So., 17.05.2020

Torjäger aus Espelkamp hat keine Lust auf Landesliga-Abstiegskampf mit der SVEW Neue Ziele: Yasin Köse ist auf dem Sprung

Persönlich lief’s bestens: Zehn Tore erzielte Yasin Köse (hier im Trikot des Tengern) bis zum Saisonabbruch für den Landesligisten SV Eidinghausen-Werste. Dennoch ist der 26-jährige Espelkamper offen für eine neue Herausforderung.

Persönlich lief’s bestens: Zehn Tore erzielte Yasin Köse (hier im Trikot des Tengern) bis zum Saisonabbruch für den Landesligisten SV Eidinghausen-Werste. Dennoch ist der 26-jährige Espelkamper offen für eine neue Herausforderung.

Von Alexander Grohmann

Espelkamp (WB). Zehn Tore und zehn Vorlagen: Yasin Köse hat sich in der Fußball-Landesliga bis zum Saisonabbruch bei der SV Eidinghausen-Werste in den Vordergrund gespielt. „Persönlich lief es richtig gut, es war eine meiner besten Spielzeiten“, sagt der Espelkamper, der mit der Gesamtsituation in Werste allerdings nicht zufrieden ist. „Derzeit schaue ich mich deshalb nach neuen Möglichkeiten für kommende Saison um“, verkündet der 26-Jährige.

Denn beim Kellerkind aus dem Bad Oeynhausener Stadtteil ist viel im Umbruch. Etliche Leistungsträger haben ihren Abschied verkündet, mit Shindar Mohammad konnte bislang erst ein namhafter Zugang verpflichtet werden. Ansonsten will die SVEW, wie man hört, künftig vor allem auf die Jugend setzen – und könnte damit möglicherweise gleich wieder im Abstiegskampf landen.

"

Gegen den Abstieg will ich nicht unbedingt noch einmal spielen. Wenn man viele Niederlagen kassiert, fehlt auf dem Platz der Spaß. Das kannte ich bisher so nicht.

Yasin Köse

"

Das befürchtet zumindest Köse, der 2019 von Preußen Espelkamp zur SVEW gewechselt war. In Werste kam er zwar von Beginn an gut klar. In der Mannschaft fühlte Köse sich auch wohl. ­Die vielen Niederlagen drückten beim Stürmer im Saisonverlauf aber auf die Stimmung. „Gegen den Abstieg will ich nicht unbedingt noch einmal spielen. Wenn man viele Niederlagen kassiert, fehlt auf dem Platz der Spaß. Das kannte ich bisher so nicht“, sagt Köse.

Nach seiner Zeit in der Jugend von Preußen Espelkamp wechselte der Fußballer 2011 zum TuS Tengern, wo er sieben erfolgreiche Jahre erlebte. Nach dem Einstieg von Olaf Sieweke als Trainer 2018 war Köse dann allerdings außen vor – und kehrte für ein Jahr nach Espelkamp zurück.

Rückkehr nach Tengern ist wohl ausgeschlossen

2019 nahm Köse das Angebot der SVEW an, weil er im verbesserten Preußen-Kader deutliche Abstriche bei den Einsatzminuten hätte in Kauf nehmen müssen. Nun liebäugelt er mit dem nächsten Vereinswechsel. Wohin die Reise geht, kann der dynamische Offensivspieler aber nicht sagen.

Eine Rückkehr nach Tengern dürfte ausgeschlossen sein, nachdem Köses Abschied dort nicht geräuschlos über die Bühne gegangen war. Espelkamp hat die Offensive für die Westfalenliga-Saison unlängst mit Regionalliga-Ass Janik Brosch komplettiert.

Der Vorteil: Yasin Köse hat in der Corona-Pause keine Eile bei seiner Entscheidung. Auch die SVEW kann sich Hoffnungen machen. „Ich habe bei Werste bisher weder zu- noch abgesagt“, will der 26-Jährige die Entwicklung abwarten. Der Stürmer ist gesprächsbereit in alle Richtungen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7413262?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F4029433%2F