Serie Meine schönsten Sporterlebnisse: Warburger Hermann Scholz denkt an 30 absolvierte Hermannsläufe, die Zeit als Trainer der DJK Laurentius Warburg und den Aufstieg in die 2.Tipp-Kick-Bundesliga
Der „Herminator“ ist nicht zu stoppen

Warburg -

Hermann Scholz und der Hermannslauf – da gibt es eine besondere Verbindung. Dreißigmal ist der Warburger die anspruchsvollen 31,1 Kilometer vom Detmolder Hermannsdenkmal zur Bielefelder Sparrenburg gelaufen. Zu seinen schönsten Sporterlebnissen gehören zudem sein erster Marathon unter drei Stunden, die Zeiten im Tipp-Kick-Sport mit dem 1. TKC Arminia Warburg und als Lauftrainer des Sportvereins DJK St. Laurentius Warburg. „Meine große Liebe gehörte und gehört dem Laufsport“, nennt er mit einem Lächeln seine Leidenschaft. Von Günter Sarrazin
Dienstag, 23.03.2021, 03:03 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.03.2021, 03:03 Uhr
Mit Laufschuhen und Tipp-Kick-Figur: Der Sport hält Hermann Scholz (71) fit. Drei- bis viermal in der Woche läuft er zehn Kilometer. „Am liebsten die Heinturmrunde“, sagt der Warburger, der viele Menschen zum Laufsport motiviert hat.
Mit Laufschuhen und Tipp-Kick-Figur: Der Sport hält Hermann Scholz (71) fit. Drei- bis viermal in der Woche läuft er zehn Kilometer. „Am liebsten die Heinturmrunde“, sagt der Warburger, der viele Menschen zum Laufsport motiviert hat. Foto: Privat
Betreuer, Vorläufer, Trainer und Vorbild. All das war Hermann Scholz (71) für viele Läufer und Läuferinnen im St. Laurentiusheim Warburg (HPZ). Der gelernte Tischler, der 1968 zum Erzieher umschulte, gab seine Begeisterung für den Laufsport mit seiner ruhigen und freundlichen Art weiter. Und stieß auf eine große Resonanz. Mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern prägten die DJKler in den 1980er- und 1990er Jahren das Bild der Laufveranstaltungen in der Region. „Unser Training haben wir hauptsächlich rund um den Heinturm absolviert. Spitzenzeiten unserer Läufer waren 33 und 34 Minuten über zehn Kilometer“, blickt Scholz zurück. „Mit 36 Minuten war ich nicht der Allerschnellste“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern. Die Strecken über 20 Kilometer hatten bei dem früheren Ossendorfer, der sich schon als Kind gerne in der Natur bewegte, immer Priorität. Sehr glücklich war er über seine Zeit über 25 Kilometer in Frankenberg im Jahr 1990. „Sie lautete: 1:37,32 Stunden“, sagt er nach einem Blick auf eine der Fotowände, die er im Laufe seiner vielen Sportlerjahre erstellt hat. Seine größte Erfolgsserie sind die 30 absolvierten Hermannsläufe. „Mit einer gewisen Portion Ehrgeiz und einer guten Vorbereitung“, erklärt der „Herminator“ diese stattliche Zahl. Freunde aus dem Warburger SV haben seine Beständigkeit und Leistung mit einem T-Shirt für den 30-maligen Finisher gewürdigt. Ein besonderer Höhepunkt datiert aus dem Jahr 1991, in dem er beim Marathon erstmals unter drei Stunden blieb. 2:53,23 Stunden zeigte die Uhr in Duisburg an.
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