren. „Das ist eine gute Übung“, sagt Ufuk Basdas, der mit den anderen Akteuren in Nieheim trainiert. Hier ist Vincenzo Cesa im Regionalcupspiel gegen Germete/Wormeln am Ball. Foto: Günter Sarrazin
Wie weit stürmt der FC Nieheim? Der Landesligist wird mit sieben Spielern anreisen, die das Turnier in Eigenregie absolvieren. „Das ist eine gute Übung“, sagt Ufuk Basdas, der mit den anderen Akteuren in Nieheim trainiert. Hier ist Vincenzo Cesa im Regionalcupspiel gegen Germete/Wormeln am Ball. Foto: Günter Sarrazin

„Da ist Qualität dabei“

Das heimische Trio ist am Sonntag, 2. Februar, unter den besten 16 von ursprünglich 142 Mannschaften des größten Seniorenfußball-Hallenturnieres in NRW im Einsatz. „Da ist schon Qualität dabei und kein richtiger Favorit auszumachen“, sagt Schmidt, der auf Nachfrage das höchstspielende Team, den Westfalenligisten SC Neheim, als Anwärter auf den Gewinn des Wintercups nennt.

Dringenbergs beste Platzierung datiert aus dem Jahr 2017. Da waren die Burgherren Sechster. Diese Region würden sie in dem um 12 Uhr beginnenden Endrundenturnier gerne wieder erreichen. Erstes Ziel ist dabei der Einzug ins Viertelfinale. Der Grundstein soll um 12.30 Uhr im ersten Spiel gegen den Bezirksligisten TuS Sundern gelegt werden. Der A-Ligist VfL Kamen (13.40 Uhr) und der B-Ligist RW Lüdenscheid II (15.10 Uhr) sind in Gruppe B die beiden weiteren Gegner der Schmidt-Elf, die am 19. Januar mit dem Gewinn des Warburger Regionalcups ihre Stärke unterstrichen hat. Die Taktik mit den ins Aufbauspiel eingebundenen, wechselweise spielenden Torhütern Tim Heisener und Daniel Neumann soll wieder zum Erfolg beitragen. Mit Thomas Rex und Efrem Celik sind zwei Spieler aus dem Regionalcupaufgebot nicht dabei. „Beide sind angeschlagen“, berichtet ihr Coach. Mit acht Feldspielern und zwei Torhütern geht es am Sonntag um 9 Uhr am Burgstadion los Richtung Sundern.

Eigenverantwortung

Der FC Nieheim wird mit einem kleineren Aufgebot antreten. „Ein Teil unseres Teams wird in Sundern auflaufen, mit den anderen Spielern trainiere ich um 10 Uhr in Nieheim“, berichtet Ufuk Basdas. Zumal er angeschlagene Akteure im Kader hat und die am 16. Fe­bruar beginnende Landesliga-Rückrunde im Fokus steht, wird er wohl nur sieben Spieler nach Sundern entsenden, die dort in Eigenverantwortung auflaufen. Ein Hallenturnier sei eine gute Übung, um auf dem Platz je nach Situation selbstständig reagieren zu können. „So müssen nicht immer von Außen Impulse kommen“, setzt der Trainer darauf, dass seine Spieler jederzeit aktiv mitdenken.

In Gruppe A beginnt der Supercup für den FCN um 13 Uhr mit der Partie gegen den A-Ligisten SuS Westenfeld. Beim zweiten Auftritt (14.30 Uhr) kann gegen den Landesligisten SV Hilbeck eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale fallen. Gegen den Bezirksligisten Sinopspor Iserlohn bestreitet Nieheim um 15.50 Uhr das letzte Gruppenspiel des Tages. „Acht Minuten Spielzeit sind relativ kurz. Das ist bei sieben Mann eine gute Belastung“, sagt Basdas. Und wenn das Team im Turnier weit kommt? „Dann wird es eine richtige Belastung, aber wir sind ja in der Vorbereitung“, lächelt er.

Schwere Gruppe

Zuversichtlich reist der Warburger SV nach Sundern, auch wenn er mit zwei Landesligisten – darunter Vorjahressieger SV Hüsten 09 – eine starke Gruppe erwischt hat. Warburg läuft um 12.50 Uhr gegen den Landesligisten BSV Menden auf, spielt um 14.10 Uhr gegen Hüsten und um 15.20 Uhr gegen den A-Ligisten SSV Küntrop. „Hüsten ist bei seinem Regionalcup als Dritter weitergekommen und hat knappe Siege gegen A-Ligsten gehabt“, verweist Jürgen Voss darauf, dass in der Halle alles möglich ist.

Ein Anreiz für die Vereine sind beim Volksbanken-Wintercup die Preisgelder. So hat Warburg aus der Vorrunde und dem Regionalcup zusammen 200 Euro gewonnen. Als Endrunden-Teilnehmer kommen 150 Euro hinzu. Macht 350 Euro für die Mannschaftskasse. „Ab Platz zwölf gibt es 200 Euro und die Summe erhöht sich jeweils weiter“, sagt Voss.

Der Turniersieger bekommt einen großen Pokal und 3.000 Euro Preisgeld. Ob eines der drei heimischen Teams daran schnuppern kann? Dass im vergangenen Jahr mit der SG Balve/Garbeck ein A-Ligist ist Endspiel eingezogen ist, zeigt, was möglich ist.

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