Mi., 20.03.2019

Fußball: spielendes Gespann für die zweite Mannschaft des FC Preußen Espelkamp Dyck und Akbas werden Trainer

Gibt die Kapitänsbinde ab und wird Trainer des FC Preußen Espelkamp II: Maxim Dyck.

Gibt die Kapitänsbinde ab und wird Trainer des FC Preußen Espelkamp II: Maxim Dyck. Foto: Fahrenwald

Von Marc Schmedtlevin

Espelkamp (WB). Dieses Duo zählt zu den Gesichtern des Vereins. Maxim Dyck (31) und Can Akbas (29) hatten großen Anteil am sportlichen Aufstieg des FC Preußen Espelkamp in den vergangenen Jahren. Auch in Zukunft bleiben beide dem Klub treu – allerdings in anderer Funktion: Die Kapitäne der ersten Mannschaft werden ab der nächsten Saison spielende Trainer der zweiten.

Dass bei den Preußen im Sommer ein größerer personeller Umbruch ansteht, ist kein Geheimnis. Viele neue und vor allem junge Spieler werden die erste Mannschaft verstärken. Ob für Maxim Dyck und Can Akbas dann noch ein Platz vorhanden gewesen wäre, bleibt reine Spekulation. Durch die Installation des Duos als Trainer der Reserve, ist für alle Beteiligten jedenfalls eine elegante Lösung gefunden worden. »Sie waren unsere Wunschkandidaten«, sagt Vorstandsmitglied Mario Warkentin, der derzeit die zweite Mannschaft trainiert. Er habe diese Variante schon länger Kopf gehabt und sei damit auch Dyck und Akbas zugegangen. »Unser Ziel war es, diese verdienten Spieler an den Verein zu binden. Wir wollen den Jungs um die 30 eine Perspektive bieten«, ergänzt Warkentin.

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Wir sind sicherlich nicht mehr die Jüngsten, Can und ich haben aber noch Lust auf Fußball.

Maxim Dyck

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Das Alter scheint aus Sicht der künftigen Trainer allerdings nicht der entscheidende Faktor zu sein. »Wir sind sicherlich nicht mehr die Jüngsten, Can und ich haben aber noch Lust auf Fußball. Bisher ist wenig Verschleiß zu spüren«, sagt Maxim Dyck, der wie Akbas deswegen auch weiterhin die Schuhe schnüren und dann als spielender Trainer agieren wird. Ausschlaggebend seien beim Wechsel von Spielern der ersten Mannschaft zu Trainer der zweiten andere Punkte gewesen. »Wir sind beide Väter, da möchte man auch mal gerne etwas mehr Zeit für die Familie haben. Es sind also auch private Gründe«, sagt Dyck, der zudem gerne beim FC Preußen bleiben wollte.

Viel Erfahrung als Trainer bringt das Gespann nicht mit. Dyck, der hauptverantwortlich sein wird, habe beispielsweise nur einmal eine E-Jugend in Dielingen trainiert. Ein Problem stelle das aber nicht dar. »Die beiden werden unsere Trainer-Azubis. Sie hatten aber beide immer sehr gute Trainer und verfügen als Spieler über eine Menge Erfahrung. Deswegen bin ich mir sicher, dass sie an ihrer Aufgabe wachsen und sich weiterbilden werden«, sagt Warkentin, der natürlich auch die sportlichen Vorteile in der Besetzung Dyck/Akbas sieht: »Wir bekommen in der zweiten Mannschaft zwei erfahrene Spieler auf den Platz, die eine Menge Qualität mitbringen werden. Zusammen mit den U23-Spielern wird das eine gute Mischung ergeben.«

Kamolz sagt für die Zweite zu

Zum Kader der »Zweiten« wird in der kommenden Spielzeit auch Daniel Kamolz zählen. Vor allem wegen des Gespanns Dyck/Akbas konnte der groß gewachsene Allrounder an den Verein gebunden werden. Für einen Sprung in die Reserve scheinen aufgrund der zahlreichen Verstärkungen für das Landesliga-Team derzeit wohl auch Yasin Köse und Sven Redetzky infrage zu kommen. Entscheidungen sind in diesen Fällen aber noch nicht gefallen.

Wesentliche Bedeutung dürfte hier auch die Spielklasse der zweiten Mannschaft haben. Aktuell belegt der FC Preußen II den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga A. Der Rückstand zur Spitze beträgt fünf Punkte bei noch elf ausstehenden Partien. »Wir hätten natürlich nichts gegen die Bezirksliga«, sagt Dyck und spricht damit auch für den Verein, wie Warkentin bestätigt: »Wir haben den Wunsch, den Aufstieg zu schaffen. Wir werden zumindest noch einmal alles versuchen. Ein weiteres Jahr in der A-Liga wäre allerdings auch kein Beinbruch. Es soll nur kurzfristig nach oben gehen.«

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