Di., 25.02.2020

Preußen-Verteidiger unterschreibt für ein Jahr beim Westfalenligisten SC Herford Islamaj folgt dem Trainer-Lockruf

Erfolgreiche Zeiten. Toni Islamaj bejubelt einen Treffer im Trikot der Preußen. Im Sommer zieht es den Leistungsträger des Landesliga-Tabellenführers dann nach Herford.                

Erfolgreiche Zeiten. Toni Islamaj bejubelt einen Treffer im Trikot der Preußen. Im Sommer zieht es den Leistungsträger des Landesliga-Tabellenführers dann nach Herford.                

Von Alexander Grohmann

Espelkamp (WB). Dass er Landesliga-Dominator FC Preußen Espelkamp im Sommer nach zwei Jahren verlassen wird, hatte Arjeton Islamaj schon vor einigen Wochen verkündet. Nun steht auch der neue Verein des Stamm-Verteidigers fest: „Toni“ hat für die Saison 2020/2021 beim Westfalenligisten SC Herford unterschrieben.

„Für mich ist das vom Aufwand einfacher. Statt 50 Minuten Fahrtzeit zum Training habe ich in Herford nur die Hälfte“, sagt Islamaj, der in Löhne-Gohfeld wohnt, über seine Wahl. Was aber mindestens genauso wichtig ist: „Herford ist eine gute Adresse. Dass jemand wie Ihsan Kalkan an mir interessiert war, bedeutet zudem eine große Wertschätzung für mich“, unterstreicht Islamaj.

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Ich will mich immer weiter entwickeln. Und Ihsan Kalkan wird mich weiter bringen.

Arjeton Islamaj über seinen künftigen Coach, einst ein Top-Verteidiger

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Hintergrund: Kalkan gehörte vor seiner Zeit als Trainer jahrelang zu den Leistungsträgern und Anführern beim Regionalligisten SV Rödinghausen. Seine Position: ebenfalls Innenverteidiger. Davon verspricht sich Islamaj Einiges. „Ich will mich immer weiter ent­wickeln. Das war in Eidinghausen drei Jahre unter Ioan Perdei der Fall, in Espelkamp unter Tim Daseking. Und Ihsan wird mich ­sicher ebenfalls weiter bringen“, sagt der Abwehrspieler.

Beim Termin am Montagabend beim SC Herford traf „Toni“ zudem auf einen guten Bekannten. Neben ihm setzte auch Mittelfeldspieler Nuri Konak (SV Eidinghausen-Werste) seine Unterschrift unter den Vertrag beim Westfalenligisten. Islamaj spielte selbst bis 2018 für die SVEW. „Mit Nuri und seinem Bruder Cihat bin ich seit langem befreundet“, sagt er.

Herford steckt zurzeit noch im Abstiegskampf

Das dürfte dem unkomplizierten Teamplayer den Einstieg in Herford zusätzlich erleichtern. Nach drei Jahren im Seniorenbereich bei der SVEW und zwei Spielzeiten in Espelkamp schlägt der 23-Jährige im Sommer ein neues Kapitel auf. Zuvor will er sich bei den Preußen würdig verabschieden. „Es fällt schwer, einen Verein zu verlassen, mit dem man aufsteigt und bei dem es einem Spaß macht“, so der leidenschaftliche Fußballer, der als Stammspieler einen wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte geleistet hat. Kein Wunder, dass Daseking ihn unbedingt halten wollte.

In Espelkamp hat der zweikampfstarke und torgefährliche Innenverteidiger definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. Islamaj hofft, dass er sich mit seinem jetzigen Klub demnächst in der Westfalenliga duellieren kann. Sicher ist das aber nicht. Zwar scheint den Preußen der Titel nicht zu nehmen sein, doch die Herforder stecken als Vorletzter im Abstiegskampf. „Der SCH ist stark genug, um die Klasse zu halten“, drückt Islamaj nun auch in eigener Sache die Daumen. Damit ihm der Aufstieg nicht am Ende noch durch die Lappen geht.

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