Das Sportgespräch: Markus Hosse, Leistungsträger des Football-Regionalligisten Paderborn Dolphins aus Warburg
„In unserem Sport kann es ruhig mal weh tun“

Warburg (WB/güs/jm) -

Er ist der Warburger im American Football. 1,90 Meter groß, 115 Kilogramm schwer, ein Kraftpaket und Leistungsträger des Regionalligisten Paderborn Dolphins – das ist Markus Hosse. Der Defense End (Verteidiger) der Domstädter hofft weiter darauf, dass die Football-Saison noch angepfiffen werden kann. Über den coronabedingten Stillstand im Sport, sein Training im Kraftraum und mehr spricht der 29-Jährige im Sportgespräch.
Montag, 19.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.04.2021, 03:00 Uhr
Im Training alles geben und Spaß haben: Markus Hosse nutzt den Corona-Stillstand, um seinen Körper weiter zu stählen. Sein liebster Ort, um aufzutanken, ist der Kraftraum.
Im Training alles geben und Spaß haben: Markus Hosse nutzt den Corona-Stillstand, um seinen Körper weiter zu stählen. Sein liebster Ort, um aufzutanken, ist der Kraftraum. Foto: Privat
Herr Hosse, Sie spielen seit 14 Jahren American Football. Beschreiben Sie einmal die Faszination dieser Sportart und Ihre Rolle im Team der Paderborn Dolphins. Markus Hosse: Die Faszination liegt in der Kombination aus der körperlichen Herausforderung und der Spielintelligenz. Man muss nicht nur topfit, sondern auch geistig voll auf der Höhe sein. Man muss die Spielzüge des eigenen Teams kennen und die des Gegners lesen und verstehen können. Es ist ein absoluter Teamsport. Wenn einer in der Mannschaft seinen Job nicht macht, leidet das ganze Team darunter. Das ist beim American Football noch intensiver als in anderen Mannschaftssportarten, weil man wirklich auch extrem körperlich agiert und weil man entsprechende Tackles setzt. Das heißt, dass mehre Spieler zusammen den gegnerischen Ballträger zu Boden bringen. Und Ihre Rolle im Team? Markus Hosse: Mein Ziel als Defense End ist es, die im Ballbesitz befindliche gegnerische Mannschaft, die Offense, am Raumgewinn zu hindern oder den Ball zu erobern. Zum Beispiel durch einen abgefangenen Pass. Meine direkten Gegenspieler, das sind Offenseliner, versuchen, für ihren Ballträger Platz zu schaffen, indem sie mich blocken, oder ihren Quarterback vor mir zu schützen. Dabei sind die Jungs der Gegner meist 130 Kilogramm schwer und mehr. Also noch einiges schwerer als ich. Um sich durchsetzen zu können, gibt es bestimmte Techniken. Am wichtigsten ist aber die Kombination aus Kraft und Schnelligkeit. Ihr Headcoach lobt Sie als sportlich sehr ehrgeizig und super Menschen, der gut zwischen dem freundlichen Zeitgenossen und dem harten Kerl auf dem Rasen wechseln kann.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7922910?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F2514662%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7922910?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F2514662%2F
Als Udo Lindenberg in Bielefeld Auftrittsverbot bekam
Auf dem Album „Sister King Kong“ veröffentlichte Udo Lindenberg ein Jahr nach dem ausgesprochenen Auftrittsverbot den Song „Rätselhaftes Bielefeld“, „seine“ Reaktion auf den Vorfall.
Nachrichten-Ticker