Sa., 15.09.2018

Landesliga: SVEW trifft auf aufgerüsteten Aufsteiger Werster Wundertüte gegen Krösus Kaunitz

Defensivspieler Jan Eckert (links) musste zuletzt in Bielefeld verletzt vom Feld. Sein Einsatz im Heimspiel gegen Kaunitz ist fraglich. Die SVEW tritt nur mit einem kleinen Kader an.

Defensivspieler Jan Eckert (links) musste zuletzt in Bielefeld verletzt vom Feld. Sein Einsatz im Heimspiel gegen Kaunitz ist fraglich. Die SVEW tritt nur mit einem kleinen Kader an. Foto: Weyand

Bad Oeynhausen (fw). Es ist das Spiel der Gegensätze: Die jungen Landesliga-Mannschaft der SV Eidinghausen-Werste trifft auf den mit vielen erfahrenen Spielern gespickten Aufsteiger vom FC Kaunitz, der vor der Saison mächtig aufgerüstet hat.

Ein normaler Aufsteiger ist der FCK jedenfalls nicht. Zahlreiche Kaunitz-Kicker waren in der Vergangenheit in der Ober- oder Regionalliga aktiv. Fabian Großeschallau und Marco Kaminski haben beide 262 Regionalligaspiele auf dem Buckel und gehörten zu den Führungsspielern des Viertligisten SC Verl.

Stefan Parensen, Thomas Rath oder Pascal Röber (er fehlt am Wochenende aufgrund einer Hochzeit) waren Stammkräfte beim FC Gütersloh oder dem SV Lippstadt. Die Routiniers wollen mit Kaunitz nun die Landesliga aufmischen.

In Werste setzt Trainer Christian Scheidies in dieser Saison dagegen auf Talente. Laut eigenen Angaben habe seine Mannschaft in der Vorwoche beim Spiel in Bielefeld einen Altersschnitt von 20,6 Jahren gehabt. »Es ist das Spiel der Gegensätze«, sagt der Trainer.

Die SVEW wird deutlich dezimiert in die Partie gehen. Nuri Konak und Nujin Hassan fallen verletzt aus. Jan Eckert und Florian Klaus sind angeschlagen. Ihre Einsatzchancen sind gering. Bünyamin Atasayar ist privat verhindert. Zudem fehlt Dennis Quirin, der nach seiner zweifelhaften roten Karte beim VfB Fichte für zwei Wochen gesperrt worden ist.

Er verpasst jetzt das Spiel gegen Kaunitz und ist in Holsen nicht dabei. »Die zweite Mannschaft ist daher schon informiert. Andrih Moussa wird auf jeden Fall zu unserem Kader stoßen«, sagt Christian Scheidies, dem für Sonntag nach aktuellem Stand nur zwölf Feldspieler aus dem eigentlichen Aufgebot bleiben.

Aufgrund der vielen verletzten Akteure hat der Coach das Training unter der Woche deutlich umgestellt. An Mannschaftstraining war an den Pappeln nicht zu denken. »Wir haben individuell trainiert. Die angeschlagenen Spieler haben nur Laufeinheiten absolviert«, sagt Christian Scheidies.

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