Tischtennis: Sebastian Engemann, Abteilungsleiter des 1. FC Bühne, rechnet nicht mit einer Fortsetzung der Saison
„Ich bin meinem Heimatdorf eng verbunden“

Bühne -

Als Leiter der Tischtennisabteilung und Kapitän der zweiten Herrenmannschaft engagiert sich Sebastian Engemann für seinen Verein, den 1. FC Bühne. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Jens Zirklewski sagt der Abwehrspieler, warum er in seinem Heimatverein diverse ehrenamtliche Aufgaben übernimmt, und nennt die Gründe für die starke vergangene Wiederaufstiegssaison.

Dienstag, 23.02.2021, 03:03 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 10:00 Uhr
Konzentriert hat er den Ball im Blick: Sebastian Engemann freut sich, dass er in dieser Saison auch Einsätze in der Bühner Herren-Landesliga-Mannschaft hatte.
Konzentriert hat er den Ball im Blick: Sebastian Engemann freut sich, dass er in dieser Saison auch Einsätze in der Bühner Herren-Landesliga-Mannschaft hatte. Foto: Sylvia Rasche

 

Herr Engemann, die Saison wurde vom Verband unterbrochen und soll als Einzelrunde nach den Osterferien fortgesetzt werden. Glauben Sie, dass die Saison noch beendet wird?

Sebastian Engemann: Nein, ich glaube nicht, dass die Saison noch beendet wird. Ich denke, dass es eine Annulierung gibt und dass die neue Saison im September startet.

Ihr Team hat in der Bezirksklasse nach vier Spielen zwei Punkte auf dem Konto. Glauben Sie, dass der Klassenerhalt erreicht werden kann?

Engemann: Natürlich glaube ich, dass wir es schaffen können. Alles ist möglich und ich rechne uns, sofern die Saison entgegen meiner Erwartung beendet werden kann, in einigen der ausstehenden Spiele gute Chancen aus.

In der vergangenen Saison hat Bühne II die Kreisliga dominiert und ist mit 35:1-Punkten aufgestiegen. Was war das Erfolgsrezept Ihrer Mannschaft?

Engemann: Wir hatten immer den Ansporn, den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse zu schaffen. In der Saison zuvor sind wir unglücklich hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Dieser Ansporn hat uns ex-trem stark gemacht. Wir wollten einfach jedes Spiel gewinnen. Als Team hat einfach die Einstellung gepasst.

Wollen Sie sich nach dem Wiederaufstieg nun auf lange Sicht auf Bezirksebene etablieren?

Engemann: Für uns als Mannschaft ist es auf jeden Fall das Ziel, uns auf Bezirksebene zu etablieren. Wir wollen alle auf diesem Niveau spielen. Außerdem haben wir talentierte, junge Spieler. Die sollen langfristig auch die Möglichkeit haben, auf Bezirksebene Erfahrungen zu sammeln.

Nun etwas zu Ihrer Person: Sie sind Mannschaftsführer der zweiten Herren und auch Tischtennis-Abteilungsleiter des Vereins. Was hat Sie dazu bewogen, ehrenamtlich tätig zu werden?

Engemann: Tischtennis liegt mir einfach sehr am Herzen. Außerdem bin ich meiner Heimat Bühne sowohl beruflich als auch privat sehr verbunden. Ich bin in vielen Vereinen und habe einfach Spaß daran, etwas für unser Dorf zu tun und Leuten zu helfen. Als ich gefragt wurde, ob ich die beiden Posten übernehmen kann, war die Antwort ziemlich schnell für mich klar.

Auf welche Erfolge schauen Sie zurück? Welche sollen noch kommen?

Engemann: Für mich persönlich war es sehr schön, Einsätze in der ersten Herrenmannschaft, die ein Spitzenteam in der Landesliga ist, zu bekommen. Vor allem in den letzten drei Jahren habe ich dazu sportlich einen riesigen Sprung gemacht. Das freut mich natürlich und darauf will ich aufbauen. Eine tolle Zeit waren natürlich auch die erfolgreichen Jahre im Jugendbereich, als wir zeitweise sogar in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in NRW, aufgeschlagen haben.

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