Warburger SV beteiligt sich mit 100-Kilometer-Lauf an Aktionswochen
Runden drehen gegen Rassismus

Warburg -

Mit einem 100-Kilometer-Lauf in der Diemelaue beteiligt sich der Warburger SV an den Internationalen Wochen gegen Rassismus im Kreis Höxter.

Dienstag, 16.03.2021, 17:24 Uhr aktualisiert: 17.03.2021, 06:15 Uhr
Der Warburger SV steht in den Startlöchern. Der Verein beteiligt sich an den Wochen gegen Rassismus im Kreis Höxter mit einem 100-Kilometer-Lauf. Das Foto zeigt vorne von links: Filiz Elüstü (Leiterin Kommunales Integrationszentrum Höxter) und Alexander Selter (Vorstandsmitglied Warburger SV) sowie hinten von links Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf und Helmut Motyl (Vorsitzender Warburger SV).
Der Warburger SV steht in den Startlöchern. Der Verein beteiligt sich an den Wochen gegen Rassismus im Kreis Höxter mit einem 100-Kilometer-Lauf. Das Foto zeigt vorne von links: Filiz Elüstü (Leiterin Kommunales Integrationszentrum Höxter) und Alexander Selter (Vorstandsmitglied Warburger SV) sowie hinten von links Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf und Helmut Motyl (Vorsitzender Warburger SV). Foto: Sylvia Rasche

Am Samstag, 27. März, also dem Tag es eigentlich geplanten und wegen der Corona-Pandemie auf August verschobenen Diemellaufes, geht es nun auf der Tartanbahn gegen Rassismus.

„Wir sind einer der beiden Stützpunktvereine für Integration des Landessportbundes NRW im Kreis Höxter. Da wollten wir uns natürlich auch an dieser Aktion beteiligen“, betont Vorsitzender Helmut Motyl während der Vorstellung in der Diemelaue. „Wir bekommen diesen Lauf mit unserem im Vorjahr erprobten Hygienekonzept hin“, erklärt Motyl. Wer ein paar Runden zu den (mindestens) 100 Kilometern beitragen möchte, muss sich im Vorfeld anmelden. „Die Vormittagsstunden sind schon ausgebucht“, freut sich Motyl darüber, dass der Lauf offenbar ankommt. „Im Stadion werden wir ein Einbahnstraßensystem ausweisen, um den Kontakt gering zu halten“, erklärt Vorstandsmitglied Alexander Selter. Das habe schon im Vorjahr sehr gut geklappt. Wie viele Runden die einzelnen Athleten drehen wollen und wie schnell sie dabei laufen, sei völlig egal. „Das ist den Athleten überlassen“, betonen Selter und Motyl. Zeitgleich dürfen allerdings nur Personen aus zwei Hausständen auf der Bahn laufen.

Besonders freut sich Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter, auf den Lauf. Elüstü ist selbst Mitglied im Warburger SV und begeisterte Läuferin. „Ich gehöre an dem Tag zum Helferteam“, berichtet sie. „Mehr als 50 Vereine und Organisationen beteiligen sich an den Wochen gegen Rassismus im Kreis Höxter. Das ist eine tolle Resonanz“, hebt Elüstü hervor.

Seine Runden wird übrigens auch Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf in der Diemelaue drehen. „Ich laufe gerne, habe das aber zuletzt etwas vernachlässigt und möchte es wieder intensivieren“, so Scherf, der sich noch während der Vorstellung in der Diemelaue einen freien Termin in der Online-Anmeldung beim Warburger SV sicherte. „Integration läuft dort, wo Menschen sich begegnen, wo sie das Miteinander spüren. Im Verein treiben schon Kinder unterschiedlicher Herkunft miteinander Sport. Das ist ein wichtiger Aspekt“, so Scherf.

Gelaufen wird am 27. März zwischen 10 und 19 Uhr. Anmeldungen sind möglich unter www.warburgersv.de

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