Sa., 22.02.2020

Fußball-Bezirksliga: FC Peckelsheim/Eissen/Löwen in richtungsweisenden Partien im Kampf um Klassenerhalt gefordert „Wir sind alle total positiv gestimmt“

Schnell und technisch stark – das ist Jan Michels (rechts). Seine Teamkollegen haben ihn zum Spieler des Jahres gewählt.

Schnell und technisch stark – das ist Jan Michels (rechts). Seine Teamkollegen haben ihn zum Spieler des Jahres gewählt. Foto: Günter Sarrazin

Von Günter Sarrazin

Peckelsheim (WB). Der Auftakt beim Tabellenfünften SV Atteln am 1. März rückt näher. Danach warten auf den FC Peckelsheim/Eissen/Löwen innerhalb von fünf Wochen fünf Sechs-Punkte-Spiele gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga. Das Programm hat es wahrlich in sich. Und es ist entscheidend. „Gleich die ersten Wochen werden richtungsweisend sein“, sagt Matthias Rebmann.

In den Heimspielen gegen den FC Blau-Weiß Weser (8. März), die Spvg Brakel II (22. März), im Nachbarschaftsduell beim VfR Borgentreich (29. März), gegen Anreppen (5. April) und beim TSC Steinheim (9. April) will der Trainer mit seiner Mannschaft siegen, um das angestrebte Ziel erreichen zu können. „In den Partien müssen wir punkten“, betont er auch mit Blick auf „die schweren Kaliber, die am Ende auf uns warten.“

Am Ende der Saison will der FC den erneuten Klassenerhalt feiern. „Das haben wir schon nach der ersten Trainingseinheit im vergangen Sommer gesagt. An der Ausgangslage hat sich nichts geändert“, sagt der erfahrene Coach, der weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. „Die Jungs kennen die Situation aber auch schon. Es ist nicht das erste Jahr, in dem wir gegen den Abstieg kämpfen“, setzt Rebmann darauf, dass der gute Zusammenhalt, die Einsatzfreude und Entschlossenheit des Teams wieder zum Erfolg führen. „Wir müssen bis zum letzten Spieltag um jeden Punkt kämpfen“, hat er seinen Akteuren längst gesagt.

Ein gutes Gefühl sei es gewesen, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Diesen hätte man mit einem Sieg in Detmold schon eher festmachen können. „Es war ärgerlich, dass wir da noch in letzter Sekunde das 3:3 gekriegt haben“, blickt Rebmann zurück. Er weiß, dass in Sachen Klassenerhalt vieles möglich ist. Für seine Mannschaft wird es entscheidend sein, dass sie von weiterem Verletzungspech verschont bleibt. Die Verletztenmisere zog sich durch die gesamte Hinrunde. Als einen „Innenverteidiger, den wir kaum ersetzen können“, bezeichnet Rebmann David Hillebrand, der seit Ende August kein Spiel absolviert hat. Im Januar wurde er nun am Knie operiert, fällt also noch länger aus.

Lucas Hahne musste im Herbst mehrere Wochen pausieren. So fehlten beide Innenverteidiger. Mit Jonas Riepe (vom Saisonstart an bis Oktober) und Timo Koch, der sich im Kreispokal eine Fußverletzung zuzog und ebenfalls wochenlang nicht dabei war, fielen zwei weitere Schlüsselspieler aus.

„Wir hatten reichlich Verletzte. Das fällt ins Gewicht. Aber alles daran festzumachen, ist zu einfach“, sagt Matthias Rebmann vor dem Hintergrund, dass sein Team nur einen Punkt Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsrang hat.

„Wir hatten auch unser Pro­bleme mit dem Platzumbau“, erinnert er daran, dass in Sachen Trainingsort immer wieder improvisiert werden musste. Und auf den neuen Untergrund des Sportplatzes am Löwener Tor in Peckelsheim, den Kunstrasen, musste sich seine Mannschaft erst einstellen. „Wir hatten noch keine Trainingseinheit darauf, da mussten wir das erste Spiel machen“, führt er aus.

Nun hofft Matthias Rebmann, dass sich seine Mannschaft in der Winterpausenvorbereitung an den Untergrund gewöhnt hat. Als Mutmacher in Sachen Abstiegskampf nennt er neben der eingangs angesprochenen Erfahrung die gute Trainingsbeteiligung, die positive Stimmung im Verein und den Mannschaftsgeist, der das Team seit Jahren auszeichne. Etwas betrübt habe die Nachricht, dass Pascal Knoke im Sommer zur Spvg Brakel wechselt. „Aber er hat auch über mehrere Jahre Angebote höher spielender Vereine abgelehnt und hat über 100 Tore für uns geschossen“, kann der Trainer die Entscheidung des Torjägers verstehen, in der Landesliga spielen zu wollen. Rebmann selbst hat es in Borgholz erfolgreich, mit viel Einsatz und Begeisterung gemacht.

Im Training arbeitet er mit seiner Mannschaft weiter daran, dass sie defensiv stabiler steht und weniger leichte Gegentore zulässt. In der Offensive gibt es mit dem Winterpausenneuzugang Paboy Fanneh eine schnelle und kopfballstarke Alternative für Matthias Rebmann. Sein Schlusswort zeigt Entschlossenheit und Zuversicht: „Wir haben uns das Ziel Klassenerhalt gesetzt, arbeiten daran und sind alle total positiv gestimmt, dass wir es schaffen.“

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