Landesliga-Neuling hat sich gut verstärkt und peilt erneuten Aufstieg an
Willebadessen will weiter hoch

Kreis Höxter (WB). Die Männer-Landesligisten Warburger SV und TuS Willebadessen und die Bezirksliga-Frauen des SV Höxter starten an diesem Wochenende in die Volleyball-Saison. Dabei liegt eine kurze Vorbereitungszeit hinter den Teams, denn die Sporthallen waren lange geschlossen. Während Landesliga-Aufsteiger TuS Willebadessen die Liga herausfordert, stehen die Warburger wegen einer dünnen Personaldecke vor einer schwierigen Saison. Höxter will mehr Stabilität zeigen.

Freitag, 11.09.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 11.09.2020, 18:04 Uhr
Hinein in die Saison: Warburgs Philipp Schröder spielt den Ball über Willebadessens Abwehrduo Eugen Eck und Jakob Löwenherz. Foto: Jonas Gröne
Hinein in die Saison: Warburgs Philipp Schröder spielt den Ball über Willebadessens Abwehrduo Eugen Eck und Jakob Löwenherz. Foto: Jonas Gröne

Männer-Landesliga

Mit drei hochkarätigen Neuzugängen geht der Aufsteiger vom TuS Willebadessen ambitioniert in die neue Spielzeit. „Mit diesem Kader ist unser Ziel ganz klar wieder der Aufstieg. Es wird darauf ankommen, ob wir immer mit der besten Mannschaft antreten können. Dann kann uns auch in der Landesliga keiner das Wasser reichen“, sagt Co-Trainer Thomas Richert. Vom Oberligisten FC Augustdorf sind der Mittelblocker Nikitia Tissen und der Diagonalangreifer Andre Rau gekommen. Höherklassige Erfahrung bringt auch Zuspieler Markus Lehmann vom Drittligisten DJK Delbrück mit. „Man merkt jetzt schon, dass uns die Neuzugänge auf allen Positionen enorm weiterentwickeln“, berichtet Richert.

Zum Auftakt spielen die Willebadessener am morgigen Samstag um 15 Uhr im Schulzentrum Aspe gegen den TuS Knetterheide. „Wir kennen die Mannschaft nicht, aber wir brauchen uns vor niemandem in dieser Liga zu verstecken“, zeigt sich Richert selbstbewusst.

Für den Warburger SV könnte die personelle Situation eine Herausforderung werden. „Personaltechnisch wird es knackig. Wir bleiben relativ dünn besetzt“, berichtet Spielertrainer Thomas Riesen. Verloren gehe dabei die Kontinuität. „Wir werden wahrscheinlich sehr unterschiedlich an den Spieltagen antreten mit veränderten Positionen. Wir müssen den Personalmangel durch verschiedene Dinge kompensieren“, so Riesen. Bis zum Saisonstart war für die Warburger nur eine Hand voll Trainingseinheiten möglich. „Das wird ein Kaltstart. Aber die Grundlagen verlernt man nicht. Wir hoffen, dass wir ohne Druck in der Liga bleiben“, sagt Riesen.

In ihrem ersten Spiel treffen die Warburger am morgigen Samstag um 16.15 Uhr im Schulzentrum Aspe auf den TV Pivitsheide II.

Frauen-Bezirksliga

„Wir wollen Ruhe hineinbringen und Stabilität finden. Dazu gehört, dass wir gleichmäßig Leistung abliefern müssen“, nennt Höxters Trainer Jens Ziller eine Hauptaufgabe der neuen Saison. In der vergangenen Spielzeit erlebten die Kreisstädterinnen ab der Mitte eine Talfahrt. „Wir haben den Faden verloren. Es stimmte auch in der Mannschaft nicht, aber das haben wir abgehakt. Jetzt wollen wir abliefern und im Mittelfeld landen“, gibt Ziller vor. Mit nur sechs Trainingseinheiten fiel die Vorbereitung mager aus. „Vorbereitung kann man das nicht nennen. Es geht nur darum, den Sand rauszuspielen und die Halle in die Köpfe zu kriegen“, so Ziller.

Erster Gegner des SV Höxter ist der SC Grün-Weiß Paderborn II. Die Partie steigt am Sonntag, 13. September, um 12.15 Uhr in der Sporthalle des Paderborner Goerdeler-Gymnasiums.

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