Virtueller Lauf statt Klassiker
Der „Hermann“ rund um Warburg

Bonenburg -

Der Hermannslauf führt einmal rund um Warburg – zumindest in einer virtuellen Version 2021. Eine überwiegend aus Bonenburg stammende Trainingsgruppe hat die 31 Kilometer rund um die Hansestadt zurückgelegt und gehört damit zu den Teilnehmern des etwas anderen Hermannslaufes

Freitag, 30.04.2021, 11:30 Uhr aktualisiert: 30.04.2021, 11:32 Uhr
Haben den virtuellen Hermannslauf rund um Warburg mit genügend Abstand gemeistert (von links): Kurt Wagemann, Daniel Wagemann, Elmar Müller, Florian Beckmann, David Soethe und Torsten Stratmann. Foto: Björn Krahn
Haben den virtuellen Hermannslauf rund um Warburg mit genügend Abstand gemeistert (von links): Kurt Wagemann, Daniel Wagemann, Elmar Müller, Florian Beckmann, David Soethe und Torsten Stratmann. Foto: Björn Krahn

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„Wir haben im Herbst mit der Vorbereitung begonnen. Als sich immer mehr abzeichnete, dass es mit dem echten Hermann im Frühjahr nichts werden würde, habe ich einen Rundkurs um Warburg ausgearbeitet“, erzählt Kurt Wagemann. Der 56-Jährige ist bereits zweimal vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg gelaufen, blieb dabei zweimal unter der Drei-Stunden-Grenze. „2019 war ich zusammen mit meinem Neffen Daniel Wagemann auf der Strecke. Aus seinem Bekanntenkreis kam auch unsere aktuelle Gruppe zustande“, erklärt Wagemann.

Im Training meisterte die Truppe ordentlich Höhenmeter. Runden über den Quast oder über den Eggeweg vorbei an Bierbaums Nagel gehörten zum festen Repertoire. Die „Wettkampfstrecke“ fiel dann allerdings etwas leichter aus. „Da haben wir nur 230 Höhenmeter eingebaut“, informiert Wagemann.

Von Rimbeck ging es über Engar, Nörde, Menne, Warburg, Wormeln, Germete und Wethen an der Diemel entlang zurück zur Rimbecker Schützenhalle. Unterwegs waren Kurt und Daniel Wagemann mit Florian Beckmann, Elmar Müller, Torsten Stratmann und David Soethe. „Wir sind in Zweiergruppen gelaufen und haben auf genügend Abstand geachtet“, berichtet Kurt Wagemann. Begleitet wurde das Sextett von Björn Krahn auf dem Versorgungsfahrrad. „Ich hatte sämtliche Getränkeflaschen sowie Bananen und Schokoriegel an Bord. Eben alles, was man so unterwegs braucht“, berichtet Krahn, der wie Kurt Wagemann dem LV Bördeland angehört.

Der echte Hermann ist 2021 übrigens noch nicht komplett abgesagt, sondern auf den Herbst verschoben. Am 10. Oktober soll sich die Lauf-Karawane wieder vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg ziehen. „Wenn der Lauf stattfindet, kann ich mir vorstellen, dass wir auch dabei sind. Dann müssten wir das Training ab dem Sommer wieder intensiveren“, blickt Kurt Wagemann voraus.

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